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Mallorca kein Risikogebiet, Reisewarnung aufgehoben: was Urlauber jetzt wissen müssen

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Mallorca kein Risikogebiet, Reisewarnung aufgehoben: was Urlauber jetzt wissen müssen

Die Lieblingsinsel vieler Deutscher: Das kommt 2021 auf Mallorca-Urlauber zu.

Mallorca: Was Urlauber im Jahr 2021 wissen müssen

Weniger Plastik, weniger Alkohol, mehr Busse: Was Reisende für den Urlaub auf Mallorca 2021 wissen müssen, auch abseits von Corona, erfahren sie in diesem Überblick über (geplante) Änderungen für dieses Jahr.

Mallorca kein Risikogebiet, Reisewarnung aufgehoben: was Urlauber jetzt wissen müssen

Maike Geißler

Die Reisewarnung für Mallorca wird aufgehoben, ab Sonntag ist Urlaub auf allen Balearen-Inseln ohne Quarantäne möglich.Das Auswärtige Amt hat auf die niedrigen Corona-Zahlen reagiert: Seit mehr als einer Woche liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bereits unter 35 – aktuell sogar nur bei 21,23. 

Besonders mit Blick auf die in den meisten Bundesländern in zwei Wochen beginnenden Osterferien hat die Entscheidung der Bundesregierung eine wichtige Signalwirkung.

Corona-Regeln für den Urlaub auf Mallorca

Wer nach Mallorca fliegen will, muss einen negativen PCR- oder TMA-Test vorweisen. Die Testung darf höchstens 72 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein, schreibt das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen.

Über Ostern gelten folgende Corona-Regeln: Während deutsche Urlauber nach Mallorca reisen können, werden die Restriktionen für Spanier verschärft, berichtet die „Mallorca Zeitung“. So wird es in den Tagen vom 26. März bis zum 9. April weitestgehend verboten sein, zwischen den spanischen Regionen hin- und herzureisen.

Auch das Kontaktverbot wird etwas strenger: Zwischen dem 26. März und dem 9. April dürfen in privaten Räumen ausschließlich Menschen aus einem Haushalt zusammenkommen, Besuch ist nicht erlaubt. Im öffentlichen Außenbereich (also zum Beispiel in der Außengastronomie, auf der Straße oder am Strand) dürfen sich höchstens sechs Personen treffen.

Die Bars und Restaurants auf der Insel dürfen ihre Außenbereiche wieder öffnen, allerdings nur bis 17 Uhr. 

Kein Einwegplastik mehr auf Mallorca

Einwegbesteck aus Kunststoff, Einwegplastikteller, Strohhalme aus Plastik und Wattestäbchen aus Kunststoff sind bald verboten: Die Herstellung von Einwegplastik ist EU-weit ab dem 3. Juli 2021 nicht mehr erlaubt, auf Mallorca soll es noch schneller gehen. Bereits ab dem 20. März dürfen die „productos de un solo uso“ nicht mehr im Gebrauch sein, Hotels und Restaurants müssen auch auf Einwegtrinkflaschen verzichten, Supermärkte und Drogerien dürfen keine nicht recycelbaren Kaffeekapseln und Einwegrasierer mehr im Angebot haben.

Bereits im vergangenen Jahr hatten zehn Hotelketten frühe Kooperationsbereitschaft signalisiert. Demnach soll es schon jetzt Trinkhalme aus Plastik nur noch auf explizite Nachfrage geben, es gibt große Seifenspender statt kleiner Mini-Duschgelflaschen, Portionspackungen werden vom Frühstücksbüfett verbannt und Plastikbecher am Pool gehören ebenfalls der Vergangenheit an.

Gesetz gegen Partytourismus

Mallorca versucht schon lange, mit verschiedenen Maßnahmen gegen exzessive Partytouristen vorzugehen. Aus diesem Grunde wurden strenge Regeln erlassen, die den Verkauf von Alkohol an Kiosken und in Supermärkten zwischen 21.30 Uhr abends und 8 Uhr morgens verbieten. Außerdem sind Happy Hours, All-you-can-drink-Angebote und organisierte Kneipentouren in den Regionen Playa de Palma, S’Arenal und Magaluf nicht mehr erlaubt. Hotels sollen zudem Touristen sofort rauswerfen, wenn diese beim Balconing erwischt werden. Wer versucht, sich von einem zu einem anderen Balkon zu hangeln, soll mit harten Geldstrafen rechnen müssen.

Die Gesetzesreform „Balearic Agenda 2020“ nimmt die Hotel- und Ladenbesitzer auf Mallorca und den anderen Inseln ab 2021 stärker in die Pflicht: Halten sie sich nicht an die Einschränkungen beim Alkoholausschank, drohen satte Geldstrafen von bis zu 600.000 Euro und ein Lizenzentzug von bis zu drei Jahren.

Mehr Busse im neuen Verkehrsnetz

Das Verkehrsnetz auf Mallorca wurde ausgebaut, das bedeutet für Urlauber: Das Busfahren geht 2021 schneller. Seit Januar sind 223 neue Busse im Einsatz, das hat der balearische Verkehrsminister Marc Pons laut einem Bericht des „Mallorca Magazins“ bekannt gegeben. Die Insel sei mit der Erweiterung der Überlandbusse in eine umweltfreundliche Richtung nun EU-weit unter den Top 10. Rund 198 der neu eingesetzten Bussen fahren mit Erdgas, weitere 18 werden elekrisch betrieben.

Mit der neuen Flotte werden zudem die Fahrzeiten zu Tagesbeginn und -ende ausgeweitet, außerdem wird das Streckennetz erweitert.

Mallorca kein Risikogebiet, Reisewarnung aufgehoben: was Urlauber jetzt wissen müssen

Ab 2019 soll es auf Mallorca 66 Prozent mehr Busse geben als aktuell.

So sollen Einwohner und Touristen schneller von A nach B kommen. Zwei Beispiele: Die größte Zeitersparnis soll es auf der Strecke von Palmanova und Magaluf nach Palma geben. Da der Bus dann nicht mehr über den Paseo Marítimo, sondern über die Autobahn fährt, verkürzt sich die Fahrt um 30 Minuten. Der Bus von Palma de Mallorca nach Port d’Andratx soll statt 75 Minuten nur noch 50 Minuten brauchen, berichtet die „Mallorca Zeitung“.

Hotelerweiterungen um bis zu 15 Prozent

Hotels dürfen ihre Fläche um bis zu 15 Prozent erweitern, um sich an die durch die Coronavirus-Krise verursachten Veränderungen anzupassen, das hatte die Balearen-Regierungspräsidentin Francina Armengol im vergangenen Sommer angekündigt. Das Angebot darf modernisiert werden – unter der Voraussetzung, dass die Hoteliers weder die Anzahl der Zimmer noch die Höhe des Hotels erhöhen. Das berichtet das „Mallorca Magazin“.

Quellen

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