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11 Fakten, die zeigen, wie es ist in Israel zu leben

11 Fakten, die zeigen, wie es ist in Israel zu leben

Israel ist ein Land, das man ständig in den Nachrichten findet. Wenn wir an Israel denken, denken wir an Kontroversen, Krieg und Religion. Diejenigen, die in diesem Land leben, sehen jedoch etwas, das man nie in den Nachrichten sehen wird. Genau wie in jedem anderen Land der Welt, in dem wir noch nie waren, stellen wir uns ein Leben dort vor, basierend auf begrenzten Informationen.

Aber die einzigen, die wissen, wie das Leben wirklich ist, sind diejenigen, die dort leben. Wenn Sie nie den Iran, Australien und oder Russland besucht haben, malen Sie sich ein Bild davon, wie das Leben dort ist, basierend lediglich auf Nachrichtenschnipseln und Fernsehsendungen. Im Folgenden nun ein paar Dinge über Israel, die niemand weiß.

1. Eine bunte Bevölkerung

11 Fakten, die zeigen, wie es ist in Israel zu leben

Was für ein schönes Foto. Israel ist die Heimat von Menschen mit so vielen verschiedenen ethnischen Hintergründen. Marokkaner, Jemeniten, Russen, Polen und mehr machen die israelische Bevölkerung aus. Die Mischung der Ethnien führt zu einigen der am exotischsten aussehenden Menschen auf dem Planeten. Wohl kaum ein anderes Land wird eine so hohe Anzahl an unterschiedlichen Menschen haben.

Eine Sache, die Touristen erkennen, wenn sie reisen, ist, wie interessant und einzigartig die Menschen aussehen. Israel ist eine bunte Bevölkerung, die sich untereinander völlig durchmischt hat, weshalb die Menschen so interessant sind. Im nächsten Punkt erfahren Sie mehr über das sozialistische Land.

2. Sie können Sozialist sein, wenn Sie wollen

11 Fakten, die zeigen, wie es ist in Israel zu leben

Israel wird nicht als sozialistisches Land betrachtet, aber die Menschen, die dort leben, haben die Möglichkeit, auf sozialistische Weise zu leben. Dörfer, die Kibbutzim genannt werden, sind auf Grundlage der sozialistischen Denkweise gebaut. Die Mitglieder der Kibbuzim teilen alles, auch ihr Gehalt.

Diese Orte werden in der Regel durch Gegenstände, die Ernte oder die Dienstleistung, die ein Kibbuz anbietet, finanziert. Einige Kibbutzim haben Milchviehbetriebe, andere haben Wasserparks. So wird sich Gegenseitig finanziert und das Beste ist, dass am Ende jeder gleich viel besitzt. Das verhindert die Abgrenzung durch Statussymbole und sorgt dafür, dass kein Neid aufkommt. Aber es ist sicherlich nicht für jeden etwas.

3. Tel Aviv hat das höchste Verhältnis von Hunden zu Menschen in der Welt

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Tel Aviv, eine Stadt in Israel, ist verrückt nach Hunden. Auf 17 Menschen kommt ein Hund, das ist eine enorm hohe Quote! Es gibt verschiedene Hundeparks in der ganzen Stadt und fast jedes Restaurant oder Café hat draußen eine Schüssel mit Wasser für durstige Hunde.

Jedes Jahr gibt es einen von der Stadt finanzierten Hundetag, an dem Hunde Massagen und Leckerlis bekommen und hoffentlich adoptiert werden! Wieso gerade die Menschen in Tel Aviv so verrückt nach Hunden sind, ist nicht ganz klar, aber auf der Straße kann man keine hundert Meter gehen, ohne einem der kleinen Freunde zu begegnen.

4. Israel hat eine riesige äthiopische Gemeinde

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Im vergangenen Jahrzehnt erlebte Israel einen Zustrom von Äthiopiern in seiner Bevölkerung. Viele Menschen aus dem Land behaupten, aus dem alten, verlorenen, jüdischen Stamm Ephraim zu stammen. Jüdische Menschen aus der ganzen Welt haben ihr Geld gespart, um nach Israel ziehen zu können.

Die Äthiopier, die nach Israel kommen, erleben zum ersten Mal Dinge, die wir als normale Begebenheiten ansehen. Zum Beispiel sind sie Leuchtstoffröhren, Toiletten und Flugzeugen ausgesetzt. Die äthiopische Gemeinschaft wächst und gewöhnt sich langsam aber sicher an die israelische Gesellschaft. Auch dieser interkulturelle Austausch, sorgt für die besondere Vielfalt, die Israel zu bieten hat.

5. Israel ist eines der wenigen Länder im Nahen Osten, das die schwule Gemeinschaft nicht unterdrückt

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Tel Aviv wurde als eine der besten Städte zum Leben für diejenigen bewertet, die sich als LGBQT identifizieren. Die Stadt begrüßt die schwule Gemeinschaft mit Bars, Stränden, Clubs und sogar Hotels. Jedes Jahr versammeln sich über 250.000 Menschen in Tel Aviv für eine riesige homosexuelle Parade, die entlang des Strandes stattfindet.

IN Tel Aviv leben Singles, Paare, Familien, Homosexuelle und Heterosexuelle alle gemeinsam, ohne das eine Gruppe die andere in irgendeiner Art und Weise stören würde. Möglicherweise sind die Menschen in Israel so mit die offensten gegenüber anders denkenden Menschen, die ist auf der Welt gibt. Und genau diese Stimmung macht das Land so besonders.

6. Israel ist die Heimat der Cherry Tomate!

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Erstaunlicherweise ist die Cherrytomate eine relativ neue Erfindung. Kirschtomaten wurden 1973 in Israel erfunden. Ein israelischer Saatgutzüchter Hazera Genetics entwickelte diese Tomatensorte, in die sich die Welt verliebt hat.

Wissenschaftler der Hebräischen Universität wollten eine kleine Tomate entwickeln, die gegen einen bestimmten Virus resistent ist und den Versand überlebt. Das ist ihnen nicht nur gelungen, sondern sie entwickelten so auch einen unglaublichen Exportschlager. Heutzutage ist diese Sorte die wohl beliebteste auf der ganzen Welt, da sie robust und in einer angenehmen Größe ist. So wurde Israel dann tatsächlich zum Land der Tomaten, wobei die Cherrytomate heutzutage fast überall gezüchtet wird.

7. Einige Stadtteile haben eine inoffizielle Kleiderordnung

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Einige Stadtteile in Israel sind mehrheitlich von religiösen Menschen bewohnt. Obwohl das Land keine Kleiderordnung vorschreibt, haben die Menschen in diesen Vierteln inoffizielle Regeln aufgestellt, wie sie sich zu kleiden haben. Schilder außerhalb des Viertels bitten die Menschen, die das Viertel betreten, respektvoll zu sein, was ihre Kleidung angeht.

Traditionell werden die Arme bis zum Ellenbogen bedeckt, die Beine bis zum Knie und die Schlüsselbeine werden nicht entblößt. Manche Gruppierungen haben auch eigene Hüte, wodurch sie sich in der Öffentlichkeit als Teil dieser Gemeinschaft identifizieren. Wer die Viertel betritt, sollte sich auch an die Einheimischen aus Respekt anpassen und sicherlich ist es eine spezielle Erfahrung, auch selber mal so tief in die Kultur einzutauchen.

8. Das Land wird durch zwei Fußballmannschaften geteilt

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Der israelische Fußball ist nicht erstklassig, aber das bedeutet nicht, dass er keine lokale Fangemeinde hat. Fußballfans in Israel sind entweder eingefleischte Hapoel-Fans oder eingefleischte Beitar Yerushalaim-Fans. Die beiden sind ernsthafte Rivalen. Die Fußballmannschaften sind auch mit politischen Ansichten verbunden.

Bei den Kämpfen zwischen den Fans geht es also nicht nur um Fußball, sie gehen viel tiefer als das. Das sorgt dafür, dass die Rivalität noch tiefgreifender ist, als bei anderen konkurrierenden Teams in Europa. Innerhalb von Israel ist es auch sehr wichtig, sich einer Seite zuzuordnen, den von vielen Menschen und vor allem Fußballfans wird man erstmal nach der Zugehörigkeit gefragt.

9. Israelis sind verrückt danach, in der Öffentlichkeit zu trainieren!

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Israelis trainieren nicht auf die altmodische Art. Outdoor Trainingsflächen und öffentliche Turnhallen sind sehr beliebt; Turnhallen gibt es überall und in Fast jedem Ort. Sie sind mit Standard-Fitness-Equipment ausgestattet.

Allerdings werden Sie feststellen, dass die Menschen die Geräte für alles verwenden, auch für Dinge, die dafür gar nicht geeignet sind, was teilweise wirklich sehr interessant ist. Da vor allem die Kommunen die Trainingsgeräte kostenlos zur Verfügung stellen, hat jeder Israeli ständig die Möglichkeit zu trainieren, weshalb die meisten auch dementsprechend aussehen. Israel ist also optisch ein wirklicher Hingucker, die Gesichter sind nicht nur exotisch, sondern sitzen auch auf einem perfekten Körper.

10. Jedes Jahr betrinkt sich das ganze Land und zieht sich Kostüme an

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Das jüdische Volk feiert das Überleben, nachdem vor Tausenden von Jahren im damaligen Persien ein Dekret unterzeichnet wurde, alle Juden zu töten. Die traditionelle Feier beinhaltet das Verkleiden, Trinken und Feiern. Einige der besten Partys finden an diesem Tag statt.

Für den Feiertag Purim kommen DJs aus der ganzen Welt nach Israel und treten bei Festivals auf. Dies ist der einzige Tag, an dem Sie religiöse Männer als Frauen verkleidet finden. Es ist eine tolle Geste, auf diesen eigentlich schlimmen Jahrestag so ausgelassen und fröhlich zu reagieren und vor allem ist es eine Message an die ganze Welt, dass man lieber zusammen eine gute Zeit haben sollte, statt sich zu bekämpfen.

11. Israel hat die zweitsüßeste Coca-Cola

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Coca-Cola verändert die Geschmacksrichtungen seiner Produkte, um sie an die Vorlieben der Menschen in jedem Land anzupassen. Israel ist das Land mit der zweitstärksten Geschmacksrichtung. Laut Experten lieben die Israelis starke Geschmäcker. Wenn etwas in Israel süß ist, ist es wirklich süß!

Das Gleiche gilt auch für scharfe und saure Speisen. Bekannte Hersteller berichten, dass sie auch beispielsweise Eis oder andere Süßspeisen nur in Israel verkaufen können, wenn diese wirklich süß sind. Trotzdem sind die Israelis natürlich keine Banausen was die Kulinarik angeht, ganz im Gegenteil: Durch die Einflüsse aus den unterschiedlichen Kulturen, ist die Küche dort sehr breit aufgestellt.

Quellen

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