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An diesem Strand in Dänemark stehen Palmen – aber nur im Sommer

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An diesem Strand in Dänemark stehen Palmen – aber nur im Sommer

Dutzende Palmen am weißen Sandstrand: Sieht nach Karibik aus, ist aber im Norden von Dänemark.

Ungewöhnlich: An diesem Strand in Dänemark stehen Palmen

Weißen Sand und Palmen verbinden die meisten wohl eher mit Karibik. Doch auch in Dänemark kannst du an einem Palmenstrand chillen. Jeden Mai ziehen rund 100 Palmen aus dem Gewächshaus an den Strand von Frederikshavn.

An diesem Strand in Dänemark stehen Palmen – aber nur im Sommer

Miriam Keilbach

Eine tropische Strandbar, in der Kokosnüsse serviert werden. Beachvolleyball- und Beachhandballfelder direkt am Strand. Weißer, feiner Sand und türkisfarbenes Wasser. 100 Palmen, die Schatten spenden. Klingt nach Karibik, Südsee oder Inselparadies im Indischen Ozean – ist aber Dänemark! Denn auch dieses Land hat einen eigenen Palmenstrand.

Dänemarks Palmenstrand soll mehr Reisende anlocken

Seit 2004 kannst du im Norden Dänemarks, in Frederikshavn in Nordjütland, am Palmenstrand chillen. Die Idee hatten zwei Mitarbeiter der Stadt. Frederikshavn sollte nämlich als Touristen-Destination vermarktet werden und man überlegte, was wohl mehr Urlauber bringen würde.

An diesem Strand in Dänemark stehen Palmen – aber nur im Sommer

Rund 100 Palmen verwandeln den Stadtstrand von Frederikshavn in ein Südsee-Paradies.

Urspünglich mehr als Schnapsidee entstanden, fanden sich schon bald die ersten 30 Palmen aus China und von den Kanaren am rund 400 Meter langen und bis zu 50 Meter breiten Stadtstrand von Frederikshavn. Dazu gab es exotische Sonnenschirme aus Seetang und das erste Beachvolleyballfeld im weißen Sand, berichtet „TV2“.

100 Palmen, Beachvolleyballfelder, Beachbar – im Norden Dänemarks

Nur ein Jahr später wurde das Projekt massiv ausgebaut: Statt 30 Palmen standen nun 60 in Frederikshavn am Strand, hinzu kamen vier weitere Beachvolleyballfelder. Und nun, 2021, finden sich mehr als 100 Palmen, etliche weitere Beachvolleyballfelder (eines davon im Wasser!) und zwei Beachhandballfelder an dem Stadtstrand.

Auch besagte tropische Strandbar wurde vor einigen Jahren initiiert. So fehlt zum kompletten Südsee-Traum eigentlich nur eines: Hitze! Denn selbst im Hochsommer klettern die Temperaturen in Frederikshavn nur auf durchschnittlich 20 Grad.

Damit die Palmen den kalten dänischen Winter überleben, ziehen sie übrigens jedes Jahr im Oktober in ein Gewächshaus der Kommune um. Bis Mai haben sie es dort kuschelig warm, ehe sie wieder nach draußen ziehen, um Frederikshavn in ein karibisches Strandparadies zu verwandeln. Das Südsee-Feeling haben Reisende also nur von Juni bis September. 

Palmenstrand von Frederikshavn gilt als besonders familienfreundlich

Ihr Ziel haben die Palmen übrigens erfüllt: Tausende Touristinnen und Touristen kommen jedes Jahr, um den einzigen Palmenstrand Dänemarks zu besuchen, der nicht nur wegen der Palmen einen Besuch lohnt. Das Wasser ist klar, die Wasserqualität ausgezeichnet, die sanitären Anlagen sind gepflegt, wie die blaue Flagge verrät.

Auch als familienfreundlich gilt der Strand, da ein Steinwall im Wasser vor zu starken Wellen schützt, berichtet „SonneundStrand“. Die Liegen sind kostenlos. Und wer nicht nur faul am Strand liegen will, kann sich auch kostenfrei ein Fahrrad leihen und die Gegend erkunden. 

Quellen

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