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So schön sind Spaniens Küstenstädte. Das sind die Favoriten!

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So schön sind Spaniens Küstenstädte. Das sind die Favoriten!

Weiße Häuser in Cádiz, wohin das Auge blickt.

Urlaub am Meer: Die 7 schönsten Küstenorte in Spanien

Bei einer Küstenlänge von 4964 Kilometern ist klar: Neben Stränden und Buchten gibt es in Spanien auch viele malerische Orte am Meer. Ob Mittelmeer oder der Atlantik: Hier kommen die schönsten Küstenorte in Spanien.

So schön sind Spaniens Küstenstädte. Das sind die Favoriten!

Jasmin Kreulitsch

Keine Frage: Spanien hat im Urlaub jede Menge zu bieten – von beliebten Badeorten am Mittelmeer über die paradiesischen spanischen Inseln bis hin zu üppig bewachsenen Nationalparks und urigen Dörfern im Landesinneren. Wer entlang der Küste unterwegs ist, sollte sich Zeit nehmen, um zwischendurch stehenzubleiben und Land und Leute kennenzulernen. Vom Baskenland bis nach Andalusien: Wir haben die schönsten Küstenorte in Spanien, wo du im Urlaub einen Stopp einlegen solltest.

San Sebastián (Baskenland)

Eine der schönsten Hafenstädte der baskischen Küste ist ganz klar San Sebastián – Kulturhauptstadt Europas 2016 und Welthauptstadt der Gastronomie. Nirgendwo sonst in Spanien wird mit mehr Sternen gekocht als hier! Wer jetzt nur Luxus erwartet, irrt sich, denn das Baskenland ist eine spezielle und vor allem traditionelle Region mit vielen landestypischen Bräuchen und einer eigenen Sprache.

San Sebastián hat sich im Laufe der Zeit zu einer Trendstadt gemausert. Neben der tollen Gastronomie erwarten dich Pintxo-Bars, in denen die baskische Version der Tapas serviert wird, coole Shops und die vermutlich besten Stadtstrände Spaniens. Gleich drei liegen bei San Sebastián, der bekannteste ist La Concha und befindet sich in einer muschelförmigen Bucht. Nach dem Schwimmen geht’s direkt in die Strandbars und Clubs an der Promenade zum Feiern oder in die Altstadt, von Einheimischen La Parte Vieja genannt.

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Ein mit Tapas reich gedeckter Tisch in San Sebastián im Baskenland.

Cádiz (Andalusien)

Eine der schönsten Städte Spaniens liegt am Atlantik im Südwesten Andalusiens: Cádiz ist die älteste Stadt Westeuropas und entstand als Phöniziergründung im Jahr 1000 vor Christus. Seit damals war Cádiz eine strategisch wichtige Stadt für die Seefahrernation und wurde als Knotenpunkt von den Phöniziern, Karthagern, Westgoten, Mauren und Römern genutzt. Christoph Kolumbus startete von hier aus seine zweite Entdeckungsreise nach Amerika.

Heute ist es die Altstadt, die viele Besucherinnen und Besucher anzieht: Der historische Teil von Cádiz ist umschlossen vom Meer und nur über eine Landzunge mit dem Auto, dem Bus oder der Bahn erreichbar. Rund um die Altstadt zieht sich eine Festungsanlage, die die Stadt vor feindlichen Angriffen schützte. Noch heute sind Festungen erhalten, die du anschauen kannst. Neben der Geschichte der Stadt locken auch die Strände von Cádiz und ein buntes Nachtleben.

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Reisende und Einheimische lieben das traumhafte Panorama von Cádiz.

Cadaqués (Katalonien)

Die Costa Brava ist bekannt für lange Strände und viele Touristenhochburgen, die Region kann aber auch anders, zum Beispiel im Künstlerstädtchen Cadaqués, das einen der östlichsten Punkte der Iberischen Halbinsel darstellt. Das ehemalige Fischerdorf befindet sich südlich des Cap de Creusan der Costa Brava in felsiger Umgebung und abgeschiedener Lage. Nur eine einzige Straße führt hierher.

Berühmt ist das Dorf für sein besonderes Licht, das viele Künstler anzog. Miró, Picasso, Lorca, sie alle waren hier. Auch Salvador Dalí verbrachte Zeit in Cadaqués, denn sein Vater stammte aus dem Ort. Die Altstadt gilt als besonders charmant: Hier stehen weiße Häuser um die Dorfkirche Santa María und es gibt Kultur, Kulinarik und tolle Strände rund um das Cap de Creus. Fun-Fact: Den Chinesen gefiel Cadaqués so gut, dass sie es unter dem Namen Kadakaisi eins zu eins im Süden des Landes nachgebaut haben.

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Nach Cadaqués an der Costa Brava führt nur eine einzige Straße.

Santander (Kantabrien)

Santander, die Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Kantabrien, liegt an einer sich weit ins Land ziehenden, großen Bucht und gilt als Geheimtipp. Denn ähnlich wie in San Sebastián im Baskenland treffen hier optimale Bedingungen aufeinander: wunderschöne Strände in Stadtnähe und eine breit gefächerte Gastroszene. Dazu kommt, dass sich Santander trotz des wachsenden Tourismus ein authentisches Flair bewahren konnte und du im Urlaub das typisch spanische Leben kennenlernen kannst.

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In Santander gibt es herrliche Sandstrände ganz in der Nähe des Zentrums.

Ein Großbrand zerstörte 1941 fast die ganze Altstadt einschließlich der berühmten Kathedrale der Stadt, die heute restauriert ist und das Zentrum markiert. Nordwestlich der Kirche liegt in der Altstadt die Plaza de Cañadío. Hier spielt sich das Nachtleben von Santander ab. Spannend ist auch das Schloss, das der spanische König Alfonso VIII. auf der Halbinsel La Magdalena bauen ließ: die Sommerresidenz Palacio Real mit ihren Parkanlagen, Rundwegen und Aussichtspunkten.

Cudillero (Asturien)

Im Nordwesten von Spanien bettet sich hoch über dem Kantabrischen Meer an der Costa Verde das bezaubernde Küstenstädtchen Cudillero in einen Hang. Die Häuser der Stadt wurden terrassenartig in den Berg gebaut. Deshalb zählt das Fischerdorf zu den schönsten Urlaubsorten an der nordspanischen Atlantikküste. Rund um das Dorf gibt es zahlreiche Miradores – das sind Aussichtspunkte –, von denen du aus verschiedenen Blickwinkeln auf die farbenfrohen Häuser gucken kannst.

Cudillero ist wie Santander eine Station auf dem Jakobsweg, wenn man auf dem Camino del Norte nach Santiago de Compostela wandert. Im historischen Ortskern locken vor allem die spanischen Lokale, insbesondere die Fischrestaurants, wo du lokale Spezialitäten wie Seehecht und luftgetrockneten Hai kosten kannst. An den Strand sind es dann ein paar Kilometer gen Westen. Dann erreichst du die Playa de la Concha de Artedo.

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Viel mehr als eine Station auf dem Jakobsweg: Cudillero.

Peñíscola (Valencia)

Die Küste der Orangenblüte, die Costa del Azahar, muss meist hinter anderen Küstenregionen Spaniens zurückstecken, es gibt aber einen Ort, der die Nase vorn hat: Peñíscola bezaubert mit einer Altstadt voller weißer Häuser, die auf einem 64 Meter hohen imposanten Felsen erbaut wurden, der ursprünglich nur mit einer Sandbank mit dem Festland verbunden war. Oben erhebt sich eine Burg, die in den Jahren 1294 bis 1307 von dem Orden der Tempelritter errichtet wurde. Deshalb nennt man den Ort das „Gibraltar von Valencia“.

Lange nur ein einfaches Fischerdorf, begann der Tourismus im Laufe der Zeit zu wachsen. Heute ist in den schmalen Gassen der Altstadt immer etwas los. Das liegt am Film-Tourismus, der hier entstand: Die Filme „Calabuch“ (1956) und „El Cid“ (1962) wurden vor der Kulisse von Peñíscola gedreht – und nicht nur das: Auch einige Szenen von „Game of Thrones“ wurden hier gefilmt!

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Früher ein kleines Fischerdorf, heute bekannt aus Filmen wie „Game of Thrones“: Peñíscola.

Viveiro (Galicien)

Der Norden Spaniens ist weitaus weniger besucht als der touristische Süden. Dabei gibt es gerade hier die schönsten Stopps für Individualisten und Individualistinnen. In der Region Galicien ist die Hafenstadt Viveiro eine unentdeckte Perle. Die 15.000 Bewohnerinnen und Bewohner bezeichnen ihre Heimat gern als das „Lourdes Galiciens“ und behaupten sogar, sie lebten in einer Stadt, die immer lacht.

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In Viveiro gibt es wunderbare Bodegas mit köstlichen Tapas.

Klar ist: Die Kulisse an der Uferpromenade ist eine besondere, denn hier trifft eine lange, verglaste Häuserfassade auf ein historisches Zentrum, wo sich urige Tavernen und kleine Tante-Emma-Läden aneinanderreihen und wo winzige Gassen ein lustiges Labyrinth ergeben. Toll sind die authentischen Bodegas, wo du Tapas wie Seekrake, Gambas und Thunfisch kosten kannst.

Quellen

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