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Modellregion Sylt: Tipps für Urlaub auf der Nordsee-Insel ab 1. Mai

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Modellregion Sylt: Tipps für Urlaub auf der Nordsee-Insel ab 1. Mai

Ein Strand auf Sylt. Ab 1. Mai ist wieder Urlaub auf der Nordseeinsel möglich.

Sylt neu entdecken: Tipps für den Urlaub ab 1. Mai

Endlich Urlaub auf Sylt: Die nordfriesische Insel ist Teil der Modellregion Nordfriesland, in der ab dem 1. Mai Gäste beherbergt werden dürfen. Was du auf der Nordsee-Insel nicht verpassen solltest, verraten wir hier.

Modellregion Sylt: Tipps für Urlaub auf der Nordsee-Insel ab 1. Mai

Anna Schütz

Darauf haben so viele so lange gewartet: Ab dem 1. Mai dürfen wieder Züge mit Touristen über den Hindenburgdamm nach Sylt in der Nordsee fahren. Vom 1. bis 31. Mai können sie wieder in Hotels, Ferienwohnungen und auf Campingplätzen übernachten. Daür müssen sie sich zum Beispiel alle 48 Stunden auf Corona testen lassen, berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Während des Projektmonats dürfen Restaurants öffnen, und diverse Freizeitangebote wie zum Beispiel die beliebten Wattwanderungen oder Besuche in Museen und Tierparks sind möglich. Genaueres dazu findest du auf der Webseite der Insel.

Manche sagen ja, Sylt könne man nicht beschreiben, man müsse es erleben. Wir versuchen es trotzdem und rücken zudem noch ein paar Tipps für euch heraus. Auf dass ihr wisst, wohin ihr könnt, wenn ihr am Modellversuch „Urlaub auf Sylt“ teilnehmt.

Tipps für den Urlaub: So schön ist Sylt

Die Insel ist unglaublich vielfältig und daher bei Naturliebhabern und Aktivsportlern, Senioren und Familien, Party- und Wellness-Fans, Campern und Gourmets gleichermaßen beliebt. 36 Kilometer lang ist die Sylter Dünenkette, die sich von List und dem Ellenbogen im Norden bis nach Hörnum im Süden erstreckt und aus Unmengen allerfeinstem Urlaubssand besteht. 

In Länge und Breite sind es über 90 Quadratkilometer Urlaubsfläche, die die Touristen erwarten. Im stetigen Wechsel von Ebbe und Flut zeigen sich die faszinierenden Unterschiede zwischen der oft wilden Brandung der Nordsee und den weiten Flächen des Wolken spiegelnden Wattenmeeres, dazwischen Dünen, Heide und Marschen.

Modellregion Sylt: Tipps für Urlaub auf der Nordsee-Insel ab 1. Mai

Da kann man durchatmen: In den Dünen am Strand von Amrum.

Der Strand an der Westseite der Insel ist ewig lang und breit und eigentlich überall schön. Ein Spaziergang am Meer oder durch die Dünen gehört auf jeden Fall zu jedem Sylt-Besuch – für Neulinge und alte Hasen. Von einigen Erhebungen wie zum Beispiel der Uwe Düne hast du eine herrliche Aussicht mit sagenhaftem Meerblick. Mit 52,5 Metern ist die Düne die höchste Erhebung der Insel. Wer Glück und am besten ein Fernglas hat, kann im Norden die Halbinsel Rømo erspähen.

Die Natur auf Sylt bietet einen traumhaften Anblick

Sehr beeindruckend sind auch die gewaltigen Abbruchkanten wie das Rote Kliff oder das Morsum Kliff. Dieses zeigt 12 Millionen Jahre Erdgeschichte und ist damit eines der wenigen Geo-Denkmäler Deutschlands. Wenn die Sonne am Roten Kliff am Horizont versinkt, taucht sie alles in ein ganz besonderes Licht. Die Stimmung, die sich dann entfaltet, ist fast magisch.

An der Wattenmeerseite von Sylt befindet sich die Braderuper Heide. Mit ihrem würzig-duftenden Heidekraut steht sie als einzigartiger Lebensraum mit einer unvergleichlichen Artenvielfalt unter Naturschutz. Vor allem im Spätsommer, wenn sie in zartem Lila erblüht, lohnt sich ein Gang über ihre malerischen Wanderwege.

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Besser kann der Tag nicht beginnen als mit einem Sonnenaufgang in der Braderuper Heide.

Diese Tiere kannstdu bei einer Wanderung durch Sylt entdecken

Der Sylter Ellenbogen ist der nördlichste Zipfel des Landes und ein Natur- und Vogelschutzgebiet. Da er sich in Privatbesitz befindet, ist die Straße dorthin für Autofahrer kostenpflichtig. Auf einem Spaziergang rund um die Ellenbogenspitze kommst du an zwei Leuchttürmen, herrlichen Sandstränden und einsamen Buchten vorbei und begegnest je nach Jahreszeit Zugvögeln, Seehunden, Krebsen und vielen, vielen Schafen. 

Am anderen Ende der Insel kämpfen die Elemente miteinander. Jedes Jahr verschlingt das Meer hier an der Hörnum Odde, wie die ins Meer ragende Landzunge heißt, mehr von Sylts Südspitze. Dauerte die Umwanderung vor einigen Jahren noch gut vier Stunden, schaffst du es heute in gut zwei Stunden und nur noch bei Ebbe.

Ausflüge auf Sylt: Hübsche Dörfer und Co. entdecken

Obwohl es natürlich vor allem das Meer, die Natur und die gute Seeluft sind, die die Gäste anlocken, begeistert auch der friesische Charme. Und jeder Ortsteil der Insel hat seinen eigenen, sodass eingefleischte Sylt-Reisende längst ihren Lieblingsort definiert haben.

Da gibt es zum Beispiel jenes Hörnum am Südzipfel. Es liegt inmitten der naturgeschützten Heide- und Dünenlandschaft, an drei Seiten umgeben von Meer und Strand. Segeln, Schwimmen, Surfen und Joggen, Radfahren und Laufen – in Hörnum geht für Aktive so einiges.

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Sylt by Night in Hörnum – traumhaft

Oder Alt-Westerland, das mit der Dorfkirche St. Niels, dem Friedhof und dem früheren Amtsgericht so ganz anders ist als das bunte Kurzentrum, in dem man bei der Anreise mit dem Zug ankommt. Im alten Dorfkern haben auch heute noch viele echte Sylter in historischen Friesenhäusern mit herrlichen Gärten ihr Domizil. 

Keitum, Morsum, Rantum und Kampen: Was du dort erleben kannst 

Ein weiteres Highlight ist das verwinkelte Keitum im Osten der Insel. Das urige Kapitänsdorf bildete bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts den Hauptort der Insel und begeistert noch heute mit Eleganz und Idylle. Lass dich durch das Gewirr aus engen Straßen und Gassen treiben, gesäumt von alten Bäumen und an reetgedeckten Häusern und malerischen Bauerngärten vorbei.

In Morsum, dem östlichsten Ort der Insel, genießen Reisende die Ruhe und den Golfplatz. Und auch dieser Ort besticht durch seine Ursprünglichkeit. Zwischen den gelb leuchtenden Rapsfeldern und den goldenen Kornfeldern hört man die Menschen übrigens häufig noch die friesische Sprache sprechen. 

An keiner Stelle ist die Insel schmaler als in Rantum. Nur 600 Meter trennen das Meer auf der wilden Westküste vom sanften Watt auf der anderen Seite. Dazu ein kleiner Segelhafen, viele große und kleine Reetdachhäuser und zahlreiche tolle Restaurants und Cafés wie zum Beispiel die berühmte Sansibar. Direkt am Rantumer Hafen befindet sich auch einer der besten Spots der Insel zum Windsurfen.

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Adrenalin pur beim Windsurfing auf der Nordsee.

Und last but not least das berühmte Kampen – „klein, aber fein, exklusiv und weltoffen, elegant und auch gemütlich dörflich“ – so steht es auf der dorfeigenen Website. Kampen ist das Dorf der reizvollen Kontraste. Hier gibt es traumhafte Villen und schnuckelige Ferienwohnungen, Galerien und mondäne Geschäfte ebenso wie kleine Boutiquen und exquisite Restaurants.

Quellen

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