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Schaurig! Das sind die gruseligsten Orte der Welt – Knochenkirche bis Puppeninsel

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Schaurig! Das sind die gruseligsten Orte der Welt – Knochenkirche bis Puppeninsel

Die Isla de las Muñecas ist eine Insel in Mexiko-Stadt. Auf der gesamten Insel sind Hunderte verstümmelte Spielzeugpuppen in den Bäumen aufgehängt. Sie sollten ursprünglich den Geist eines Mädchens vertreiben, das angeblich nahe der Insel ertrunken war. Heute ist die gruselige Insel eine Touristenattraktion.

Schaurig: Das sind die 11 gruseligsten Orte der Welt

Besuch diese Orte niemals! Es sei denn, du liebst es, dich zu gruseln. Dann nichts wie hin! Wir verraten schaurige Orte – von der Puppeninsel über verlassene Psychiatrien bis zur Knochenkapelle.

Schaurig! Das sind die gruseligsten Orte der Welt – Knochenkirche bis Puppeninsel

Maike Geißler

Vorsicht, dieser Text ist nichts für Angsthasen! Ob in Deutschland, Irland oder Mexiko: Beinahe jedes Land der Welt hat Orte, die Reisende nicht nur in der Dunkelheit besser meiden. Selbst, wenn du eigentlich nicht an Schauermärchen glaubst, überkommt dich an manchen Orten garantiert eine Gänsehaut – ob auf der Puppeninsel, in der verlassenen Psychiatrie oder in der Knochenkapelle.

Das sind die elf gruseligsten Orte der Welt

Puppeninsel in Mexiko | Gonger auf Sylt | Beelitz-Heilstätten | Tschernobyl in der Ukraine | Katakomben von Paris | Leap Castle in Irland | Knochenkapelle in Portugal | Knochenkirche in Tschechien | Geisterinsel Hashima | Psychiatrie Forest Haven | Centralia in Pennsylvania

1. Schaurige Puppeninsel in Mexiko

Hunderte verstümmelte Spielzeugpuppen hängen in den Bäumen der Moorlandschaft, aus leeren Augen schauen sie dich an. Gänsehaut! Die Isla de las Muñecas (deutsch: Puppeninsel) in Mexiko gehört definitiv zu den gruseligsten Orten der Welt. 

Die Geschichte dahinter: Die Insel hatte einst einen einzigen Bewohner. Dieser fand im Jahr 1951 ein totes Mädchen am Strand, das Kind war ertrunken. Fortan fühlte sich der Mann vom Geist des Mädchens verfolgt.

Schaurig! Das sind die gruseligsten Orte der Welt – Knochenkirche bis Puppeninsel

Die Isla de las Muñecas ist eine Insel in Mexiko-Stadt. Auf der gesamten Insel sind Hunderte verstümmelte Spielzeugpuppen in den Bäumen aufgehängt.

Er begann, die Puppen in die Bäume zu hängen, um den Geist abzuschrecken. Diese hatten teilweise keine Augen und fehlende Gliedmaßen. Bis zu seinem Tod hing er fast 1000 dieser gruseligen Puppen auf. Weiterer Gruselfakt: Der Bewohner ertrank 2001 genau an der Stelle, an der er 50 Jahre zuvor das Mädchen gefunden hatte.

Wagst du die Mutprobe? Mehrmals täglich gibt es Bootsausflüge zu der Insel in Mexiko-Stadt.

2. Das Reich der Toten: Die Katakomben von Paris

Reise in das Reich der Toten: 136 Stufen unter den Straßen von Paris liegt ein Massengrab. Aufgeschichtet in den Gängen eines 300 Kilometer langen Labyrinths liegen die Knochen von mehr als sechs Millionen Menschen. Es ist kalt hier unten. Und es riecht feucht und muffig.

Ursprünglich waren die Pariser Katakomben Steinbrüche. Mehr als 2000 Jahre lang wurde dort weißer Kalkstein abgebaut. Aus ihm wurden bekannte Monumente der französischen Hauptstadt wie der Louvre oder Notre-Dame gebaut. So entstand ein 300 Kilometer langes Labyrinth aus Gängen. Die Steinbrüche wurden im Jahr 1777 wegen vieler ungesicherter Hohlräume geschlossen. 

Ab 1786 wurden sie zum Massengrab. Aufgrund des Bevölkerungswachstums und wegen Seuchen waren die Pariser Friedhöfe überfüllt. Die Stadt beschloss daher, viele Friedhöfe zu schließen und die Knochen aus den Gräbern in die Pariser Katakomben zu überführen. Sie wurden so zu einem unterirdischen Beinhaus. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Gebeine von sechs Millionen Pariser Einwohnerinnen und Einwohnern dorthin überführt.

Die Katakomben dienten auch schon als gruselige Filmkulisse: 2014 wurde hier der Horrorstreifen „Katakomben“ gedreht. Darin entdeckt ein Archäologenteam in dem Labyrinth ein grauenvolles Mysterium. Seit dem Kinofilm ist der Hype noch größer geworden. 

Du kannst nur einen kleinen Teil des Labyrinths entdecken: Zwei Kilometer sind zum Museum ausgebaut. Aber Vorsicht: Der Eingang zu den Katakomben wird auch „Barrère d’enfer“ (Schranke der Hölle) genannt.

Katakomben von Paris | 1 avenue du Colonel Henri Rol-Tanguy, 75014 Paris | Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 20.30 Uhr | Telefon: +33143224763 | Eintritt: 14 Euro, ermäßigt (18- bis 26-Jährige) 12 Euro, unter 18-Jährige frei 

3. Beelitz-Heilstätten

Willkommen in Deutschlands gruseligstem Krankenhaus! Hier soll es spuken.Von 1898 bis 1930 war hier eine Tuberkuloseklinik untergebracht. Ein moderner Klinikkomplex mit bis zu 1200 Betten, einem Badehaus und einer Kirche. 

Heute sind die Gebäude verfallen, von den Wänden bröckelt der Putz, die Fenster sind vernagelt oder eingeworfen, der Wind pfeift, Regenwasser tropft durchs Dach. Hat sich da gerade etwas bewegt? Geisterjäger wollen in den ehemaligen Beelitz-Heilstätten starke Spukaktivitäten festgestellt haben.

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Die Heilstätten in Beelitz haben eine magische Anziehungskraft für Urban Explorers und Grusel-Fans.

Auf dem Gelände ereigneten sich zwei Mordfälle: 1991 erlangte der Serienmörder „Die Bestie von Beelitz“ schaurige Berühmtheit. Er ermordete in den Wäldern bei der Klinik die Frau eines russischen Chefarztes und deren Baby. Und in einem ehemaligen Pförtnerhaus erwürgte 2008 ein Hobbyfotograf ein Modell. 

Das Betreten des Gebäudes ist ohne Genehmigung zwar verboten. Das hält Jugendliche und Gefahrensuchende aber nicht davon ab, an Halloween illegale Partys in dem ehemaligen Krankenhaus zu feiern. Du kannst dir die verlassenen Gebäude aber auch aus der Luft anschauen: vom Baumkronenweg über den Beelitz-Heilstätten aus.

4. Prypjat in der Ukraine: Die Geisterstadt

Einst blühte die Stadt Prypjat in der Ukraine vor Leben. Eine Kirmes wurde aufgebaut. Riesenrad und Autoscooter warteten auf die ersten Rummelbesucherinnen und ‑besucher. Im Schwimmbad in der Nähe tobten Kinder mit ihren Eltern.

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Der Rummelplatz in Prypjat sollte am 1. Mai 1986 eröffnet werden.

Doch dann geschah vier Kilometer entfernt in Tschernobyl das Atomunglück: Am Mittag des 27. April 1986, 36 Stunden nach der Katastrophe, erklang im Radio eine Durchsage: sofortige Evakuierung. Die 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner ließen alles liegen, glaubten sie doch, bald zurückzukommen. Doch das geschah nie. Zurück blieb eine Geisterstadt, in der die Zeit stehen geblieben ist. 

Heute kannst du die Stadt besichtigen, da die Hauptstraßen dekontaminiert wurden. Ein beklemmendes Gefühl.

5. Leap Castle: In dieser Burg in Irland spukt es

Das ist das spukigste Schloss Irlands! Das Leap Castle steht auf einem gewaltigen Felsen. Und eine Gestalt, die nach Schwefel stinkt, soll in den Kerkern und den unteren Stockwerken umherspuken.

Einst war es die Festung des O’Carroll-Clans. Nachdem Mulrooney O’Carroll 1532 gestorben war, entbrannte zwischen seinen beiden Söhnen ein heftiger Streit um die Erbfolge. Der eine soll schließlich seinen Bruder, einen Priester, während einer Messe in „The Bloody Chapel“ erstochen haben. Der Priester soll seitdem im Leap Castle sein Unwesen treiben.

Während Renovierungsarbeiten neben der „blutigen Kapelle“ stießen Arbeiter Anfang des 20. Jahrhunderts zudem auf ein grausames Verlies: Der Raum hatte ein zweieinhalb Meter tiefes Loch mit einem tödlichen Holzpfahl in der Mitte. Darauf waren die Leichen von Dutzenden Gefangenen aufgespießt.

Leap Castle | Burg im County Offaly | Telefon: +353868690547

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6. Die Knochenkapelle in Portugal

Diese Touristenattraktion der Stadt Évora in Portugal ist nichts für schwache Nerven. Über dem Eingang der Kapelle steht auf Portugiesisch: „Unsere Knochen, die hier liegen, erwarten eure.“ Und wenn du eintrittst, bist du umgeben von Tausenden menschlichen Überresten: Vom Boden bis zur Decke sind Schädel und andere menschliche Knochen verbaut. 

Die Geschichte: Die kleine Capela dos Ossos (deutsch: Knochenkapelle) wurde im 16. Jahrhundert von Franziskanermönchen erbaut. Sie wurde zur letzten Ruhestätte für Hunderte exhumierter Körper von Friedhöfen der Stadt. Die Friedhöfe waren überfüllt, und durch die Maßnahme wurde Platz für neue Körper geschaffen. Die exhumierten Körper sollten in der Kapelle näher bei Gott sein. Die Knochenkapelle gehört zum Kirchenkomplex Igreja de São Francisco zwischen dem Jardim Publico und dem Praça de Giraldo.

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Die Knochenkapelle Capela dos Ossos in Portugal besteht aus genau das, wonach es aussieht: Knochen Verstorbener.

Capela dos Ossos | Praça 1º de Maio, 7000-650 São Pedro, Évora | Täglich von 9 bis 12.50 Uhr und von 14.30 bis 1.45 Uhr (im Winter bis 17.15 Uhr) | Eintritt: Erwachsene 2 Euro, Kinder und Senioren 1,50 Euro, Fotos kosten 1 Euro 

7. Die Knochenkirche in Sedletz

Du glaubst, es gibt nur eine Knochenkirche auf der Welt? Weit gefehlt. Noch morbider ist das Sedletz-Ossarium in der Allerheiligenkirche in Sedletz, einem Vorort der tschechischen Stadt Kutná Hora. Die Kirche ist dekoriert mit den Gebeinen von 40.000 Menschen. Sie zieren einen achtarmigen Kronleuchter und Kerzenständer. Sogar den Altar. Knochen hängen als Girlanden kreuz und quer unter der Decke. Ein Schauermärchen zum Anfassen.

Die Geschichte dahinter: Die fränkisch-böhmische Fürstenfamilie Schwarzenberg kaufte das Kirchengebäude im 19. Jahrhundert. Im Jahr 1870 beauftragte sie den Holzschnitzer František Rint mit der morbiden Innenausstattung. Dazu dienten die im Untergeschoss der Kirche eingelagerten Knochen von etwa 40.000 Menschen. 

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Das Beinhaus Sedlec ist ein Ossarium in Sedlec, einem Ortsteil von Kutná Hora, etwa 70 Kilometer östlich von Prag. Es befindet sich im Untergeschoss der Allerheiligenkirche auf dem Sedletzer Friedhof.

Sedletz-Ossarium | Zámecká 127, 284 03 Kutná Hora-Sedlec | Öffnungszeiten: November bis Februar täglich von 9 bis 16 Uhr, April bis September von 8 bis 18 Uhr, Oktober und März von 9 bis 17 Uhr | Eintritt: 3,50 Euro

8. Die Geisterinsel in Japan

Hashima war eine laute, hektische Insel. Sie hatte eine der höchsten Bevölkerungsdichten, die jemals festgestellt wurden. 5300 Menschen auf gerade einmal 160 mal 480 Metern. Grund dafür war der Kohleabbau-Boom.

Doch heute ist die Insel in Japan völlig verlassen. Die Scheiben in den grauen Wohnblöcken sind zersprungen, der Putz bröckelt. Aber: Die Möbel stehen noch in den Wohnungen. Die Fernsehgeräte sehen so aus, als könnten sie jederzeit angeknipst werden. Spielzeug liegt auf dem Teppich im Wohnzimmer. Die Tische sind noch gedeckt, staubige Teller, Gläser und Besteck liegen auf Tischdecken.

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Überwucherte Industrieanlagen, halb verfallene Betonwohnblöcke der Arbeiter und die „Treppe zur Hölle“: Hashima diente ursprünglich dem unterseeischen Kohleabbau. Heute bietet die verlassene Insel ein unheimliches Ausflugsziel.

Warum haben die Menschen die Insel vor 40 Jahren fluchtartig verlassen? 1974 war der Kohle-Boom plötzlich zu Ende. Die Regierung in Japan setzte auf Erdöl. Im Januar wurde das Ende der Förderung auf Hashima angekündigt, zwei Monate später war die Insel menschenleer – und ist es bis heute. Gespenstisch.

Übrigens: Die Insel Hashima war auf der Kinoleinwand. Sie diente im James-Bond-Film „Skyfall“ als Kulisse für die Festung des Bösewichtes Raoul Silva. 

9. Verwirrte Seelen in Forest Haven

Die verlassene Psychiatrie Forest Haven könnte gut als Kulisse für einen Horrorfilm dienen. Oder spukt es dort wirklich?

In den verwitterten Gebäuden stehen Rollstühle, Behandlungstische, Betten, Koffer, Kleidung von Patienten, Medikamente, Stühle und sogar Patientenakten. Alles wurde zurückgelassen. Und inmitten dieser Kulisse sollen verlorene Seelen ihr Unwesen treiben.

Mehrere Hundert Menschen starben in der ehemaligen psychiatrischen Anstalt Forest Haven in Laurel im US-Bundesstaat Maryland, viele unter bis heute ungeklärten Umständen. Von 1925 bis 1991 war das psychiatrische Krankenhaus in Betrieb. Veraltete und umstrittene Therapien wie Lobotomien und Elektroschocks sollen hier angewandt worden sein.

1991 wurde das Krankenhaus aufgrund von Klagen zahlreicher Patienten, die dort über Jahrzehnte schwer misshandelt und vernachlässigt worden sein sollen, und von deren Verwandten geschlossen. Seitdem sind die Gebäude dem Verfall überlassen – und unheimlicher denn je.

Besichtigen darfst du sie jedoch nicht, das Gelände wird von der örtlichen Polizei bewacht.

10. Gonger – die Untoten auf Sylt

Du magst Strandspaziergänge? Bald vielleicht nicht mehr. Auf Sylt und Amrum könnte es passieren, dass du einem Gonger begegnest.

Du läufst in der Dämmerung durch den Sand. Es wird langsam dunkel, der Wind spritzt dir die Gischt des Meeres ins Gesicht. Plötzlich steht ein Gonger vor dir, ein Untoter, der sein Unwesen auf einer der Nordfriesischen Inseln treibt. Ein unschuldig Ermordeter, Gotteslästerer, Selbstmörder oder Verfluchter. In Geschichten heißt es, dass du einem Gonger niemals die Hand reichen darfst. Es könnte sein, dass deine verbrennt, schwarz wird und abfällt.

Auch Seemänner, die auf See gestorben sind, kehren als Gonger zurück. Wer auf dem Meer stirbt, will die Nachricht seines Todes überbringen. Nachts kommt er in der Kleidung, in der er gestorben ist, aus dem Wasser und besucht das Haus seiner Nachfahren. Dort löscht er das Licht und legt sich zu einem schlafenden Bewohner. Auf der Bettdecke hinterlässt er eine Spur aus Salzwasser. 

Über die Gonger von Sylt gibt es sogar einen Film: „Gonger – das Böse vergisst nie“. Schaurig-gruselig, zu Halloween genau das Richtige!  

11. Centralia in Pennsylvania

Ist das der Vorhof zur Hölle? Früher war Centralia in den USA ein belebter Bergbauort, heute ist es eine Geisterstadt. Die Einwohnerzahl sank von rund 2500 im Jahr 1981 auf fünf im Jahr 2017. Grund dafür ist ein Feuer in den Kohleminen unter Centralia, das seit dem Jahr 1962 lodert. Warum der Brand ausbrach, ist bis heute nicht abschließend geklärt. 

Er bedeutete für die allermeisten Bewohnerinnen und Bewohner aber die Flucht, weil die Stadt nicht mehr sicher war. Kohlenmonoxid breitete sich in der Luft aus, außerdem riss die Hitze den Straßenasphalt auf, Krater bildeten sich. Im Jahr 1981 versank sogar ein Zwölfjähriger im Garten seiner Großmutter im Boden – die Hitze der glühenden Kohlen hatte das Erdreich so weit aufgeweicht, dass es das Gewicht des Jungen nicht mehr tragen konnte. Einige Zeit später musste der Bürgermeister der Stadt wegen einer Gasvergiftung im Krankenhaus behandelt werden.

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Centralia in Pennsylvania ist nach einen Feuer in der Kohlemine unter der Stadt praktisch verlassen. Nur fünf Häuser stehen noch.

Heute kommt hin und wieder noch Rauch aus dem Boden, die wenigen verbliebenen Häuser und Straßen wie der Highway 51 zerfallen. Fachleute rechnen damit, dass es unter der Erde noch bis zu 250 Jahre weiterbrennen könnte. Löschversuche wurden eingestellt, sie wurden ganz einfach zu teuer.

Um den Ort ranken sich einige Spukgeschichten, die durch den Horrorfilm „Silent Hill“ aus dem Jahr 2006 befeuert wurden. Centralia diente als Vorlage für die Geisterstadt, in der Monster ihr Unwesen treiben, die sich am Morgen immer wieder in Asche auflösen. Und die Website „Centraliapa.org“ behauptet, dass auf den drei Friedhöfen mehr Menschen begraben wurden, als jemals im Ort gelebt hatten.

Quellen

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