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Am nagelneuen Flughafen BER kann nicht richtig geheizt werden

Am nagelneuen Flughafen BER kann nicht richtig geheizt werden

Im Terminal 1 vom Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg ist es aktuell kalt – und das wird mutmaßlich auch noch eine Weile so bleibenFoto: dpa picture alliance

Nach einer Serie von Pannen, bei denen eine skurrile als die andere wirkte, konnte der BER vor knapp vier Monaten endlich eröffnen. Doch wer glaubte, dass die Hauptstadt nun einen funktionierenden Flughafen habe, der wurde getäuscht. Nachdem es bereits in den Flughafen reinregnete und Mitarbeiter am Sicherheitscheck Elektroschocks bekommen hatten, gibt es nun das nächste Desaster: Am Flughafen herrscht eisige Kälte.

Während der „Tagesspiegel“ von Temperaturen knapp über null Grad spricht, schreibt „Aerotelegraph“ unter Berufung auf einen Flughafensprecher, man erreiche mittlerweile immerhin 14 Grad. Dennoch ist die Temperatur deutlich unter dem, was in einem Innenbereich angemessen wäre. Doch wie kann das sein?

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Kälte im Terminal 1 des BER hat zwei Gründe

Es gibt zwei Gründe für die Kälte an Terminal 1. Der erste ist die Konstruktion. Denn direkt unter dem Terminal liegt der Bahntunnel des Airport-Bahnhofs. Von dort wird die – aktuell eisige Außenluft – eingesogen und gelangt ins Terminal 1.

Das an sich wäre aber nicht so dramatisch, wenn nicht ein zweiter Faktor hinzukäme: die geringe Anzahl der Fluggäste. Wie mehrere Medien berichten, habe man bei der Konstruktion des Flughafens damit gerechnet, dass in dem vollen Terminal die Passagiere durch ihre Körperwärme „mitheizen“. Durch den Einbruch der Fluggastzahlen ob der Reiseeinschränkungen wegen der Corona-Pandemie ist dieser Plan nun aber obsolet.

»Ich war beim BER-Probebetrieb dabei – und es gibt noch einige Baustellen!

Mittlerweile wurden in den an das Terminal angrenzenden Pavillons im Sicherheitsbereich Heizstrahler aufgestellt, um den Fluggästen und den Mitarbeitern den Aufenthalt zu erleichtern. Dennoch hat der erneute Fauxpas so großes Kopfschütteln bewirkt, dass sogar internationale Medien schon darüber berichtet haben…

Quellen

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