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Mallorca-Urlaub: Was die Aufhebung der Reisewarnung bedeutet

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Mallorca-Urlaub: Was die Aufhebung der Reisewarnung bedeutet

Blick auf die Insel Mallorca – ein Urlaub ist dort wieder ohne Quarantäne möglich. Die Reisewarnung wird aufgehoben.

Mallorca: Was die Aufhebung der Reisewarnung bedeutet

Das Auswärtige Amt hebt die Reisewarnung und den Status als Risikogebiet für Mallorca auf. Wer einen Urlaub auf der Insel buchen will, hat viele Fragen – hier gibt’s Antworten zu Testpflicht, Quarantäne, Impfungen und Regeln vor Ort.

Mallorca-Urlaub: Was die Aufhebung der Reisewarnung bedeutet

Maike Geißler

Die von Mallorca-Fans langersehnte Nachricht kam am Freitagmittag: Die Balearen sind kein Risikogebiet mehr! Die Entwicklung war absehbar, denn die Corona-Inzidenz auf den Balearen liegt seit Wochen unter 50 – aktuell beträgt sie sogar nur noch 21,28. Nun hebt das Auswärtige Amt die Reisewarnung für Mallorca und die anderen Inseln Menorca, Ibiza und Formentera zu Sonntag, 14. März, auf.

Viele Menschen denken nun über einen Urlaub auf Mallorca, möglicherweise über Ostern, nach und haben viele Fragen. Wir geben die Antworten und wagen eine Prognose.

Welche Konsequenzen hat die Aufhebung der Reisewarnung?

Darf ich jetzt ganz einfach nach Mallorca fliegen?

Welche Regeln muss ich für die Einreise in Spanien beachten?

Brauche ich eine Corona-Impfung für den Mallorca-Urlaub?

Wie hoch ist das Ansteckungsrisiko auf Mallorca?

Welche Corona-Regeln gelten auf der Insel?

Darf ich jetzt einfach nach Mallorca fliegen?

Ja, eine Reise nach Mallorca und auf die anderen Balearen Menorca, Ibiza und Formentera ist möglich – sie war es sogar schon vor der Aufhebung der Reisewarnung. Dafür gibt es zwei Gründe:

  1. Eine Reisewarnung ist kein Reiseverbot, sondern vielmehr ein Appell. Dazu heißt es vom Auswärtigen Amt: „Reisende entscheiden in eigener Verantwortung, ob sie eine Reise antreten.“
  2. Die Einreise seitens Spaniens war durchweg für deutsche Urlauber erlaubt.

Bisher wurde allerdings von Reisen abgeraten, aufgrund der hohen Gefahr, sich anzustecken und das Coronavirus in beiden Ländern wieder stärker zu verbreiten. Es gab zudem strenge Auflagen, die das Reisen erschwert und somit auch die Zahl der Flüge reduziert hatten. Ein Teil dieser Hindernisse fällt jetzt weg, darunter die Quarantänepflicht bei Rückreise in Deutschland. Andere Regeln bleiben bestehen.

Die Konsequenzen der Aufhebung der Reisewarnung

Die Aufhebung des Status als Risikogebiet und der Reisewarnung haben Konsequenzen für Reisende: Sie müssen nach der Rückkehr einer Reise auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera in Deutschland nicht mehr in Quarantäne und auch keinen Corona-Test mehr vorlegen.

Diese Erleichterung gilt ab dem 14. März – ob es aber auch für die Ferienzeit über Ostern gilt, ist unklar. Denn die Bundesregierung prüft die Situation regelmäßig, die Risikogebiete-Liste des Robert-Koch-Institutes wird einmal pro Woche aktualisiert. Reisende sollten also unbedingt die aktuelle Lage in puncto Corona-Infektionen auf Mallorca im Blick behalten.

Mallorca-Urlaub: Was die Aufhebung der Reisewarnung bedeutet

Eine Poolanlage mit Blick auf das Meer hat der Robinson Club Cala Serena zu bieten. Das Hotel will zu Ostern die ersten Gäste empfangen.

Diese Regeln gelten für die Einreise auf Mallorca

Weiterhin nötig ist allerdings ein Corona-Test vor der Abreise nach Mallorca. Denn: Spanien verlangt von Einreisenden aus Risikogebieten – und dazu gehört Deutschland aufgrund der hohen Infektionszahlen nach wie vor – das negative Ergebnis eines Corona-Tests (PCR oder TMA), der bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ein Antigen-Schnelltest wird nicht akzeptiert. Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren.

Vor dem Flug müssen Urlauber außerdem ein Online-Formular auf dem „Spain Travel Health“-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, teilt das Auswärtige Amt mit. Das Formular erzeugt einen QR-Code, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Dies kann auch über die kostenlose SpTH-App erfolgen. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen. In Ausnahmefällen kann auch ein Formular in Papierform ausgefüllt werden.

Zusätzlich zur Testpflicht wird bei allen ankommenden Passagieren die Temperatur gemessen.

Brauche ich eine Corona-Impfung für Mallorca?

Nein, für die Reise nach Mallorca müssen Urlauber nicht gegen Corona geimpft sein. Die Einreise ist für alle unter den oben genannten Regeln möglich.

Aber: Das Thema Impfung könnte für den Sommer relevant werden. Die EU will noch im März einen Plan für einen Corona-Impfpass vorlegen, die Umsetzung soll dann etwa drei Monate dauern. Möglich wäre dann, dass Geimpfte künftig Vorteile gegenüber Nicht-Geimpften erhalten. Die Balearen halten an dem Ziel fest, bis Sommer 70 Prozent der Bevölkerung geimpft zu haben.

Mallorca-Urlaub: Was die Aufhebung der Reisewarnung bedeutet

Symbolbild eines Impfpass und eines Deutschen Reisepass. In einigen Ländern genießen geimpfte Reisende schon Vorteile.

Wie hoch ist das Ansteckungsrisiko auf Mallorca?

Die Corona-Lage auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln hat sich in den vergangenen Wochen enorm entspannt. Seit mehr als einer Woche liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nun unter 35 – aktuell sogar nur bei 21,23 (Stand: 11. März).

Deutschland steht im Vergleich deutlich schlechter da mit einer aktuellen Inzidenz von 72,4. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist am Freitag im Vergleich zur Vorwoche erneut gestiegen, auf 12.834.

Welche Corona-Regeln gelten auf Mallorca?

Die Balearen-Regierung hat kürzlich Regeln festgelegt, die über die Zeit bis nach Ostern gelten sollen, das berichtet die „Mallorca Zeitung“. Wichtig für Urlauber sind vor allem die folgenden Einschränkungen:

  • Restaurants und Bars dürfen nur bis 17 Uhr öffnen, sitzen dürfen Gäste drinnen und draußen. Zwischen 17 und 22 Uhr darf noch Essen zum Mitnehmen gekauft werden. Die Restaurants im eigenen Hotel dürfen Gäste natürlich auch abends besuchen. 
  • Auf Mallorca gilt eine generelle nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr abends bis 6 Uhr morgens.
  • Discos bleiben geschlossen, Kinos und Theater dürfen mit Auflagen öffnen.

Quellen

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