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Camping in Corona-Zeiten: Sicher einen Campingplatz finden

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Camping in Corona-Zeiten: Sicher einen Campingplatz finden

Die Corona-Maßnahmen wirken sich auch auf den Camping-Urlaub in Deutschland und im Ausland auf. (Symbolfoto)

Camping in Corona-Zeiten: Sicher einen Stellplatz finden

Camping erlebt angesichts der Corona-Krise einen echten Boom. Wie Urlauber verfügbare Plätze finden, wo Camper die Duschen benutzen dürfen und welche Alternativen es zum Wildcamping in Deutschland gibt.

Camping in Corona-Zeiten: Sicher einen Campingplatz finden

Leonie Greife

Wer seinen Urlaub beim Camping verbringt, nimmt sein „Haus“ mit – ideale Voraussetzungen für Reisen in Corona-Zeiten. Denn so können sich die Urlauber selbst versorgen und sind oftmals nicht auf Restaurants oder öffentliche Sanitäranlagen angewiesen. Trotzdem gilt es auch bei dieser Reiseform einiges zu beachten.

Camping-Boom 2021 ist wahrscheinlich

Vieles spricht im Jahr 2021 wie schon in der Vorsaison für den Campingurlaub im eigenen Land. Die Übernachtungen 2020 auf deutschen Campingplätzen zeigten sich nach ADAC-Angaben mit knapp 32 Millionen auf dem Niveau des Jahres 2019 – und das trotz einer pandemiebedingt stark verkürzten Saison, die erst Ende Mai so recht begann und schon Ende Oktober wieder ihren Schlusspunkt gesetzt bekam.

Aktuell sind die Campingplätze noch geschlossen – weil im zuge der Corona-Maßnahmen in Deutschland ein touristisches Beherbergungsverbot gilt. Sobald es die Reisemöglichkeiten erlauben, geht die ADAC Autovermietung von einer sprunghaft steigenden Nachfrage nach Miet-Wohnmobilen aus. Dabei erwartet sie einen hohen Zuspruch von Neueinsteigern, die sich das erste Mal an ein solches Freizeitfahrzeug heranwagen.

Diese Tipps solltest du beim Camping-Urlaub in Corona-Zeiten beachten

Wohnwagen und Wohnmobile sind im Vorteil. Mit dem eigenen Wohnwagen oder Wohnmobil ist man weitgehend autark unterwegs. Wenn die Campingplätze wieder öffnen dürfen, könnte es zu langen Schlangen vor Duschen und Toiletten kommen, weil auch in den Sanitäranlagen Abstandsregeln beachtet werden müssen. 

Früh buchen! Die Verfügbarkeiten von Wohnmobilen und Stellplätzen in Deutschland wird speziell zur Hauptsaison eingeschränkt sein, sagt Tobias Ruoff, Geschäftsführer der ADAC Autovermietung.

Maskenpflicht auf dem Campingplatz: Beim Betreten von Gebäuden – wie etwa Rezeption, Kiosk oder Toiletten – müssen Urlauber eine Maske tragen. Viele Campingplätze reagierten darauf schon 2020 und wickelten das Einchecken als Drive-in im Auto ab. 

Wann dürfen Campingplätze in Deutschland öffnen?

Wann die Campingplätze in Deutschland wieder öffnen dürfen, ist derzeit noch unklar. Bund und Länder wollen über den Tourismus beim nächsten Corona-Gipfel am 22. März beraten. Ob dann Osterurlaub kurzfristig möglich wird? Aufgrund von Belegungsgrenzen oder aufwendigen Hygienemaßnahmen könnten sich einige Campingplätze dazu entschließen, vorerst geschlossen zu bleiben. Auch im europäischen Ausland sind viele Campingplätze noch geschlossen. 

Das Portal „camping.info“ hat deshalb im Jahr 2020 einen neuen Suchfilter eingeführt. Wer die „Covid-19 Info“ aktiviert, bekommt nur Campingplätze angezeigt, die Infos unter anderem zum Wiederöffnungsdatum eingepflegt haben. Bei den Details zu dem jeweiligen Campingplatz finden Nutzer außerdem genaue Informationen zu möglichen Einschränkungen, etwa ob die Duschen geöffnet sind. 

Wildcamping in Deutschland: Die Alternative

Viele Campingplätze in Deutschland sind bereits ausgebucht, Wildcamping ist in weiten Teilen Deutschlands aber keine Alternative. Denn es ist verboten – wer bei dem illegalen Abenteuer erwischt wird, zahlt je nach Bundesland eine Strafe in Höhe von 100 bis 400 Euro.

Aber es gibt gute Alternativen: Auf dem Portal „Pop-up-Camps“ finden Urlauber freie Campingplätze, die bisher in wohl keinem Reiseführer stehen. Um dem Wildcampen entgegenzuwirken, das durch den Platzmangel entstehe, schafft  Betreiber Jobst Paepke auf ungenutztem Gelände in Deutschland sogenannte Pop-up-Camps.

Quellen

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