Kultur

Die 11 gefährlichsten Spezies auf der Welt

Die 11 gefährlichsten Spezies auf der Welt

Hunde und Katzen zählen zu den Lieblingstieren von uns Menschen. Kein Wunder, denn diese Tiere sehen nicht nur extrem süß aus, sondern sind auch sehr liebevolle Geschöpfe. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Besitzer ihr Haustier als eine Art Familienmitglied oder bester Freund ansehen. Zumal ein Haustier gegenüber seinem Besitzer immer loyal ist und darüber hinaus diesen bedingungslos liebt.

Es gibt jedoch auch Tiere, die relativ unschuldig aussehen, es aber faustdick hinter den Ohren haben. Natürlich gibt es ebenso Tiere, die gefährlich aussehen und es auch sind.

Nachfolgend eine Liste der 11 gefährlichsten Tiere auf der Welt. Welches steht wohl auf Platz 1?

1. Der Afrikanische Löwe

Die 11 gefährlichsten Spezies auf der Welt

Auf Platz 1 der Nahrungskette und somit eines der gefährlichsten Tiere auf der Welt ist der afrikanische Löwe. In der Regel leben diese Tiere im Rudel, wobei die Männchen das Rudel verteidigen und die Weibchen sich um die Nahrungsbeschaffung kümmern.

Hier sei erwähnt, dass Menschen eigentlich nicht auf der Jagdliste des afrikanischen Löwen stehen, es aber schon einige Vorfälle gegeben hat, in denen ein solches Tier einen Menschen angegriffen hat. Darüber hinaus kann noch gesagt werden, dass der afrikanische Löwe bis zu 2,5 Meter lang werden kann (ohne Schwanz) und zwischen 120 bis 240 Kilogramm wiegt. Die Lebenserwartung liegt bei diesem Tier bei etwa 18 Jahre.

2. Die Klapperschlange

Die 11 gefährlichsten Spezies auf der Welt

Sie kommen überwiegend in Amerika vor, werden bis zu 2,4 Meter lang und wiegen nur 4,5 Kilogramm. Die Rede ist von der Klapperschlange, von der es insgesamt 29 Arten gibt. Darüber hinaus ist wissenswert, dass sich Klapperschlangen von Mäusen, Ratten, Kaninchen und Präriehunden ernähren. Auf der Feindesliste stehen hingegeben Bussarde, Füchse und Kojoten.

Obwohl Klapperschlangen nicht zu den giftigsten Schlangen auf der Welt gehören, haben Menschen sehr große Angst vor diesem Tier. Dies liegt vermutlich daran, dass der Biss von diesem Tier wie ein Nadelstich wahrgenommen wird, jedoch ein Gramm dieses Gift immerhin 3.000 bis 5.000 Mäuse töten kann.

Das Rasseln der Klapperschlange dient im Übrigen nur dem Schutz.

3. Der Piranha

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Jeder kennt diesen für Menschen gefährlichen Fisch. Die Rede ist vom Piranha, der in den Flüssen von Süd-Amerika zu Hause ist. Der Piranha wird in der Regel zwischen 10 und 35 cm lang und zwischen 500 und 2000 g schwer.

Gefährlich sind vor allem seine scharfen Zähne und sein kräftiges Maul, mit dem er überwiegend in die Arme und in die Beine von Menschen beißt. Pro Jahr werden bis zu 100 Angriffe auf Menschen dokumentiert, wobei man davon ausgeht, dass dieser Fisch eher dazu neigt in der Trockenzeit angreifen, da durch die niedrigen Wasserstände oftmals einfach die Nahrung fehlt. Dazu kommt, dass Piranhas Schwarmtiere sind.

4. Der Wasserwaran

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Diese außerordentlich große Eidechse, welche bis zu 1,5 Meter lang wird, gilt als besonders gefährlich, da dieses Reptil sprinten, schwimmen sowie klettern kann. Darüber hinaus kann ein Biss tödlich enden, da der Speichel des Wasserwarans extrem giftig ist.

Der Wasserwaran kommt hauptsächlich in den Seen und den Flüssen von Australien vor und ist ein Einzelgänger. Das Reptil ernährt sich überwiegend von Fischen, Fröschen, Krebsen sowie Insekten.

Da die Haut des Wasserwarans als sehr wertvoll gehandelt wird und das Reptil aus diesem Grund viel von den Menschen gejagt wird, gilt diese außerordentlich große Eidechse nicht nur zu den gefährlichsten Tieren der Welt, sondern auch zu den gefährdetsten.

5. Der Luchs

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Der Luchs, der zu der Familie der Katzen gehört, sieht niedlich aus und greift in der Regel keine Menschen an, es sei dem, er wird von diesen provoziert. In diesem Fall kann das Zusammentreffen für den Menschen sehr schmerzhaft sein.

Der Luchs wird bis zu 70 cm groß und bis zu 120 cm lang und wiegt zwischen 20 und 25 Kilogramm. Besonderheit ist seine Schnelligkeit, denn ein Luchs kann bis zu 70 km/h schnell werden, nur um seine Beute zu erwischen.

Luchse kommen in den Wäldern von Europa sowie Asien vor. Zudem sind Luchse Einzelgänger und ernähren sich von circa 1 Kilogramm Fleisch pro Tag. Lieblingsspeise: Reh.

6. Die Portugiesische Galeere

Die 11 gefährlichsten Spezies auf der Welt

Der portugiesische Man O’ War beziehungsweise die portugiesische Galeere ist vor allem im Atlantischen Ozean zu Hause und bewegt sich mit den Wellen an der Oberfläche des Wassers. Dieses Tier ähnelt der Qualle, ist jedoch viel gefährlicher. Ein Stich löst einen Schock und Fieber aus. Um die Symptome zu lindern wird Salzwasser, welches über die gestochene Stelle gegossen wird, empfohlen.

Der portugiesische Man O’ War beziehungsweise die portugiesische Galeere schimmert blau, weiß und rot-violett. Die Tentakeln können bis zu 50 Meter lang werden. Dort befinden sich im Übrigen auch die giftigen Nesselzellen. An einem Zentimeter einer Tentakel können bis zu 1.000 Stück vorkommen.

7. Der graue Wolf

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Obwohl ein grauer Wolf gerade einmal so groß wie ein mittelgroßer Hund ist, zählt dieses Tier zu einem der gefährlichsten Raubtiere auf der Welt. Der Grund hierfür liegt vor allem darin, dass der graue Wolf immer im Rudel auftritt. In der Regel gehen Vater und Mutter mit ihren erwachsenen Kindern auf die Jagd. Hierbei werden die Fleischfresser vor allem durch ihren ausgeprägten Geruchssinn unterstützt.

Das Gewicht des grauen Wolfes liegt bei etwa 20 bis 35 Kilogramm. Zudem wird ein grauer Wolf zwischen 60 und 80 cm groß und 1,10 bis 1,50 Meter lang. Der graue Wolf kommt überwiegend in Nordamerika vor und gilt inzwischen als extrem gefährdet.

8. Die Mordwanze

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Der Name von diesem Insekt ist im wahrsten Sinne des Wortes zu verstehen. Gesagt werden muss jedoch, dass ein Biss der Mordwanze nicht zum Tod führt, sondern die Krankheit, die mit solch einen Biss übertragen wird. Sofern Chagas, eine parasitäre Infektion, nicht behandelt wird, kann diese zum Tod führen. Jährlich sterben im Übrigen rund 12.000 Menschen an Chagas.

Die Mordwanze wird in der Regel zwischen 1 und 2 Zentimeter groß und mag es warm und trocken und kommt deshalb vor allem im Süden sowie in den Sommermonaten gehäuft vor. Die Wanze ernährt sich überwiegend von anderen Insekten.

Man unterscheidet im Übrigen zwischen der roten und der geringelten Mordwanze.

9. Der Blumenseeigel

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Der Blumenseeigel ist eigentlich sehr schön anzusehen. Ähnelt das Tier doch einer Blume in rosa, roter und weißer Farbe. Doch hier täuscht eindeutig das Aussehen, denn der Blumenseeigel sticht bei Berührungen, was sehr schmerzhaft sein kann. Wichtig ist, dass nach einem Stich unmittelbar ein Arzt aufgesucht wird, damit Schlimmeres verhindert werden kann.

Der Blumenseeigel kommt im Übrigen im Indischen Ozean, im Roten Meer sowie im westlichen und zentralen Pazifik vor. Zudem ab einer Meerestiefe von rund 90 Metern in sandiger und felsiger Umgebung sowie auch in Korallenriffen und Seegrasbeeten.

Das Aussehen ist halbkugelförmig, blumenartig sowie schwammig. Die Größe des Blumenseeigel beträgt in etwa 15 cm.

10. Der Nebelparder

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Nicht jeder kennt den Nebelparder, obwohl diese Katzenart dem Jaguar, Löwen und Tiger sehr ähnelt. Der Nebelparder kommt vor allem im Süd-Osten von Asien vor und zählt im Gegensatz zu seinen Verwanden als klein und leicht. Misst er doch nur einen Meter und wird nur zwischen 15 bis 20 Kilogramm schwer.

Das Tier ernährt sich überwiegend von Fischen, Vögeln, Nagern und Affen und wird dem Menschen nur dann gefährlich, wenn dieser sich von diesen provoziert fühlt.

Der weltweite Bestand vom Nebelparder wird auf viel weniger als 10.000 geschätzt und aus diesem Grund steht er auf der sogenannten „roten Liste“. Vor allem, da sein natürlicher Lebensraum mehr und mehr zerstört wird.

11. Der pazifische Oktopus – pazifische Riesenkrake

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Schon alleine die Bezeichnung von diesem Tier ist angsteinflößend. Kein Wunder, denn der Tintenfisch ist der größte seiner Art. Dieser Tintenfisch kann bis zu 9 Meter lang und bis zu 270 Kilogramm schwer werden und lebt vorwiegend in Meereshöhlen im Pazifik.

Der riesige pazifische Oktopus beziehungsweise die pazifische Riesenkrake ernährt sich vorwiegend von kleinen Haien. Diese fängt der Tintenfisch mit seinen insgesamt acht Armen, die mit Saugnäpfen und Haken versehen sind. Sein Maul besteht im Übrigen aus einem Schnabel mit Zunge und Zähnen.

Abschließend kann über diesen riesen Tintenfisch noch gesagt werden, dass es über drei Herzen verfügt und mehr als 50 Prozent der Nerven sich in den Tentakeln befinden.

Quellen

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