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Skurrile Corona-Regeln weltweit

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Skurrile Corona-Regeln weltweit

Eine Frau mit Mund-Nasen-Schutz sitzt auf ihrem Koffer am Flughafen. Immer mehr Reisen werden trotz Corona möglich. (Symbolbild)

Skurrile Corona-Regeln weltweit

Auch wenn immer mehr Reisen möglich sind, werden uns im Urlaub noch länger Maskenpflicht und andere Corona-Regeln begleiten. Einige Länder haben im Kampf gegen die Pandemie skurrile Maßnahmen ergriffen.

CC

Christian Carstens

In vielen Ländern sinkt die Zahl der Corona-Infektionen. Gleichzeitig steigen immer mehr Menschen in die Flugzeuge und freuen sich darüber, dass Urlaub wieder möglich ist. Trotz aller Lockerungen werden Corona-Beschränkungen uns noch eine Weile begleiten.

Vielleicht hast du dich auch in Deutschland schon über die ein oder andere Corona-Regelung gewundert. In anderen Ländern jedoch wurden zum Teil sehr skurrile Maßnahmen ergriffen, um die Pandemie einzudämmen. Zeit für einen Rückblick: Das waren bisher die wohl verrücktesten Maßnahmen im Kampf gegen Corona.

Panama: Frauen und Männer getrennt

In Panama durften Frauen und Männer nur an unterschiedlichen Tagen das Haus verlassen. So wollte die Regierung im April 2020 Ansteckungen zwischen den Geschlechtern verhindern. Frauen waren montags, mittwochs und freitags an der Reihe, Männer dienstags, donnerstags und samstags. Am Sonntag galt eine generelle Ausgangssperre.

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In Panama mussten Männer und Frauen abwechselnd zu Hause bleiben.

Arabische Emirate: Desinfektion per Drohne

Die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten befürchteten zu Beginn der Pandemie, dass sich das Corona-Virus über Autos verbreiten könnte. Die Lösung im reichen Ölstaat fand man prompt: Über Autobahnen und Straßen düsten Drohnen umher, die Desinfektionsmittel versprühten. Nach einiger Zeit sah man aber ein, dass die Desinfektion aus der Luft keinen Erfolg brachte.

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Verbreitet sich das Virus über Autobahnen? In den Vereinigten Arabischen Emiraten ging man zunächst davon aus.

Georgien: Mit Besen gegen das Virus

Neue Besen kehren gut. Das weiß man auch in Georgien. Dass Besen aber auch gegen Viren helfen sollen, erschien so manchem Beobachter und mancher Beobachterin zumindest ungewöhnlich. Die Behörden blieben dabei, ließen Plätze und Wege in der Hauptstadt Tiflis von zahlreichen Mitarbeitern sozusagen auf Hochglanz polieren. Doch das Corona-Virus ließ sich nicht mal eben wegfegen.

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Besen gegen Corona? Das hat zur Überraschung der georgischen Regierung nicht funktioniert.

Bolivien: Ausgang je nach Ausweis-Nummer

In einigen südamerikanischen Staaten wütet die Corona-Pandemie ungebremst weiter. Um die Ausgangssperren zu regeln, behalf sich die Regierung in Bolivien mit drakonischen Strafen – und ungwöhnlichen Mitteln. Welche Bürgerinnen und Bürger wann ihre Häuser und Wohnungen verlassen und einkaufen durften, entschieden die letzten Ziffern der Ausweisnummer.

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Wer darf wann einkaufen? Darüber entschied in Bolivien die Ausweis-Nummer.

Usbekistan: Mit Corona infizieren und Geld kassieren

Angesichts der Pandemie befürchtete auch Usbekistan einen massiven Einbruch der Einnahmen aus dem Tourismus. Die Lösung: Geld für Touristen!

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Bei der Einreise nach Usbekistan versprach man Touristen Geld.

Die Regierung versprach allen Reisenden 3000 Dollar – falls sie sich mit Corona anstecken sollten und in einem Krankenhaus behandelt werden müssten. Mehr Touristen lockte das „großzügige“ Angebot aber nicht in das Land. Die Besuchszahlen gingen statt dessen um 77 Prozent zurück.

Quellen

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