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Gefährlich und beeindruckend: die spektakulärsten Vulkane der Welt

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Gefährlich und beeindruckend: die spektakulärsten Vulkane der Welt

Besonders beeindruckend ist der Stromboli in Italien.

Das sind die 10 spektakulärsten Vulkane der Welt

Vulkane verkörpern die Urgewalt der Erde – sie sind unberechenbar, gefährlich und beeindruckend! Weltweit gibt es ungefähr 1500 aktive Vulkane, etwa 50 von ihnen brechen jedes Jahr aus. Wir zeigen besonders spektakuläre.

Gefährlich und beeindruckend: die spektakulärsten Vulkane der Welt

Nadine Sender

Den Kilimandscharo, den Vesuv oder den Ätna kennst du schon? Auf der ganzen Welt gibt beeindruckende Vulkane, die uns zeigen, wie klein wir eigentlich sind. Wer schon einmal eine Eruption dieser gigantischen Feuerberge miterlebt hat, weiß, welche Naturgewalten da am Werk sind.

Einige Vulkane kannst du sogar besteigen und den imposanten Blick ins Innere und die Weite der umliegenden Landschaft auf dich wirken lassen. Brodelnde Lava, die ebenso gefährlich wie wunderschön ist – wir zeigen dir elf außergewöhnliche Vulkane auf der ganzen Welt.

1. Kilauea auf Hawaii

Ein richtig aktiver Feuerberg treibt sein Unwesen im Hawaii-Volcanoes-Nationalpark. Der Kilauea ragt unter Wasser 3700 Meter bis zum Meeresspiegel und darüber noch weitere 1219 Meter auf. Mit 1000 Metern Durchmesser hat er außerdem einen der größten Krater weltweit.

Gefährlich und beeindruckend: die spektakulärsten Vulkane der Welt

Der aktive Kilauea auf Hawaii.

Obwohl er sehr aktiv ist, verlaufen die meisten Ausbrüche friedlich; seine dünnflüssige Lava lässt die Gase so schnell entweichen, dass kein großer Druck aufgebaut wird. Besonders schön sind die Lavaströme, an einigen Stellen fließen sie in den Pazifik und erkalten schlagartig. Seine Gesteinsformationen, die überwiegend Grau und Schwarz sind und an einzelnen Stellen noch dunkelrot glühen, sind absolut sehenswert.

2. Pico del Teide auf Teneriffa

Wenn du schon mal auf Teneriffa, der größten Insel Spaniens, warst, kennst du ihn bestimmt: Der Pico del Teide ist wegen seiner beeindruckenden Höhe von maximal 3718 Meter auf der gesamten Insel zu sehen. Auf den Bergen finden Urlauber eine außergewöhnliche Fauna und Flora – die Naturschönheit hat ein eigenes Mikroklima, das dazu beiträgt, dass hier so einiges wächst und gedeiht. Der letzte Ausbruch liegt schon eine ganze Weile zurück, das war im Jahr 1909.

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Blühende Besenrauke in der Vulkanlandschaft mit Blick auf den Vulkan Pico del Teide auf Teneriffa.

Wer den Vulkan-Riesen selbst mal besteigen möchte, kann zunächst mit der Seilbahn hochfahren. Anschließend sind es noch 200 Höhenmeter bis zum Gipfel. Wem das zu langweilig ist, der kann ihn natürlich auch ohne den Zwischenstopp auf der Bergstation erklimmen. Auf 3260 Metern Höhe steht eine Schutzhütte. In beiden Fällen brauchen Touristen eine limitierte Genehmigung. 

3. White Island: Vulkaninsel in Neuseeland

Als er der Insel 1769 ihren Namen gab, war Entdecker James Cook noch nicht klar, dass er einen Vulkan vor sich hatte. White Island oder auch Whakaari ist Neuseelands einzige Vulkaninsel. 70 Prozent des Vulkans liegen unterhalb des Meeresspiegels, der Vulkankegel ragt 320 Meter über dem Meeresspiegel empor.

Besonders beeindruckend sind die Fumarole – aus ihnen entweicht rund um die Uhr schwefelartiger Wasserdampf – und die farblichen Akzente der gelben Schwefelablagerungen und des blau-grünen Kratersees in der Mitte der Insel.

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Luftaufnahme des imposanten Vulkans White Island in Neuseeland.

Ausbruch 2019 – während Touristen auf der Insel sind

Der Vulkan erlangte vor gut einem Jahr traurige Berühmtheit: Am 9. Dezember 2019 brach er aus, Asche und Rauch wurden 3500 Meter hoch in die Luft geschleudert. Während des Ausbruchs waren 47 Touristen auf der Insel, 22 Menschen starben. 

4. Stromboli nördlich von Sizilien

Temperamentvoll und aktiv ist der Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen Insel nördlich von Sizilien. Im Minuten- oder Stundenabstand sind dort Eruptionen des 926 Meter hohen Feuerberges zu beobachten. Die etwa 600 Bewohnerinnen und Bewohner der kleinen Insel sind das Naturphänomen schon gewohnt – immer wieder kommt es zu Evakuierungen.

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Der temperamentvolle Vulkan Stromboli ist mit Vorsicht zu genießen.

Je nachdem, wie der Stromboli tagesaktuell gelaunt ist, können Touristen eine Besteigung mit Führer buchen. Besonders schön ist die Sciara del Fuoco – ein Hang, an dem glühende Lava ins Meer fließt. Zu dieser Stelle fahren auch, je nach Aktivitätsgrad, nächtliche Ausflugsboote.

5. Mount St. Helens in Washington

Diesem naturgewaltigen Vulkan fehlt etwas: Im Jahr 1980 sprengte eine plinianische Eruption des Mount St. Helens – ein gewaltiger Ausbruch – 400 Meter der eigenen Spitze weg. Ganze neun Tage spuckte er anschließend Gestein und Asche. Der Jetstream, das sind Starkwindbänder, hat Teile des Mount St. Helens anschließend um die ganze Welt getragen. Heute ist er 2550 Meter hoch.

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Dem Mount St. Helens fehlt seit dem Jahr 1980 die Spitze.

Der Ausbruch sorgte auch dafür, dass Hangrutsche mehrere Millionen tote Bäume in den Spirit Lake, den Coldwater Lake und weitere Seen warfen. Noch heute, mehr als 30 Jahre nach dem Ausbruch, schwimmen auf den beiden großen Seen Hunderttausende Baumstämme. Der Wasserspiegel des Spirit Lake wurde dadurch um 60 Meter angehoben.

6. El Chaitén in Chile

Im Süden von Chile, in der vulkanisch sehr aktiven Gegend der südamerikanischen Kordilleren, finden Touristen den Vulkan El Chaitén. Man dachte, er sei erloschen – doch im Jahr 2008 wurden Experten eines Besseren belehrt, als er am 2. Mai ausbrach. Die Aschewolke war massiv und erhob sich bis zu 20 Kilometer über dem Krater. In der Folge wurden innerhalb von vier Tagen 60 vulkanische Erdbeben ausgelöst.

Heute kann er wieder bestiegen werden, zu besichtigen sind zwei Lavadome. Auch der Ausblick über die Bergkette bis hin zum Meer ist einmalig.

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7. Eyjafjallajökull in Island

Dieser Vulkan hatte im Jahr 2010 für Furore gesorgt: Der Eyjafjallajökull in Island spuckte einige Tage lang so viel Asche in die Luft, dass die ganze Atmosphäre verdunkelt wurde und sogar der Flugverkehr eingestellt werden musste.

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Im wunderschönen Grün von Island findest du den Vulkan Eyjafjallajökull.

Mit seinen 1651 Höhenmetern thront er an der Südküste Islands. Für einen Vulkan hat er eine eher ungewöhnliche Form – er hat gleich mehrere kleine Spitzen, ist lang gestreckt und unter einem Gletscher begraben. Der Aufstieg ist am einfachsten über den Fimmvörðuhálspass realisierbar. In etwa zwei Stunden erreichen Wanderer dann den Hauptkrater und können die beeindruckende Aussicht genießen.

8. Pinatubo auf den Philippinen

Im Jahr 1991 ist diese Naturschönheit kleiner geworden: Durch den Ausbruch ist der Pinatubo auf den Philippinen von 1745 Meter auf 1486 Meter geschrumpft. Er steht im dichten Dschungel mitten in einer Vulkankette. Viele Flüsse haben hier ihren Ausgangspunkt.

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Der beeindruckende Krater des Mount Pinatubo in einer Luftaufnahme.

Örtliche Führer bieten Wanderungen an, bei denen es mit Allradfahrzeugen am Tarlacfluss entlanggeht bis an den Saum des Berges. Von dort aus geht es dann sportlich zu Fuß weiter. Auf dem Gipfel entschädigt eine Aussicht auf die ungewöhnliche Naturlandschaft.

9. Arenal in Costa Rica

In Costa Rica ragt der Vulkan Arenal 1633 Meter in die Höhe. Hier können Touristen oft Lavaströme beobachten, die am eher kegelförmigen Berg herabfließen. Immer wenn er aktiv ist, wächst er einige Meter.

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Der Vulkan Arenal in Costa Rica ist eine echte Naturschönheit.

Besteigen kannst du ihn leider nicht – der Arenal ist aufgrund seiner starken Aktivität und Steilheit zu gefährlich. Aber auch aus der näheren Umgebung ist er sehr imposant, zum Beispiel können Reisende den aufsteigenden Dampf beobachten, die heißen Quellen genießen und einfach den Blick auf die Naturschönheit auf sich wirken lassen.

10. Nyamuragira, Kongo

In der Mitte von Afrika, im Kongo, steht der imposante Vulkan Nyamuragira. Hier kannst du einen Ausbruch live miterleben – spezielle Trekkingtouren machen es möglich. Der Berg ist 3058 Meter hoch, steigt flach an und ist Teil einer ganzen Vulkankette.

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Reisende können eine Eruption des Nyamuragira im Kongo live miterleben.

Wer mehr erfahren möchte, kann mit Rangern an den Schlackekegel eines Ausbruchs aus dem Jahr 2012 besuchen. Dabei werden Reisenden die Auswirkungen, zum Beispiel auf die Tierwelt, ganz genau erklärt.

Quellen

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