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Schöne Ausflugsziele in Bayern: Locals verraten Geheimtipps

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Schöne Ausflugsziele in Bayern: Locals verraten Geheimtipps

Die Ruhmeshalle Walhalla im bayerischen Landkreis Regensburg bietet einen tollen Ausblick ins Donautal. Damit gehört sie zu den schönsten Ausflugszielen in Bayern.

Schöne Ausflugsziele in Bayern: Locals verraten Geheimtipps

Insiderwissen zu geheimen Ausflugszielen, spannenden Aktivitäten und den schönsten Orten für einen Tagesausflug in Bayern können nur Einheimische haben. Der reisereporter stellt dir Reisetipps von sieben Locals vor.

Schöne Ausflugsziele in Bayern: Locals verraten Geheimtipps

Brigitte Vetter

Mit einer Fläche von rund 70.542 Quadratkilometern ist Bayern das größte Bundesland Deutschlands. Das heißt, es gibt dort unzählige Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten zu entdecken. Oft konzentrieren sich die Touristen-Massen aber auf die großen und bekannten Orte wie München und Nürnberg. Kein Wunder: Echte Geheimtipps erfährst du meinst auch nur von Einheimischen, die ihre Gegend bestens kennen. 

Deshalb hat die Bayern Tourismus Marketing GmbH sich nach Locals umgeschaut, die Spannendes und Inspirierendes über Bayern erzählen können. Das Ziel: Die sogenannten Bayern-Botschafter müssen dabei authentisch die bayerische Kultur und Lebensart verkörpern und tolle Tipps auf Lager haben. Mittlerweile üben zahlreiche Einheimische dieses Ehrenamt aus und teilen nun tolle Ausflugsziele mit Reisenden. Ein paar davon stellen wir hier vor.

Bayern: Romantischer Tagesausflug durch Nördlingen

Jockl Kaiser aus Nördlingen beispielsweise beschreibt die Schlösser und Plätze in seiner Stadt als besonders sehenswert. „Dort können die Gäste der hiesigen Geschichte nachspüren“, sagt er. Als interessante Ausflugsziele empfiehlt der Gastronom des Gourmetrestaurant Meyers Keller daher die Burg Harburg und das Schloss Baldern.

Auch die Altstadt und die geschlossene Stadtmauer seien tolle Orte. Ebenso wie das RiesKrater Museum, das Bayerische Eisenbahnmuseum und das Stadtmuseum. Sein Lieblingsort ist aber der Daniel, ein 90 Meter hoher Kirchturm. Hoch oben haben Besucher einen wunderschönen Blick auf das Nördlinger Ries. Besonders spannend ist dabei der Fakt, dass Nördlingen in einem Geopark liegt – einem riesigen Meteoritenkrater. 

Wer jedoch lieber durch die Natur wandern möchte, hat dazu in den umliegenden Wäldern die Gelegenheit. 

Schöne Ausflugsziele in Bayern: Locals verraten Geheimtipps

„Daniel“– so heißt der etwa 90 Meter hohe Glockenturm der spätgotischen St.-Georgskirche in Nördlingen, der zwischen 1454 und 1490 erbaut wurde.

Radfahren durch die Weinberge von Iphofen in Bayern

Der Winzer Andi Weigand ist im Sommer gerne am Main: „Der Mainradweg eignet sich super für eine Fahrradtour und der Fluss bietet immer eine kühle Erfrischung: einfach direkt in Würzburg reinspringen oder unterwegs am Mainradweg.“ Denn auf der Strecke zwischen Würzburg und Frickenhausen gibt es tolle Badebuchten. Alternativ können Tagesausflügler auf der Mainwiese in der Sonne entspannen oder grillen.

Wer die Umgebung erkunden will, sollte unbedingt die Dörfchen in der Umgebung von Würzburg besuchen. Sehr sehenswert seien beispielsweise Iphofen und Sulzfeld oder direkt neben Würzburg Randersacker und Veitshöchheim. „Es gibt viele schöne Orte in der Nähe. Ich würde mich einfach ins Auto setzen und ein bisschen herumfahren“, sagt der Iphofener.

Für eine Randtour eignen sich zudem die vielen Weinberge. „Mein persönlicher Lieblingsort ist auf dem Julius-Echter-Berg: Hier hat man einem magischen Blick über die Iphofer Weinberge.“ Eine tolle Aussicht in der Region um Iphofen bieten zudem die „Terroir f“ – das sind Weinaussichtspunkte über Weinberge. 

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Das Rathaus in Iphofen ist ein kleiner Blickfang.

Traumhaft schöne Aussichten im bayerischen Eilsbrunn

Wirt Muk Röhrl aus Eilsbrunn betreibt das älteste Wirtshauses der Welt. Bereits sei 1658 liegt das Gasthaus Röhl in der Hand seiner Familie und steht somit im Guinness-Buch der Weltrekorde. Freunden aber auch Tagestouristen empfiehlt er eine Wanderung zum Alpiner Steig, um dort die Aussicht auf Nadelspitz, Gelbe Felsen und Laabertal zu genießen. Für Kletterer stehen in Schönhofen außerdem ein paar Kletter- und Boulderwände bereit.

Im Laabertal kann man zudem wunderbar spazieren gehen oder Fahrrad fahren. Dabei sei die Walhalla einen Ausflug wert. „Hier hat man einen wunderschönen Blick in das Donautal. Und wenn man an der Donau ist, ist eine Schifffahrt zum Kloster Weltenburg und durch den Donaudurchbruch auch ein tolles Erlebnis“, so der Wirt.

Eine weitere Fahrradtour können Reisende zudem am Pfarrersteig machen, beispielsweise führt von Eilsbrunn Richtung Sinzing eine schöne Route durch den Wald. 

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Die Ruhmeshalle Walhalla im Landkreis Regensburg in Bayern gehört zu den schönsten Ausflugszielen in dem Ort.

Bayern: Tolle Aktivitäten in der Region um München

„Ich mag es, auf den Neufarner Berg im Landkreis Ebersberg zu gehen und von dort auf Anzing zu schauen. Der Hügel ist zwar nicht besonders hoch, aber man hat dort einen wunderbaren Blick auf die Stadt“, verrät Barbara Stadler vom Wirtshaus-Boutique in Anzing bei München. Ein besonders Erlebnis, das jeder Tourist mal erlebt haben sollte, sei zudem eine Floßfahrt auf der Isar von Wolfratshausen nach München. „Das sollte sich kein Gast entgehen lassen“, schwärmt sie. 

Für Kunstfreunde nennt die Wirtin das Loher-Haus in Anzing als Geheimtipp – dort werden regelmäßig spannende Ausstellungen geboten. Und im Winter bereiten natürlich die Christkindl-Märkte in der Region sowohl kleinen als auch große Gäste besonders viel Freude. „Einen kann ich natürlich besonders empfehlen – wir veranstalten seit Jahren einen festlichen Weihnachtsmarkt um unser Wirtshaus.“ 

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Eine Floßfahrt auf der Isar bei Wolfratshausen ist ein kleines Abenteuer für alle Reisende.

Persönliche Besinnung in Waldsassen in Bayern

Äbtissin Laetitia Fech vom Kloster Waldsassen findet, dass ein Ausflug in die Basilika, die Bibliothek, den Klostergarten mit Umweltgarten und dem eigenen Gästehaus für Reisende unumgänglich sind. „Am Mitterhof sollten sich Gäste unbedingt die Straußenfarm ansehen. Besonders schön sind auch die Lourdesgrotte und die Dreifaltigkeitskirche – die Kappl. Von dort aus haben sie eine hervorragende Aussicht über das ganze Stiftland.“

Als echten Geheimtipp nennt sie den 333 Kilometer langen Pilgerweg „Via Porta“. Er führt von Volkenroda nach Waldsassen. Vom Kloster aus sei eine Tagestour über Tschechien nach Maria Loretto und wieder zurück möglich. Da während der Corona-Pandemie ein Grenzübertritt aber eine Quarantäne nach sich ziehen kann, bildet der Besinnungspfad in der Religionen eine Alternative. Dort befinden sich Wanderer mitten in der Natur. 

Auch die sanierte Burg Falkenberg sei sehr sehenswert oder die Luisenburg und der Mittelalterliche Geschichtspark in Bärnau. Wer sich etwas Wellness gönnen möchte, sollte nach Möglichkeit das Sibyllenbad in der Nähe von Waldsassen besuchen. 

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Bei einem Ausflug in die Oberpflaz solltest du die Stiftsbasilika Waldsassen besuchen.

Tolle Kulturveranstaltungen im bayerischen Bad Kissingen

Viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat auch Bad Kissingen. Da wären der Regenten- und Arkadenbau, der Rosengarten mit dem Multimedia-Brunnen, das Gradierwerk und das Kurtheater. „Bei Gästen sehr beliebt ist die KissSalis Therme“, weiß die Brunnenfrau Lisa Lausenmayer. 

 Einen Besuch wert seien vor allem die abwechslungsreichen kulturellen Veranstaltungen wie der „Kissinger Sommer“ und der „Kissinger Winterzauber“, der „Rosenball“ im Juni, das „Rakoczy-Fest“, „Summertime“ und der „Kissinger Kabarettherbst“. 

Wie es um die Veranstaltungen aber im Corona-Jahr 2021 steht, bleibt abzuwarten. In einem ist sich die Einheimische aber sicher: „Auch und gerade dieses Rahmenprogramm ist für einen Aufenthalt in Bad Kissingen wichtig, da diese schönen Dinge der Seele gut tun.“ 

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Der Arkadenbau im bayerischen Staatsbad Bad Kissingen wurde in den Jahren 1834 bis 1838 an der Westseite des Kurgartens nach Plänen des Architekten Friedrich von Gärtner errichtet.

Kneippen in Bayern: Das Immunsystem in Bad Wörishofen stärken

Wer seinem Körper etwas Gutes tun möchte, findet im Stadtgebiet Bad Wörishofen insgesamt 22 Wassertret- und Armbadebecken zum Kneippen. Die Wassertherapie soll das Immunsystem stärken, in dem ein kurzes Bad in dem mit 16 bis 17 Grad Celsius sehr kühlen Nass den Stoffwechsel aktiviert und den Kreislauf stabilisiert.

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Kneipp-Bademeisterin Angela Hofer hat zwei Lieblingsbecken, die sie Touristen empfehlen kann. „Das eine ist eine Naturtretstelle am Wörthbach bei der Erlöserkirche. Hier wurde einfach ein Geländer in den Bach gebaut und ihr befindet euch dadurch inmitten der Natur – das gefällt mir sehr.“

Das andere Becken ist etwa vier Kilometer entfernt im Ortsteil Dorschhausen und heißt „Kalte Quelle“. „Die ist richtig kalt!  Wenn ihr dort eine Runde gegangen seid, müsst ihr wieder raus aus dem Wasser, so kalt ist sie. Aber genau das finde ich so schön“, schwärmt sie über die Möglichkeit, das Immunsystem zu stärken.

Quellen

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