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Geheimtipps in Österreichs Alpen: Diese Orte musst du sehen

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Geheimtipps in Österreichs Alpen: Diese Orte musst du sehen

Beim Wasserscheibenschießen am Schattensee wird vom einen Ufer des spiegelnden Sees aus auf das Spiegelbild der am anderen Ufer aufgestellten Zielscheibe geschossen.

Geheimtipps in Österreichs Alpen: Diese Orte musst du sehen

Zwischen massiven Hochgebirgen, Bergwäldern und kristallklaren Bergseen – willst du etwas alpines Lebensgefühl schnuppern? Wir stellen dir acht Orte in Österreich fernab vom Touristentrubel vor.

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Marlene Schulte-Körne

Die majestätischen, österreichischen Alpen erstrecken sich über das gesamte Land und versprechen ein atemberaubendes Naturschauspiel. Das Motto lautet Berge vor der Haustür und Wälder und Seen im Hinterhof. Wer gerät dabei nicht in Urlaubslaune?

Auch wenn Österreich mit Touristenmagneten wie der Großglocknerstraße, den Krimmler Wasserfällen und der Tiroler Berglandschaft, der Heimat des Wanderns und Skilaufens, punkten kann, bietet das Land einige Orte fernab vom Touristentrubel zum Entdecken. Die Stille der Almwiesen, der erdiger Duft der Wälder und die kühle Klarheit der Bergseen versprechen Urlaub für Kopf und Seele. Wir haben für dich sieben ungeschliffene Diamanten der alpinen Natur zusammengestellt.

Geheimtipps in Österreichs Alpen: Diese Orte musst du sehen

Wie Konfuzius schon zum Wandern sagt: Der Weg ist das Ziel.

1. Mitten im Höllengebirge: Hinterer Langbathsee

Während der Vordere Langbathsee noch über eine Straße mit dem Auto erreichbar ist, gelangt man zum Hinteren Langbathsee nur noch zu Fuß, das dauert etwa 45 Minuten. Mitten im Salzkammergut zwischen den Touristenmagneten Traunsee und Attersee ist der 723 Meter hoch gelegene Bergsee ein Geheimtipp.

Zum Baden eignet sich der 600 Meter lange und 400 Meter breite See etwas weniger – seine Wassergüte ist aufgrund eines sehr hohen Algenanteils als gut eingestuft, schreibt bergwelten.com. Aber gerade diese natürliche Trübung lässt den See wunderbar mit seiner umliegenden Berg- und Waldlandschaft verschmelzen. Auf einem ausgebauten Rundweg kannst du den Bergsee von allen Seiten betrachten.

Und falls du am Ende doch eine Abkühlung brauchst: In der Nähe liegt ja der Vordere Langbathsee, der sich hervorragend zum Baden und Planschen eignet. 

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Am Hinteren Langbathsee hat man einen wunderschönen Blick auf das Höllengebirge des Salzkammerguts.

2. Makellose Ruhe in der Steiermark: Michelirlingsee

Hier erlebst zu Natur pur beim Wandern: Leises Plätschern, Windstöße in den Baumkronen oder weit entferntes Röhren der Hirsche gelangen an deine Ohren. Im Herbst spiegeln sich die bunt gefärbten Sträucher und Bäume in dem glasklaren Michelirlingsee besonders schön.

Zwischen Schoberspitze und Hühnereck in den Rottenmanner und Wölzer Tauern lässt sich Natur pur erleben. Das Gewässer ist gerade in der Nebensaison ein Garant für Ruhe. Wenn du nach dem alpinen Bergsee immer noch nicht genug hast, kannst du zwischen Heidelbeer- und Preiselbeerstauden auf die nicht weit entfernte Schoberspitze oder die Karlspitze aufsteigen. 

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3. Das Bergsteigerdorf Steirisch Krakau

Wir bleiben, trotz der Verwechslungsgefahr mit der polnischen Stadt, in Österreich. Genauer gesagt in der westlichen Steiermark, wo sich das kleine Bergdorf an die Südhänge der Schladminger Tauern schmiegt. Die Region rings um Steirisch Krakau gilt als besonders sonnenverwöhnt und niederschlagsarm, das schreibt der österreichische „Kurier“.

Wasserscheibenschießen an Preber- oder Schattensee

Eine besondere Tradition hat das Wasserscheibenschießen an Preber- oder Schattensee – das solltest du bei einem Besuch auf keinen Fall verpassen. Dabei wird nämlich nicht direkt auf die Zielscheibe gezielt, sondern auf das Spiegelbild auf der Wasseroberfläche. Durch die hohe Dichte des Wassers prallt die geschossene Kugel auf dem Wasser ab und trifft dann auf die Scheibe am Ufer. 

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Der spiegelblanke Schattensee erstrahlt in der Krakauer Sonne.

4. Bergdorf Namlos – mit nur 76 Einwohnern

Namlos – und nicht namenlos, wie du vielleicht zuerst gelesen hast – heißt ein kleines Bergdorf in den Lechtaler Alpen. Der Ort liegt südöstlich von Stanzach im Namlosertal und zählt mit nur 76 Einwohnern zu den kleinsten Gemeinden Österreichs, schreibt das Tourismusportal des Lechtals.

Etwa 40 Almhütten ziehen sich entlang der Abhänge der umliegenden Ostalpen und bieten dir auf Wanderungen zu den bekannten Gipfeln der Umgebung, wie die Namloser Wetterspitze, die Knittelkarspitze und das Galtjoch, eine gelegene Rast- und Einkehrmöglichkeit. 

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Die Serpentinen am Namlospass in den Lechtaler Alpen haben eine Länge von 25 Kilometern.

5. Wandern, Mountainbiken und Godeln im Bergdorf Patsch

Gondelkabine 42 solltest du auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, wenn du das Bergdorf Patsch als Ausflugsziel anpeilst. Denn nur in ihr kann auf der Fahrt zum 2246 Meter hoch gelegenen Patscherkofel gefrühstückt werden – oder am Donnerstagabend diniert. Die Gondel muss reserviert werden, das Frühstück kostet 52 Euro pro Person.

Falls du keine Lust auf eine Gondelfahrt hast oder du doch lieber etwas mehr Abenteuer hättest, wandere doch einfach zum Gipfel.

Das Bergdorf Patsch wurde hoch über der Tiroler Alpenmetropole Innsbruck erbaut. Der Weitblick vom Dorf aus lässt dich zu einer Seite die urbanen Züge der Tiroler Hauptstadt Innsbruck erahnen, und auf der anderen Seite blitzen die weißen Gletscher der Dreitausender im Stubai aus der Landschaft. 

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Der Gletscherblickweg zwischen Igls und Patsch verläuft im Tiroler Naturschutzgebiet Rosengarten.

6. Ausblick auf die Nordwände der Laserzgruppe in Tristach

Hier ist Ruhe garantiert: Das idyllische Dorf Tristach liegt eingebettet zwischen Drau und Rauchkofel in der Tiroler Alpenlandschaft. Auf zahlreichen Wanderungen in der Umgebung kannst du die Region südöstlich von Osttirols Hauptstadt Lienz entdecken. Besonders erfrischend nach einer Gipfelbesteigung oder Wanderung ist eine Abkühlung im Tristacher See, berichtet der „Kurier“. 

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Die Karlsbader Hütte befindet sich in der Lienzer Berglandschaft.

7. Authentizität, Ruhe und Unberührtheit im Defereggental

Das Defereggental liegt eingerahmt von der Berglandschaft des Deferegger Gebirges in Osttirol – im Nationalpark Hohe Tauern. Zwischen Zirbenwäldern, Wiesen und Almlandschaften lässt sich mit den passenden Wanderschuhen die österreichische Natur erkunden.

Dafür bietet sich als Ausgangspunkt das Bergdorf St. Veit in Defereggental an, die höchstgelegen Gemeinde Osttirols. Ob mit dem E-Bike oder zu Fuß, vom Speikboden, dem Gritzer Seen oder dem Klammljoch aus bieten sich Hunderte Ausflugsziele an. Und wer weiß – vielleicht passierst du unterwegs ja eine der ältesten Almen Österreichs, die Jagdhausalm.

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Der Staller Sattel gehört zu einem Gebirgspass des Defereggentals in den Ostalpen.

Möchtest du doch lieber im Flachen bleiben? In unserem Artikel Wandern ohne Berge – unsere Top 10 in Deutschland findest du tolle alternative Wanderstrecken ohne viele Höhenmeter.

Quellen

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