Natur

„Please don’t travel under social influence“


Die Neuseeländer haben's einfach drauf. Statt mit erhobenem Zeigefinger Probleme aufzuzeigen oder die Moralkeule zu schwingen, setzen sie ihre beste Waffe ein: Humor. Diesmal ist er gegen Influencer gerichtet, die in immer gleichen Posen dieselben Plätze bevölkern. Und eine klare Message ist auch dabei.

„Please don't travel under social influence“

In typischer Social Media-Pose vor dem Lake Wanaka. | © Olga Danylenko, shutterstock

Langweilige Sicherheitseinweisungen im Flugzeug werden im Handumdrehen zum Hobbit-Video mit Kultstatus, dem Unmut über das Nichtvorhandensein auf vielen Weltkarten folgt eine humorvolle Kampagne – die Neuseeländer sind bekannt dafür, Ärgernisse mit Humor anzugehen. Momentan ärgern sie sich über Influencer, die zahlreiche Hotspots zu völlig überlaufenen Modeorten gemacht und ihnen damit jegliche Atmosphäre genommen haben. Dazu kommen die immer gleichen Posen: erhobene Arme, Rückenansicht in Kombination mit Wasser oder verträumt auf einem Felsen sitzend.

Dagegen wird nun das Social Observation Squad eingesetzt, das diesem Treiben ein Ende bereitet. Zumindest im Video, das die Kampagne begleitet. Kein Weg ist dem Ranger zu weit, kein Berg zu steil, um den immer gleichen Posen der Influencer Einhalt zu gebieten. Er verwarnt sie, schickt sie an unbekanntere Orte und gibt ihnen die Botschaft mit auf den Weg: Versucht doch einfach mal etwas Neues! Und: Please don’t travel under social influence. Das darf auch über Neuseelands Grenzen hinaus gelten. 

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