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Erste Flüge zwischen Australien und Neuseeland: Freudentränen, Küsse und Umarmungen nach 400 Tagen Trennung

Erste Flüge zwischen Australien und Neuseeland
Wiedersehen nach 400 Tagen Trennung: Freudentränen, Küsse und Umarmungen

Auf diesen Moment haben Tausende von Australier und Neuseeländern gewartet: das Ende der Reiserestriktionen zwischen beiden Ländern. Die Ankunft der ersten Flugzeuge hat auf beiden Seiten große Emotionen ausgelöst.

 Erste Flüge zwischen Australien und Neuseeland: Freudentränen, Küsse und Umarmungen nach 400 Tagen Trennung

von Till Bartels

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 Erste Flüge zwischen Australien und Neuseeland: Freudentränen, Küsse und Umarmungen nach 400 Tagen Trennung

© Marty Melville / AFP

Sich endlich wieder in die Arme schließen können: Am Montagmorgen trifft der erste Flug von Australien in Wellington ein, der Hauptstadt Neuseelands.

"Ich werde kreischen, schreien, weinen, umarmen, küssen, glücklich sein – alles auf einmal", sagte in Sydney Denise O'Donoghue am Montagmorgen einem Journalisten der der Nachrichtenagentur AFP.

Die 63-Jährige gehörte zu den ersten Passagieren, die seit Monaten wieder eine Bordkarte für einen Flug von Australien nach Neuseeland in ihren Händen hielt. Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie dürfen Menschen aus beiden Ländern jeweils das andere  besuchen – oder auch nach Monaten des Wartens endlich nach Hause zurückkehren.

Beide Ländern verfolgen nach wie vor eine strikte Corona-Politik mit starker Isolation, obwohl die familiären und wirtschaftlichen Verbindungen sehr eng sind. Für viele Familien bedeutete die zurückliegende Zeit mehr als 400 Tage Trennung.

Doch von der behutsamen Aufnahme erster Flüge, ohne dass sich die Passagiere nach der Ankunft in Quarantäne begeben müssen, geht ein großes Zeichen der Hoffnung aus: die Rückkehr zum normalen Reisen.


Trans-Tasman travel bubble

Lokale Medien sprechen von der "Trans-Tasman travel bubble", gemeint ist der gut dreistündige Flug über die Tasmanische See in dem "Korridor" zwischen Australien und Neuseeland. Gleich am ersten Tag gab es gleich mehrere Flüge von Qantas, Air New Zealand und der australischen Billigfluglinie Jet Star.

Am Flughafen der neuseeländischen Hauptstadt Wellington empfing sogar Premierministerin Jacinda Ardern persönlich die ersten Ankömmlinge, die meisten von ihnen in Australien gestrandete Neuseeländer. "Es ist ein sehr großer und aufregender Tag für Familien und Freunde."

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Demnächst beginnen in Australien die Schulferien, und viele Gäste werden in den nächsten Wochen aus Australien erwartet. Im Jahr vor Corona hatten allein 1,5 Millionen Australier das Land besucht. Mit 40 Prozent Anteil an den Touristen, die Neuseeland besuchen, sind sie für die dortige Tourismusbranche die wichtigsten Kunden.

Quellen

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