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Mallorca-Urlaub 2021: Was am Ballermann erlaubt ist – und was nicht

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Mallorca-Urlaub 2021: Was am Ballermann erlaubt ist – und was nicht

Restaurants haben am Ballermann wieder bis Mitternacht geöffnet.

Mallorca-Urlaub: Was am Ballermann erlaubt ist – und was nicht

Auf Mallorca kehrt immer mehr die Normalität ein – viele Corona-Regeln werden gelockert. Das lockt auch das Partyvolk wieder an den Ballermann. Doch es gibt Benimmregeln, an die sich jeder dort halten muss.

Mallorca-Urlaub 2021: Was am Ballermann erlaubt ist – und was nicht

Brigitte Vetter

Der Ballermann auf Mallorca ist als Partymeile bekannt. Einheimische sowie Touristen und Touristinnen feiern zu Tausenden an den Wochenenden – seit Aufhebung der Ausgangssperre auch während der Corona-Pandemie. Doch trotz der gelockerten Corona-Regeln müssen Feiernde einige Benimmregeln beachten.

Denn Mallorca will weg vom Partytourismus. Deshalb hatte die mallorquinische Regierung die Benimmregeln zuletzt 2019 verschärft. Diese sehen für Grölen, Pöbeln, laute Musik und Saufgelage Bußgelder vor, berichtet die „Mallorca Zeitung“. Immerhin teilen sich Feiernde die Playa de Palma mit Anwohnerinnen und Anwohnern, darunter Schulkinder. An welche Regeln müssen sich Touristinnen und Touristen im Sommerurlaub am Ballermann halten? Ein Überblick.

  • Diese Corona-Regeln gelten am Ballermann 2021
  • Benimmregeln an der Playa de Palma: Das ist alles verboten

Diese Corona-Regeln gelten am Ballermann 2021

Nach über einem Jahr Corona-Pandemie kehrt langsam wieder Normalität auf Mallorca und am Ballermann ein. Bars und Restaurants auf der Insel dürfen seit dem 6. Juni wieder ihre Innenräume bis Mitternacht öffnen. Im Inneren dürfen maximal sechs Personen an einem Tisch sitzen, draußen sind maximal zehn Gäste erlaubt. Ausnahmen gibt es am Ballermann: Dort dürfen weiterhin nur vier Menschen an einem Außentisch Platz nehmen, Theken bleiben gesperrt.

Seit dem 3. Juni sind die Ausgangssperre sowie die Beschränkungen privater Treffen durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofes in Spanien aufgehoben. Bis dahin durften sich unter freiem Himmel maximal acht Personen treffen.

Mallorca: Maskenpflicht, Rauchverbot und geschlossene Diskotheken

Eine Maskenpflicht im Freien besteht auf der gesamten Insel aber weiterhin. Außerdem bleibt das Rauchen draußen untersagt, wenn kein Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Personen gewährleistet ist. Diese Mindestabstandsregel gilt allerdings nur für einzelne, stehende Personen. Somit ist rauchen beim Gehen ebenso untersagt wie in einer Gruppe zusammenstehend.

Discos und Nachtclubs bleiben zunächst weiterhin geschlossen. Aufgrund der vielen Partygänger und Partygängerinnen, die seit der Aufhebung von Ausgangssperre und Kontaktbeschränkung wieder durch die Bier- und die Schinkenstraße strömen, fordern Betreiber aber, wieder öffnen zu dürfen. Der Branchenverband der Betreiber von Discotheken und Nachtclubs (Abone) schlägt vor, die Tanzflächen ab Juli mit reduziertem Einlass und reduzierten Öffnungszeiten wieder zu öffnen. Das Argument: So könnten unkontrollierte Partys auf den Straßen verhindert werden.

Benimmregeln an der Playa de Palma: Das ist alles verboten

Die aktuellste Benimm-Verordnung beschäftigt sich damit, wie verschiedene Verhaltensweisen einzuordnen sind. Bei leichten Verstößen müssen Urlauber mit Bußgeldern zwischen 100 bis 750 Euro rechnen, bei schweren Verstößen mit 750 bis 1500 Euro, und bei sehr schweren Verstößen sind es 1500 bis 3000 Euro.

  • An der Playa de Palma ist es verboten, Straßen zu versperren. Darunter fällt etwa, vorbeifahrende Autos oder Radfahrende zu behindern.
  • Es ist verboten, Straßen zu verunreinigen oder zuzumüllen. Dazu gehört das Urinieren im öffentlichen Raum und das Liegenlassen von Bierdosen oder anderem Müll.
  • Auf den Straßen ist das Trinken von Alkohol nicht verboten, Trinkgelage in größeren Gruppen allerdings schon. Diese werden von der Polizei aufgelöst.
  • Ebenfalls ist es verboten, Alkohol am Strand zu trinken. Und ja, darunter fällt auch „nur ein Bierchen“.
  • Lärmbelästigung in jeglicher Form ist untersagt. Das gilt für laute Musik sowie fürs Grölen und Pöbeln.
  • Wer sich weigert, die Anweisungen der Polizei zu befolgen oder diese anpöbelt, begeht einen „schwerwiegenden Verstoß“.
  • Zwischen Bier- und Schinkenstraße, an der Promenade Paseo Maritimo, in Ausgehvierteln in der Innenstadt sowie in der Straße Joan Miró mit der Plaça Gomila ist es untersagt, Alkohol für den Konsum auf der Straße oder am Strand zu verkaufen. Auch beworben werden darf Alkohol dort nicht.
  • Geschlechtsverkehr oder offensichtlich sexuelle Handlungen sind sowohl auf der Straße als auch am offenen Fenster im eigenen Hotelzimmer verboten.
  • Auch verboten ist es, Gegenstände durch die Gegend zu werfen. Mal eben einem Kumpel eine Bierdose über eine größere Entfernung zuzuwerfen kann teuer werden.
  • Der Straßenverkauf aus Karren oder Bauchläden ist verboten. Auch der Kauf steht unter Strafe.
  • Diskriminierende Verhaltensweisen sind tabu. Niemand darf wegen seiner Religion, Hautfarbe, sexuellen Vorlieben, körperlichen Merkmale diskriminiert werden. Auch nicht mit einem Spruchband, das beispielsweise aus dem Hotelzimmer hängt.
  • Mit dem nackten Oberkörper herumzulaufen steht unter Strafe – egal, welchen Geschlechts man ist. Sonnenbaden ohne Bikini ist nur an den FKK-Stränden auf Mallorca erlaubt.
  • Andere Personen dürfen nicht mit einem Laser angestrahlt werden.
  • Strandmassagen sind nur mit einer besonderen Genehmigung erlaubt. Wer eine solche Dienstleistung in Anspruch nimmt, muss gegebenenfalls mit einem Bußgeld rechnen.
  • Außerdem sind das Herumklettern auf Balkonen, das sogenannte „balconing“, sowie das Anstiften dazu verboten.

Quellen

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