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15 Highlights für eine Tour durch die Fränkischen Städte

15 Highlights für eine Tour durch die Fränkischen Städte

Schloss Johannisburg am Main inklusive Parkanlage.

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15 Highlights für eine Tour durch die Fränkischen Städte

Schaut man auf die Landkarte von Franken, wirken die Fränkischen Städte wie kleine Glanzpunkte, die zusammen ein großes Ganzes ergeben. Jede Stadt ist einzigartig – und doch sind alle miteinander verbunden.

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15 Highlights für eine Tour durch die Fränkischen Städte

Franken Tourismus

Damit dein Städtetrip durch Franken ein voller Erfolg wird, stellen wir dir hier die besten Highlights vor, die du nicht verpassen solltest!

Bierbrauen | Biererlebnis | Frankenwein | Denkmäler | Bratwurst | Spezialitäten | Welterbe | Königlich | Natur | Fahrradwege | Klein-Venedig | Fachwerkhäuser | Kultursommer | Weihnachtszeit

1. Bierbrautradition

In Franken hat das Brauen von Bier seit Jahrhunderten Tradition. Kein Wunder, dass man heute die höchste Brauereidichte Europas in Franken findet. Gebraut wird in Traditionsbrauereien genauso wie in coolen Craft-Beer-Brauereien. Dazu kommt, dass du in Franken in einer malerischen Umgebung dein frisch gezapftes Bier trinken kannst, oft umgeben von alten Bäumen und mit Panoramablick über die Städte.

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Auf dem Bamberger Spezial-Keller lokale Spezialitäten genießen.

2. Bier erleben in Franken

In Bamberg sorgen 13 familiengeführte Brauereien für unterschiedliche Spezialitäten, dazu zählen das berühmte Rauchbier und Spezialbiere zur Fastenzeit. Im Forchheimer Kellerwald entdeckst du sogar 23 traditionelle Bierkeller! In Bayreuth gibt es sogar eine Bier-Erlebniswelt: Das Stammhaus der Brauerei Gebr. Maisel wurde 1988 als „umfangreichstes Biermuseum der Welt“ ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen. Heute verkostest du in der „Maisel’s Bier-Erlebniswelt“ nicht nur Bier, sondern tauchst bei einer Führung in die Geschichte des Bayreuther Biers ein und ab – in die Katakomben der Stadt.

3. Ein Wein wird´s sein

Wein auf Bier, das rat ich dir? In Franken auf jeden Fall, denn neben Bier dreht sich hier vieles um Wein und die Weinberge. Schon im Mittelalter war Franken mit fast 40000 Hektar Rebfläche das größte Weinbaugebiet im Heiligen Römischen Reich nördlich der Alpen. Heute gibt es noch rund 6000 Hektar, auf denen Wein angebaut wird. 

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Der Innenhof des Bürgerspital Würzburg lädt zum Verweilen ein.

Es geht aber nicht nur ums Verkosten der Trauben, sondern auch um die Natur der Weinberge. Deshalb gibt es in Franken Weinwanderwege mit Stopps bei fränkischen Gasthöfen und Heckenwirtschaften. Besonders bekannt ist Würzburg als Stadt des Frankenweins.

4. Nicht ganz dicht? Denkmaldicht!

Von einem Superlativ geht’s zum nächsten, denn neben der höchsten Brauereidichte gewinnt Franken den Wettbewerb um die höchste Denkmaldichte in Bayern, wenn man es an der Einwohnerzahl misst. Die Stadt Fürth bezaubert mit über 2000 Baudenkmälern ihre Besucher! Fürth wurde während des Zweiten Weltkriegs kaum bombardiert, daher ist ein Großteil der historischen Gebäude intakt geblieben. Deshalb gehört die Stadt zu den sechs besterhaltenen historischen deutschen Großstädten – neben Leipzig, Dresden, Regensburg, Heidelberg und Oldenburg.

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Mit dem Fahrrad durch den Rosengarten im Fürther Stadtpark.

5. Es geht um die Wurst

So wie Bier und Wein zu Franken gehören, so verhält es sich auch mit der Bratwurst. Größe und Geschmack sind regional verschieden. Am bekanntesten sind die mit Majoran gewürzten Nürnberger Bratwürste. Diese sind nur sieben bis neun Zentimeter lang – so passen gleich drei davon in das Brötchen. Beim Bestellen sagst du deshalb: „Drei im Weggla”.

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Drei im Weggla

In Ansbach messen die Bratwürste zwölf bis 19 Zentimeter Länge und etwa drei Zentimeter Dicke, die Coburger Bratwurst bringt es auf die stattliche Länge von 31 Zentimetern. Der Legende nach bestimmt die Länge des Feldherrnstabs des Stadtpatrons diese Zahl. In Kulmbach wiederum gibt es eine andere Besonderheit: die Bratwurststollen. Hierfür wird die Bratwurst in ein mit Anis bestreutes Brötchen „eingezwickt“.

6. Franken für Foodies

Neben Bier, Wein, Bratwurst, Brauereigasthöfen und Heckenwirtschaften gibt es in den Fränkischen Städten viele Cafés, Sternerestaurants, Restaurants und Hotels, wo kulinarisch so gut wie alles auf den Teller kommt. Spannend sind die lokalen Leckereien. In Coburg ist das „Coburger Schmätzchen“ ein Klassiker: Die Honiglebkuchen werden nach einem Rezept aus Bienenhonig, Mandeln, Haselnüssen und einer Gewürzmischung zubereitet. Aus Rothenburg ob der Tauber stammt der „Schneeballen“.

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Stadtimpression: Das abendliche Coburg aus der Vogelperspektive.

Für diese Spezialität schneidet der Bäcker Mürbteig in Streifen und verflechtet diese. Die so entstandenen Kugeln werden in Fett gebacken und mit Puderzucker bestäubt. Deftig geht es in Schweinfurt zu: Hier ist beispielsweise die Schlachtschüssel eine Spezialität, die nicht vom Teller, sondern von blank gescheuerten Holzbrettern gegessen wird. Und in Fürth musst du „Baggers” (Kartoffelpuffer) und die „Gwedelten” (Grüner Hering auf Holzfeuer gegrillt) kosten!

7. Echt Kult!

Nicht nur Urlauber, sondern auch Experten sind einig: Franken hat ganz klar einige Auszeichnungen verdient. Das hat auch die UNESCO erkannt – und drei der Fränkischen Städte zu Welterbestätten erklärt. Nicht verpassen darfst du deshalb drei ganz besondere Schmuckstücke: die mittelalterliche Altstadt von Bamberg, das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth und die Würzburger Residenz!

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Das Marktgräfliche Opernhaus Bayreuth gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

8. Krone auf!

Selbst wenn du im Geschichtsunterricht gelangweilt gegähnt hast, wenn es um die Markgrafen ging: In Franken ist das anders. Hier gilt das Motto: Krone richten und ab in die royalen Gebäude! Das elegante Erbe der Markgrafen offenbart sich vor allem in Ansbach, Kulmbach und Erlangen mit den opulenten Residenzen und Burgen. Fürstbischöfliche Baulust prägt Eichstätt und Aschaffenburg und auf königlichen Spuren wandelt man in Forchheim oder Coburg. Und die ehemals freien Reichsstädte Nürnberg, Schweinfurt, Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber zeugen vom Stolz ihrer Patrizier.

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Der Eichstätter Marktplatz mit Willibaldsbrunnen.

9. Ab ins Grüne!

Wo Stadt draufsteht, ist keine Natur drin? Von wegen! Was die Fränkischen Städte eint, ist eine grüne Umgebung! Vor den Stadtmauern liegen wildromantische Wälder und Weinberge, herrliche Parks und sanfte Flussauen. Im Sommer chillst du an den Ufern von Main, Pegnitz, Rednitz, Regnitz, Tauber oder Altmühl. Praktisch: Viele verschiedene Möglichkeiten für aktive Stadterlebnisse und Ausflüge ins Grüne gibt’s auf der Tourenplattform „komoot” mit speziellen Wege-Collections rund um die Fränkischen Städte.

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Parkanlage am Rothenburger Weiher in Dinkelsbühl mit Faulturm im Hintergrund.

10. Radfahren in Franken

15 Städte gehörten zu der Arbeitsgemeinschaft „Die Fränkischen Städte“ – und alle sind miteinander verbunden. Die schönste Art, die fränkischen Städte zu erkunden, ist auf dem Fahrrad. Als Highlights gelten der „MainRadweg“, der „RegnitzRadweg“ und der „Tauber Altmühl Radweg“. Denn diese verbinden nicht nur mehrere fränkische Städte, sie gehören auch zu den schönsten Radrouten im Urlaubsland Franken!

11. Südliches Flair in Franken

Franken liegt zwar nicht am Mittelmeer, erweckt aber mancherorts den Schein! Schon König Ludwig I. von Bayern wusste das – und schwärmte vom südlichen Flair Aschaffenburgs. Weil er so begeistert vom Klima war, nannte er die Stadt „sein bayerisches Nizza“. Italienische Stimmung kommt in Bamberg auf, wo du eine Gondelfahrt in „Klein-Venedig“ machen kannst. Gemeint ist damit das „Klein-Venedig“ von Bamberg, eine ehemalige Fischersiedlung in der Inselstadt. Dicht drängen sich hier die mittelalterlichen Fachwerkhäuser aneinander.

Der Anblick dieser Häuserzeile von der Regnitz aus, während man in der original venezianischen Gondel übers Wasser gleitet, gehört zu den Höhepunkten der Fahrt. Und auch Forchheim hat Italo-Flair: Der romantischste Teil der Stadt liegt am Fluss Wiesent, der sich vorbei an den Fachwerkhäusern der Altstadt schlängelt.

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Die Kaiserpfalz mit dem Pfalzmuseum in Forchheim.

12. Fachwerkhausliebe

Die Fränkischen Städte eint eine Schönheit, an der man im Urlaub garantiert nicht vorbeikommt: die malerischen Fachwerkhäuser. Unter dem „Fränkischen Fachwerk“ versteht man die Bauweise mit schräg angeordneten Hölzern an Hausfassaden. Der Bau blühte zur Zeit der Renaissance auf. Die Kulisse aus engen Gässchen und historischen Fachwerkshäusern ist heute noch vielerorts in Franken zu finden.

13. Happy Birthday!

Wer gerne Geburtstag feiert, sollte einen Abstecher nach Ansbach machen. 2021 wird die Stadt 800 Jahre alt – und es gibt jede Menge Events und Partys! Gefeiert wird unter dem Motto „Eine Liebeserklärung an die Zeit“. Für den ersten Überblick lohnt sich die Jubiläumsführung „Ansbach zum Kennenlernen: 800 Jahre – 800 Schritte“.

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Der Ansbacher Schlossplatz mit "Anscavallo".

So spazierst du zu Sehenswürdigkeiten wie der Markgräflichen Residenz, der Orangerie im Hofgarten, zur Kirche St. Gumbertus oder zur Hofkanzlei. An Sommerabenden dreht sich im Jubiläumsjahr viel um Kultur: Im Museumshof findet von Juni bis September 2021 der Kultursommer statt – mit Theater, Musik, Literatur und Tanz. Der Hofgarten indes ist Schauplatz der Rokoko-Festspiele. Zu den Festspielen gehören unter anderem ein Galadiner und ein Rokoko-Varieté voller Bewegung, Tanz, Akrobatik, Feuerzauber, Theater und Musik.

14. Merry Christmas!

Gefeiert wird auch in der Weihnachtszeit, wenn sich die Fränkischen Städte in warmen Lichterglanz hüllen und die Tore ihrer Weihnachtsmärkte öffnen. Am bekanntesten ist der Nürnberger Christkindlesmarkt, die anderen Fränkischen Städte können aber locker mithalten. In Coburg entsteht jeden Winter auf dem romantischen Marktplatz eine kleine Weihnachtsstadt. In Forchheim verwandelt sich im Dezember das Fachwerkensemble des Forchheimer Rathauses zum ganz besonderen Adventskalender.

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Auf der Suche nach einem romantischen Städtetrip? Wir empfehlen einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Rothenburg ob der Tauber.

Auf der Fürther Freiheit findet parallel zum Weihnachtsmarkt der historische Mittelaltermarkt statt, während der „Rothenburger Reiterlesmarkt“ in der malerischen Kulisse zwischen Rathaus und Kirche stattfindet. Der Name stammt aus der germanischen Sagenwelt. Das „Reiterle“ ist eine glückbringende Gestalt, die alle Menschen durch seinen Besuch erfreut.

15. High 5? High 15!

Die Gründe haben wir geliefert, doch die 15 sind erst komplett, wenn du auch wirklich alle 15 fränkischen Städte kennst. Los geht’s: Ansbach • Aschaffenburg • Bamberg • Bayreuth • Coburg • Dinkelsbühl • Eichstätt • Erlangen • Forchheim • Fürth • Kulmbach • Nürnberg • Rothenburg o.d.T. • Schweinfurt • Würzburg.

Und damit du deinen Trip nach Franken planen kannst, liest du jetzt am besten auf www.frankentourismus.de und www.die-fraenkischen-staedte.de weiter. Wir sehen uns – in Franken!

Quellen

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