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Diese Fischer haben eine erstaunliche Entdeckung auf einem Eisberg gemacht

Diese Fischer haben eine erstaunliche Entdeckung auf einem Eisberg gemacht

Das Fischereigeschäft ist ein wirklich harter Job. Man muss noch vor Morgengrauen aufstehen, das Boot startklar machen, alles vorbereiten, und dann den ganzen Tag bis zum Abendeinbruch auf dem Wasser verbringen, den Jahreszeiten und dem Meer ausgeliefert. Menschen, die dieser Tätigkeit nachgehen, um davon zu leben, tun dies mit wahrer Leidenschaft.

Für diese drei Fischer wurde eine alltägliche Ausfahrt zu einer unglaublichen Rettungsaktion. Als sie eine Gestalt auf einem abgeschiedenen Eisberg sahen, wussten sie zuerst nicht, was es war. Sie wussten aber, dass sie etwas unternehmen mussten. Wollt ihr die Geschichte der drei Fischer kennenlernen? Dann lest schnell weiter. Es ist wirklich eine herzerwärmende Story.

1. Alles begann mit einem Boot

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Allan Russell, Cliff Russel und Mallory Harrigan vereinte eine besondere Leidenschaft. Die drei Freunde waren begeisterte Fischer. Sie liebten es so sehr, dass sie sich gemeinsam ein Boot kauften und ihr eigenes Fischereigeschäft starteten. Die Drei lebten in Kanada und wussten genau, welchen Fisch sie in den kanadischen Gewässern fangen konnten und vor allem, welchen Markt und welche Restaurants sie mit den Fischen abdecken konnten. Was sie allerdings nicht wussten, war, was sie dort draußen auf den Weiten des Meeres erwartete.

So begann für Allan, Cliff und Mallory das Abenteuer mit der Fischerei. In der Hoffnung auf einen guten Fang fuhren sie täglich auf das Wasser hinaus.

2. Mehr als nur ein Geschäft

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Für die Drei war es dabei mehr als ein kommerzielles Geschäft mit dem Fischfang. Allan, Cliff und Mallory waren nicht nur Geschäftspartner, sie waren auch enge Freunde. Das Fischereigeschäft konnte sehr hart sein, aber sie wussten, dass sie sich aufeinander verlassen konnten. Ihre Freundschaft wurde durch das Business niemals gefährdet. Sie unterstützen sich gegenseitig während der oftmals langen Tage. Und sie halfen einander durch schwere Zeiten auf rauer See.

Trotz der Blessuren, die sie manchmal nach einem Tag auf dem Boot erlitten, beschwerte sich niemand. Und keinem der Freunde kam es jemals in den Sinn, aus dem gemeinsamen Geschäft auszusteigen. Sie waren jeden Tag auf das Neue gespannt, was die nächste Ausfahrt wohl bringen würde.

3. Der schicksalhafte Morgen

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Der Tag, der das Leben der drei Freunde wohl für immer verändern würde, startete zunächst eigentlich wie ein ganz normaler Arbeitstag. Allerdings war Mallory an diesem Morgen besonders aufgeregt. Sie wusste nicht, was dieser Tag für sie bereithalten würde, aber sie war an diesem Morgen mit einem besonders guten Gefühl erwacht und hatte sich schon früh auf den Weg zum Boot begeben, um es startklar für die Ausfahrt auf das Meer zu machen.

Bevor sie hinausfuhren, gingen die drei Freunde ihre Checkliste durch. Dies taten sie jeden Morgen vor dem Frühstück, um sicherzugehen, dass sie alles dabei hatten, was sie auf dem Boot brauchten.

4. Die Ausfahrt

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Das Boot auf die bevorstehende Ausfahrt vorzubereiten, war noch der einfachste Teil. Hätte man die Drei bei ihrer morgendlichen Routine gesehen, so hätte man annehmen können, dass sich die Freunde seit Jahren nicht gesehen haben. Sie waren schon so lange miteinander befreundet, aber während der Vorbereitungen für die Ausfahrt erzählten sie sich den ganzen Morgen über Geschichten und witzelten miteinander herum.

Was darauf folgte, kann man wohl als die Ruhe vor dem Sturm bezeichnen. Das Wasser war wie immer ruhig. Das Boot war einige Seemeilen von der kanadischen Küste entfernt. Die drei Freunde kannten dort einen der besten Plätze zum Krabbenfangen.

5. Leinen los

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Das Boot brauchte eine Weile, bis die Drei an die gewünschte Stelle kamen. Als sie ihr Ziel erreicht hatten, schalteten sie den Motor von dem Boot aus und ließen es vor sich hingleiten. Es war der perfekte Platz, um Krabben einzuholen, denn von denen gab es dort zur Genüge. Die Drei ließen die Leinen los und positionierten die Käfige zum Krabbenfangen auf den Meeresboden.

Die letzten Wochen waren für die Freunde sehr ertragreich gewesen. Jeden Tag konnten sie einen üppigen Fang verbuchen. Es war das erfolgreichste Jahr seit Beginn ihres Geschäftes. Doch nun endete die Saison zum Krabbenfangen und die Freunde hofften auf einen letzten großen Fang, der vielleicht der größte Fang dieser Saison werden könnte.

6. Ein gutes Zeichen

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Während die Käfige auf dem Meeresboden lagen, steuerte einer der Freunde das Boot, die beiden anderen besetzten die Leinen, um sicherzugehen, dass sie sich nicht ineinander verhedderten. Die drei Freunde waren so routiniert in ihrem Handeln, als könnten sie dies sogar im Schlaf tun. Sie ergänzten sich perfekt.

Als sie den ersten Fang herauszogen, konnten sie es kaum glauben. Es war wirklich einmalig, denn dieser Fangplatz hatte sich erneut ausgezahlt. Wenn dies so weiterging, konnten sie den heutigen Tag wohl als erfolgreichsten Tag aller Zeiten verbuchen. Sie freuten sich sehr darüber und leerten dann die Käfige, um sie erneut auszuwerfen.

7. Eine neue Stelle zum Fischen

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Der Tag auf dem Meer lief so weit sehr gut. Mallory, Cliff und Allan hatten die beste Voraussicht, ihren bisherigen Rekord im Krabbenfangen zu überbieten. Sie verließen ihre erste Stelle und brachen auf in kälteres Gewässer.

Je weiter sie hinausfuhren, desto gefährlicher konnte es werden und dies war den drei Freunden bewusst. Vögel konnte man weit draußen auf dem Meer nicht mehr sehen. Doch ganz alleine waren Mallory, Cliff und Allan nicht. Große Gruppen von Robben lagen aneinandergedrängt auf den Eisbergen und ruhten sich dort aus. Doch so schön dieses Szenario in der kalten Einsamkeit auch war, es beherbergte auch ungeahnte Gefahren und Überraschungen.

8. Eisberg voraus

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Die drei Freunde befanden sich weit draußen in der Labradorsee, wo große Eisberge losgelöst vom Land im Wasser frei herumtrieben. Sie mussten das Boot vorsichtig um die freiliegenden Eisberge manövrieren. Hier musste jeder Handgriff sitzen, denn ein Fehler könnte diese Ausfahrt zur letzten machen.

Konzentriert blickte Allan auf das Wasser, als er in der Ferne eine undefinierbare Gestalt auf einem Eisberg sah. Er rief zu Mallory und Cliff, um sie auf seinen Fund aufmerksam zu machen. Doch keiner der Freunde konnte sagen, was sich dort auf dem Eisberg befand. Mallory nahm an, dass es sich bei der Gestalt um eine Robbe handeln könnte, die fern ab von ihrer Gruppe auf diesem einsamen Eisberg ein Sonnenbad nahm.

9. Was war dort auf dem Eisberg?

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Mallorys Theorie fand Zustimmung bei Cliff. Sie glaubten, dass dies wohl einfach nur eine Robbe sei, die entfernt von den anderen lag. Dies war nicht ungewöhnlich. Während ihrer Ausfahrten auf dem Meer, begegneten Allan, Cliff und Mallory immer wieder Tiere, die im kalten Wasser oder auf den Eisbergen zu Hause waren.

Doch Allan hatte in diesem Fall ein komisches Gefühl, das ihn nicht in Ruhe ließ. Er wusste nicht, warum es ihn so beunruhigte, aber er sagte zu seinen Freunden, dass die Gestalt keine Robbe sein konnte, da die Bewegungen dieses Tieres nicht denen einer Robbe glichen. Also nahmen die Freunde ihre Ferngläser zur Hilfe und stimmten Allan schließlich überein, dass dies keine Robbe war. Aber was war es dann?

10. Die Neugier siegte

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Die drei Freunde beschlossen, näher an den Eisberg heranzufahren. Auch wenn sie ihre Konzentration eigentlich auf das Krabbenfangen hätten legen sollen, so waren sie einfach zu neugierig, was dort alleine auf einem einsamen Eisberg in dem kalten Wasser der Labradorsee trieb.

Sie steuerten das Boot also Richtung Eisberg. Die Luft wurde immer kälter und der Wind nahm deutlich zu. Sie waren nun so nahe an dem Eisberg, dass sie sehen konnten, dass das Tier ein Fell hatte. Allerdings war das Fell des armen Tieres komplett durchnässt. Die drei Freunde machten sich Sorgen um das verängstigte Tier, das bestimmt fast erfroren war. Sie entschieden sich dazu, das Krabbenfangen vorerst zu beenden, um herauszufinden, um welches Tier es sich hier handelte.

11. Die Entscheidung

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Allan, Cliff und Mallory nährten
sich mit ihrem Boot nun immer mehr dem Eisberg. Dies war kein
ungefährliches Unterfangen
. Sie gingen von ihrem Kurs ab in
unbekanntes Gewässer. Außerdem konnten sie immer
noch nicht genau sagen, um was es sich bei dem Tier handelte.

Obwohl Cliff und Mallory dem ganzen Unterfangen gegenüber skeptisch waren, wusste Allan, dass sie das Richtige taten. Sie mussten wissen, um welches Tier es sich hier handelte. Und auch Cliff und Mallory stimmten dem letztendlich zu. Falls das Tier in Not war, würden sie ihm helfen. Sie entschieden sich also, dem armen, alleingelassen Geschöpf auf dem Eisberg zu helfen.

12. Ein schweres Unterfangen

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Die drei Freunde steuerten das Boot langsam durch das Wasser. Dabei mussten sie sehr vorsichtig sein und genau ihre Umgebung beobachten, denn das Letzte, was sie brauchten, war es, mit einem Eisberg zu kollidieren. So weit draußen auf unbekanntem Gewässer war dies ein großes Risiko. Sie waren den Elementen völlig ausgeliefert.

Das Wasser war unruhig und die Wellen nahmen zu, sodass das Boot der Freunde immer mehr in Bewegung kam und hin und her schaukelte. Mallory ermahnte Allan und Cliff, dass sie sehr vorsichtig sein müssten. Die Situation war heikel und forderte die volle Kraft und Konzentration der drei Fischer.

13. Im Kampf mit der See

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Die See wurde immer unruhiger. Ein starker Wind kam auf und peitschte über das Boot hinweg. Dieser unerwartete Wind machte die Navigation des Bootes noch viel schwieriger als schon zuvor. Doch viel nervöser machte die Freunde die Tatsache, dass der Eisberg durch den Wind ebenfalls in Bewegung gesetzt wurde.

Dadurch trat ein neues Problem auf. Sie fragten sich, wie das Tier auf die Bewegung des Eisberges reagieren würde. Sie hatten Sorge, das Tier würde aus Angst ins Wasser springen. Mallory hielt den Blick fest auf das Tier. Wenn sie noch etwas näher herankämen, könnten sie endlich sehen, um welches Tier es sich tatsächlich handelte.

14. Die Jagd nach dem Eisberg

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Da sich der Eisberg wegen des starken Windes immer mehr bewegte, waren die Freunde gezwungen, dem Eisberg hinterherzufahren. Dieser Aspekt machte die ganze Situation noch viel gefährlicher. Mallory, Allan und Cliff wussten um ihre besorgniserregende Situation. Dennoch machten sie sich nicht nur um ihre eigene Sicherheit Gedanken, sondern auch um die Sicherheit dessen, was da auf dem Eisberg war.

Das Boot musste im Wasser schnell vorangetrieben werden, um an den Eisberg heranzukommen. Doch dies war gar nicht so einfach, denn das Wasser um sie herum bürgte weiterhin Gefahren. Außerdem wurde das Unterfangen nun noch dadurch erschwert, dass der Tag fast rum war und bald die Dämmerung hereinbrach.

15. Das Tier nahm langsam Gestalt an

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Als das Boot endlich nah genug an dem Eisberg war, konnten die Freunde allmählich ausmachen, um welches Tier es sich handeln könnte. Es hatte vier Beine und glich einem Hund. Allerdings waren Allan, Cliff und Mallory sicher, dass es sich bei dem Tier nicht um ein verloren gegangenes Haustier handelte. So weit draußen auf dem Wasser war dies unmöglich.

Wie zuvor vermutet, war das arme Tier komplett durchnässt und zitterte am ganzen Körper. In diesem Moment wussten die Freunde, dass sie alles tun würden, um das frierende Bündel zu retten, auch wenn das hieß, dass sie sich selbst in Gefahr bringen würden.

16. Die Auflösung

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Zunächst konnten die Freunde Mallory, Allan und Cliff kaum glauben, was sich da vor ihnen befand: Bei dem Tier handelte es sich um einen Polarfuchs. Sie konnten sich nicht erklären, wie es dazu kam, dass der Fuchs auf diesem losgelösten Eisberg gelandet war und nun fest saß. Aber für solche Überlegungen war eh keine Zeit.

Nicht nur, dass der kleine Fuchs kurz vor dem Erfrieren war, er war äußerst schwach und im Wasser könnten andere Tiere lauern, die nur auf ihre nächste Mahlzeit warteten. Die drei Freunde mussten sofort handeln, um sicherzugehen, dass der Fuchs den nächsten Tag noch erleben würde.

17. Der Rettungsplan

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Die Zeit lief und die Freunde brauchten einen Plan zur Rettung des Fuchses. Die Frage war, ob sie sich dem Fuchs so einfach nähren konnten. Man konnte kaum sagen, ob der Fuchs schon einmal Kontakt zu Menschen hatte. Wie konnten sie dem Tier nun helfen?

Mit erhobenen Händen sprachen sie in ruhigem Ton zu dem Fuchs, die Handflächen zu ihm gewandt. Sie hegten die kleine aber unwahrscheinliche Hoffnung, der Fuchs würde zu ihnen kommen. Da er nirgendwohin fliehen konnte, starrte er die merkwürdigen Menschen einfach nur an. Er wollte nicht zu den Freunden kommen und sie wollten nicht auf das Tier zugehen.

18. Eine Geduldsprobe

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Weder Fuchs noch Mensch rührten sich. Das Wartespiel begann. Der Fuchs zeigte kein großes Interesse an den Freunden. Diese hingegen zeigten weiterhin ihr Interesse an dem Tier. Sie wussten, dass dies eine Geduldsprobe werden würde. Und sie waren bereit, diese Probe zu bestehen.

Die Zeit verstrich, aber Allan, Cliff und Mallory weigerten sich, aufzugeben. Sie wollten diesen Fuchs retten. Dann endlich, als sie fast die Hoffnung aufgaben, bewegte sich der Fuchs in Richtung des Bootes. Ob der Fuchs ihnen vertrauen würde? Immerhin war dies die einzige Möglichkeit zu überleben. Der Fuchs musste sein Leben in die Hände der Menschen legen.

19. Die Rettung

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Der Fuchs ging langsam auf das Boot zu. Als das Tier nah genug an dem Boot war, schaute es zu den drei Freunden, denn es war zu schwach, um alleine hineinzuspringen. Allan dachte nicht lange nach und griff nach dem Fuchs, um ihn in auf das Boot zu setzten und somit in Sicherheit zu bringen.

Doch auch wenn der Fuchs nun an Bord war, wussten die Freunde noch nicht genau, wie es nun weitergehen sollte. Zunächst schnappten sich Allan und Cliff einige Handtücher und versuchten, das durchnässte Tier damit zu trocknen und warmzuhalten. Aber die Männer waren sehr verunsichert, denn eine falsche Bewegung und der Fuchs könnte auf sie losgehen. Sie hofften, das Tier würde ihre guten Absichten erkennen und ihnen weiterhin vertrauen.

20. Der Fluchtversuch

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Die drei Freunde hofften nun, dass sie den Fuchs sicher an Land bringen würden. Doch wie bereits befürchtet, entschied sich das verängstigte Tier falsch und sprang ohne Vorwarnung aus dem Boot zurück in die kalte See. Die Freunde schauten dem Fuchs, der im Wasser Richtung Eisberg paddelte, überrascht nach.

Allan, Cliff und Mallory folgten dem Fuchs, der in dem kalten Wasser schnell zur Erschöpfung gelangte. Allan konnte das Tier, das nun am Ende seiner Kräfte war, vorsichtig ins Boot zurückziehen. Der Fuchs drängte sich sofort in eine Ecke des Bootes und blieb dort zusammengekauert sitzen. Das durchnässte Tier war so verängstigt und schwach.

21. Zurück an Bord

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Diesmal beobachteten die Freunde den Fuchs ganz genau, damit er nicht wieder fliehen konnte. Während Mallory das Boot Richtung Heimat steuerte, fixierten Allan und Cliff das Tier, bereit sofort zu handel, falls der Fuchs Anstalten machte, von Bord zu springen.

Nun stellte sich die Frage, wie sie das Tier wärmen könnten. Sie wussten, dass der Körper des Tieres bei diesen Temperaturen in einen Schockzustand geraten würde, wenn sie es nicht schafften, den Fuchs zu wärmen. Allan und Cliff mussten folglich etwas auf dem Boot finden, was ihnen dabei helfen konnte. Sie schauten sich um, ließen dabei aber nicht den Fuchs aus dem Blick.

22. Ein warmes Plätzchen

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Während Cliff und Allan noch überlegten, was sie nun tun könnten, schlug Mallory vor, dass sie etwas finden müssten, um dem Fuchs einen warmen Unterschlupf zu bauen. Nachdem sich die beiden Freunde erneut umgeschaut hatten, fiel ihr Blick auf die Sägespäne, die sie noch an Bord hatten. Dies müsste ausreichen, um dem Tier ein gemütliches Versteck zu ermöglichen.

Allan und Cliff fanden zudem eine Plastikbox, die sie mit den Sägespänen füllen konnten. Nachdem sie das Bettchen hergerichtet hatten, stellten sie die Box in eine Ecke des Bootes, die von Sonnenstrahlen erwärmt wurde. Sie hofften, dass der Fuchs hier zur Ruhe kommen konnte und sich sein zitternder Körper wieder erwärmte.

23. Ab ins Bettchen, Fuchs

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Allan, der bisher derjenige war, der das Tier angefasst hatte, hob den Polarfuchs aus seiner Ecke und setzte ihn in die Kiste mit den Sägespänen. Auch eine kleine Schale mit Wasser stellten die Freunde in das vorübergehende Zuhause des Fuchses. Das arme Wesen war so erschöpft, dass es binnen Sekunden einschlief.

Während das Tier schlief und sich so ein wenig erholen konnte, steuerte Mallory das Boot so schnell wie Möglich auf die kanadische Küste zu. Auch wenn der Fuchs vorerst über dem Berg war, brauchte er sicherlich eine medizinische Untersuchung, um sicherzugehen, dass er keine bleibenden Schäden von seiner Eisbergexkursion davontrug.

24. Trocken aber hungrig

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Die Freunde waren immer noch 30 Minuten vom Land entfernt. Cliff übernahm das Steuer und änderte den Kurs. Plötzlich wurde das Boot von einer Welle getroffen und der Fuchs erwachte aus seinem Schlaf. Er schaute die Freunde verängstigt und erschöpft an. Mallory schlug vor, dem Tier etwas zu essen zu geben, damit es wieder zu Kräften käme.

Sie hielt dem Polarfuchs etwas von dem gefangenen Fisch und den Krabben vor die Schnauze, aber das Tier schaute desinteressiert weg. Mallory überlegte und entschied, dem Fuchs etwas von ihren persönlichen Lebensmitteln anzubieten. Sie fand ein paar Wiener Würstchen, die sie in eine Schale legte. Der Fuchs schnüffelte an dem Essen und schlang es gierig hinunter. Wer weiß, wann das Tier zuletzt eine Mahlzeit hatte?

25. Zurück an Land

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Nach der Mahlzeit schlief der Fuchs sofort wieder ein. Kurz darauf begann das Fischerboot an Land anzulegen. Von dem Lärm schreckte der Polarfuchs erneut auf. Mallory gab ihr Bestes und redete sanft auf das Tier ein, um es so lange zu beruhigen, bis sie angelegt hatten.

Nun mussten die Freunde entscheiden, was der nächste Schritt sein sollte. Der Fuchs war trocken, ihm war warm und er war gefüttert. Doch was jetzt? Mallory erinnerte sich daran, dass es in der Nähe eine gute Stelle gab, um den Polarfuchs zurück in die Wildnis zu lassen. Dort gab es keine Gefahr für den Fuchs und die Freunde konnten dabei zusehen, wie der kleine Kerl sicher in sein Lebensraum zurückkehren konnte.

26. Ein neues Zuhause

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Das neue Zuhause war sicher genug, um den Fuchs wieder in die Wildnis zu entlassen. Außerdem gab dort auch eine kleine Hundehütte, die dem Fuchs zusätzlich Sicherheit bieten konnte. Das Gebiet war nur 10 Minuten von der Anlegestelle entfernt, aber dennoch sehr abgelegen.

Die Freunde machten sich auf die Suche nach der Hundehütte. Sie kannten den genauen Standort nicht, aber sie wussten, dass sich die Hütte irgendwo auf den Felsen befand. Cliff trug den Fuchs, der sich immer noch in seiner Box befand, den ganzen Weg lang, um ihn weiterhin in Sicherheit zu wissen. Nun konnten Mallory, Allan und Cliff ihre Rettungsmission beenden.

27. Eine gelungene Rettung

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Es dauerte eine Weile, bis die Freunde die kleine Hütte fanden. Wie schon zuvor wollten sie den Fuchs nicht drängen und überließen ihm die Entscheidung. Sie stellten die Box in die Nähe der Hütte und warteten ab, was das Tier nun tun würde.

Der Polarfuchs sprang aus der Box, schüttelte sein Fell und sah sich um. Dann ging er zu der kleinen Hütte und begutachtete sein neues Zuhause. Allan, Cliff und Mallory freuten sich, dass der Fuchs sein neues Heim so gut annahm. Sie wussten, dass sie das Richtige getan hatten. Es war etwas ganz Besonderes und sie wussten, dass sie so etwas immer wieder tun würden.

Quellen

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