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Das Alpenbuch: So haben Sie die Berge noch nie gesehen

Zahlen, Fakten und Geschichten
Das andere Alpenbuch: So haben Sie die Berge noch nie gesehen

Keine trockenen Texte mit Hochglanzfotos zeigt „Das Alpenbuch“, sondern grafisch kunstvoll aufbereitete Infografiken zu einer ungeheuren Themenbreite – von Wandern über Klimawandel bis zu Filmen und TV-Serien.

Das Alpenbuch: So haben Sie die Berge noch nie gesehen

von Till Bartels

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Das Alpenbuch: So haben Sie die Berge noch nie gesehen

© Marmotamaps

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Die Gesamtzahl der Seen im Alpenraum wird auf bis 4000 geschätzt. Die drei tiefsten Alpenseen befinden sich am südlichen Alpenrand in Italien.

Bücher über die Alpen gibt es wie Sand am Meer. Durch Corona und die damit verbundenen Reisewarnungen für viele Länder sind die Berge in diesem Sommer zu einem der Hauptreiseziele avanciert. Nach Aussage der Outdoor-Verlage finden Wanderführer einen reißenden Absatz.

Auch Neuerscheinungen zu Bergthemen verkaufen sich gut. Aber aus der Titelflut ragt ein Werk heraus, das sich mit keinem anderen Bergbuch vergleichen lässt und inhaltlich wie optisch einen neuen Weg eingeschlagen hat: "Das Alpenbuch" aus dem Verlag Marmotamaps.

Wer hätte gedacht, dass ein riesiges Hochgebirge zwischen zwei Buchdeckel passt? Es geht, denn man muss die Fülle von Themen wie Geologie, Alpinismus, Gesellschaft und Wirtschaft, Kunst und Kultur nur anders aufbereiten. Lana Bragin und Stefan Spiegel haben es möglich gemacht: mit mehr als 1000 Infografiken, Karten und Illustrationen auf knapp 300 Seiten.


Eine visuelle Enzyklopädie der Alpen

Eineinhalb Jahre haben die beiden Autoren mit einem Text- und Designer-Team an dem Projekt gearbeitet, das in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein entstanden ist.

Das Alpenbuch: So haben Sie die Berge noch nie gesehen

Herausgekommen ist eine visuelle Enzyklopädie über das Hochgebirge, in die man sich stunden- und tagelang vertiefen kann. Denn die Grafiken reduzieren die Daten und Fakten auf das Wesentliche, sei es bei der Entwicklung der Skigebiete, bei kuriosen Sportarten wie Hornussen oder Schwingen in der Schweiz oder der ungeahnten Sprach- und Dialektvielfalt.

Durch diese Art des optischen Entertainments bleibt man beim Blättern in dem Werk schnell hängen, Fantasie und Reiselust werden angeregt und man erfährt so viel mehr über die Berge. Der Titel "Das Alpenbuch" ist untertrieben. Es handelt sich um " Das Alpenbuch" schlechthin.

Auf den Seiten der obenstehenden Fotostrecke zeigen wir einige der schönsten Doppelseiten aus der Neuerscheinung.

Quellen

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