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Kreuzfahrtschiffe, die im Januar in See stechen

Kreuzfahrtschiffe, die im Januar in See stechen

Die „Aidamar“ soll am 10. Januar wieder auf den Kanaren startenFoto: Getty Images

Nachdem zum Jahreswechsel lediglich Kanaren-Kreuzfahrten mit „Mein Schiff 1“, „Mein Schiff 2“ (beide Tui Cruises) und der „MS Europa 2“ (Hapag Lloyd Cruises) stattfanden, wollen die europäischen Kreuzfahrt-Reedereien im Januar nun weitere Schiffe auf Kurs bringen, berichtet „Schiffe und Kreuzfahrten“. Ein Blick auf die Reisepläne zeigt, dass die „Aidaperla“ am 9. Januar wieder auf den Kanaren startet, einen Tag danach die „Aidamar“ und am 29. Januar die „Aidaprima“ (Orient-Kreufahrt ab Dubai). Nach augenblicklichem Stand ist am 30. Januar zudem eine Mittelmeer-Kreuzfahrt ab/bis Mallorca mit der „Aidastella“ geplant.

Die ursprünglich geplanten Silvester-Kreuzfahrten mit der „AidaPerla“ und „AidaMar“ hatte Aida kurzfristig aufgrund von IT-Problemen abgesagt. Betroffenen Gästen soll der Reisepreis zurückerstattet werden. Auch erhielten sie laut Aida ein zusätzliches Kreuzfahrtguthaben.

Italien-Kreuzfahrten wieder möglich?

Costa Kreuzfahrten will am 7. Januar mit der „Costa Smeralda“ seine Italien-Route wieder aufnehmen. Voraussetzung ist allerdings, dass Italien das aktuell bis zum 6. Januar geltende Verbot für Kreuzfahrten unter italienischer Flagge bzw. den Anlauf italienischer Häfen für Schiffe mit ausländischer Flagge nicht verlängert. Aufgrund des Verbots hatten Costa Kreuzfahrten wie auch MSC Cruises den Betrieb über Weihnachten und Silvester einstellen müssen.

Gibt Italien wieder grünes Licht, will auch MSC Cruises mit der „MSC Grandiosa“ am 10. Januar wieder im westlichen Mittelmeer starten.

Corona-Hygiene- und Sicherheitsregeln der Kreuzfahrt-Reedereien

Aida Cruises

Nach den aktuellen Sicherheits- und Hygieneregeln bei Aida Cruises müssen Passagiere auf den Kreuzfahrtschiffen mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen halten. Ein Mund-Nasen-Schutz ist sowohl für Gäste als auch für Crew-Mitglieder in allen Innenbereichen verpflichtend, „außer in Restaurants und Bars am Platz, im Fitnessstudio, bei Sportkursen und natürlich in der Kabine“, heißt es auf der Webseite von Aida Cruises. In den Außenbereichen gelte die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht nur dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden könne.

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Laut Aida Cruises werden die Schiffe am Anreisetag sowie während der Reise regelmäßig gereinigt und desinfiziert. Ferner soll es in allen Kabinen und öffentlichen Bereichen eine kontinuierliche Frischluftzufuhr geben. Voraussetzung für die Teilnahme an einer Aida-Kreuzfahrt ist ein negatives Corona-Testergebnis. Der Test muss maximal drei Tage vor dem Check-in an Bord durchgeführt worden sein. COVID-19-PCR-Tests bei den Helios Kliniken sind bei Aida Cruises im Reisepreis enthalten.

Tui Cruises

Bei einer Kreuzfahrt auf „Mein Schiff“ ist der COVID-19 Test vor Reisebeginn inklusive. Bei Kreuzfahrten mit Fluganreise ab/bis Kanarische Inseln findet der Test bereits im Vorfeld statt. In den eigens gecharterten Flugzeugen werden nur Gäste der „Mein Schiff“-Flotte befördert, sodass unkontrollierte Kontakte zu anderen Reisenden vermieden werden, heißt es auf der Webseite von Tui Cruises. Die Passagiere müssen zudem am Tag der Anreise einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen, der beim Einlass in das Hafenterminal vorgelegt werden muss. Des Weiteren wird vor Betreten des Hafenterminals die Körpertemperatur der Gäste gemessen.

An Bord der Schiffe gelten die üblichen Abstandsregeln. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist überall dort verpflichtend, wo ein Abstand von 1,5 Metern nicht eigehalten werden kann. Das gilt beispielsweise für Fahrstühle, Treppenhäuser und Kabinenflure. An den Getränkestationen und Buffets werden Speisen und Getränke von der Crew ausgegeben.

Hapag Lloyd Cruises

Für Gäste von Hapag Lloyd Cruises sind beim Boarding sowohl ein Gesundheits-Check als auch ein Covid-19-Test sowie ein Wärmebildkamera-Screening (wird anschließend auch täglich an Bord durchgeführt) verpflichtend. Das Boarding findet zeitlich entzerrt und gruppenweise statt, heißt es auf der Webseite von Hapag Lloyd Cruises.

In allen öffentlichen Bereichen des Schiffs wie in den Restaurants oder den Fitness-Räumen muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Die Tische in den Restaurants werden reduziert besetzt, um auch hier der Mindestabstand einhalten zu können. Damit für alle Passagiere ausreichend Raum zur Verfügung steht, werden die Öffnungszeiten der Restaurants sowie anderer Angebote ausgeweitet. Sowohl in den Restaurants als auch am Buffet und in den Bars gibt es keine Selbstbedienung.

Laut Hapag Lloyd Cruises gilt an Bord sämtlicher Schiffe der Hygienestatus OPP-Level 3. Dieser beinhalte unter anderem die regelmäßige Reinigung von häufig berührten Oberflächen alle 30 Minuten. „Alle Kabinen/Suiten werden vor der Ankunft neuer Gäste mit speziellen Reinigungsmitteln gesäubert, die auch potentielle Covid-19-Viren beseitigen. Die Kabinen-/Suitenreinigung findet dreimal täglich statt“, heißt es auf der Webseite der Reederei weiter.

Costa Kreuzfahrten

Gäste von Costa Kreuzfahrten müssen beim Check-in einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen und sich am Boarding-Terminal vor dem Einsteigen einem COVID-19-Antigen-Schnelltest (Tupfertest) sowie einer Körpertemperatur- und Gesundheitskontrolle unterziehen, heißt es auf der Webseite von Costa. An Bord der Schiffe gelten die üblichen Abstandsregeln, in öffentlichen Bereichen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Frühstück und Mittagessen werden nur in den Hauptrestaurants serviert. Das Buffet-Restaurant steht nicht zur Verfügung.

Sämtliche öffentliche Bereiche an Bord werden laut Costa mehrmals täglich desinfiziert, darunter auch durch eine sogenannte antivirale Verneblungsbehandlung. Auch werden die Kabinen vor dem Einzug der Gäste einer virusabtötenden Desinfizierung unterzogen sowie täglich gereinigt und desinfiziert.

MSC Kreuzfahrten

Bei MSC Kreuzfahrten gelten vor der Einschiffung folgende Regelungen: Gesundheits- und COVID 19-Screenings für alle Gäste, einschließlich eines Gesundheitsfragebogens und einer berührungslosen Temperaturkontrolle. „Gästen, die 14 Tage vor Einschiffung Krankheitssymptome hatten oder die engen Kontakt zu Personen hatten, bei denen COVID-19 diagnostiziert wurde, wird die Einschiffung verweigert“, heißt es auf der Webseite von MSC Kreuzfahrten. An Bord der Schiffe ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen öffentlichen Bereichen verpflichtend. In den Restaurants, Bars, Lounges und auf dem Sonnendeck darf – sofern man sich an seinem Platz befindet – der Mund-Nasen-Schutz abgelegt werden.

Der Service und die Sitzordnung in den Restaurants, Bars und Lounges wurden laut MSC so angepasst, dass Social Distancing möglich sei. Alle Speisen und Getränke werden am Tisch serviert. Im Buffet-Restaurant ist die Selbstbedingung vorübergehend abgeschafft worden. Sämtliche offenen Decks sind zugänglich; Pools, Whirlpools und der Aquapark stehen mit einer reduzierten Belegung zur Verfügung.

Quellen

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