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Sommerurlaub 2021 an Nordsee und Ostsee – trotz Corona?

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Sommerurlaub 2021 an Nordsee und Ostsee – trotz Corona?

Urlaub an der Nordsee: Strandkörbe am Nordstrand von Norderney.

Sommerurlaub 2021 an Nordsee und Ostsee – trotz Corona?

Je näher der Sommer rückt, desto dringender wird die Frage: Fällt der Urlaub an Nordsee und Ostsee 2021 wegen Corona aus? Wir verraten, wie die Chancen für Strandurlaub in Deutschland in diesem Jahr stehen.

CS

Catharina Schulz

Sommer ohne Urlaub? Unvorstellbar! Doch aktuell ist an Reisen innerhalb Deutschlands kaum zu denken. Seit Monaten herrscht Lockdown im Land, in vielen Regionen beschert die Notbremse darüber hinaus noch nächtliche Ausgangssperren – mit noch mehr Einschränkungen bei Ausflügen und Reisen.

Gleichzeitig sehnen sich viele Menschen nach Urlaub: Die Küstenregionen an Nordsee und Ostsee stehen bei vielen Reisenden besonders hoch im Kurs. Wir verraten dir, wie die Chancen stehen, dass du im Sommerurlaub 2021 deine Füße in den Sand steckst, das Meer siehst und frischen Wind auf deiner Haut spürst.

Chancen für Sommerurlaub an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat zu Ostern seinen harten Lockdown verschärft und etwa die Einreise aus anderen Bundesländern untersagt. Das ist ärgerlich für alle, die Urlaub auf Rügen, in Stralsund oder an einem anderen Urlaubsort an der Ostsee machen wollten.

Doch möglicherweise könnte der harte Lockdown den Sommerurlaub retten: Wie die „Ostsee-Zeitung“ berichtet, zeigen die Maßnahmen bereits Wirkung – die Inzidenzwerte steigen nicht mehr. Nach einer Berechnung könne Mecklenburg-Vorpommern zum Pfingstwochenende den Inzidenzwert von 50 erreichen. Er gilt laut Landesverordnung als Richtwert für die stufenweise Öffnung von Hotels und Pensionen.

Dieser Richtwert besagt außerdem, dass zunächst Einheimische Urlaub im eigenen Bundesland machen dürfen. Erst danach dürfen Einwohner aus dem Rest Deutschlands und danach Menschen aus dem Ausland anreisen.

Chancen auf Sommerurlaub am Meer in Schleswig-Holstein und Niedersachsen

Touristische Übernachtungen sind seit November 2020 deutschlandweit verboten. Aktuelle Ausnahmen bilden die Modellprojekte in Schleswig-Holstein: In Eckernförde haben etwa bereits die ersten Touristen eingecheckt, auch Sylt will bei dem Tourismustest mitmachen und ab dem 1. Mai dem Rest Deutschlands zeigen, wie Urlaub trotz Pandemie gelingen kann. 

Um die Corona-Fallzahlen zu senken, wurde zuletzt die sogenannte Bundesnotbremse im Infektionsschutzgesetz aufgenommen. Sie sieht unter anderem in Regionen mit einem Inzidenzwert über 100 die Schließung von Beherbergungshotels vor, zusätzlich zu dem ohnehin schon genannten Verbot touristischer Übernachtungen.

Die Notbremse gilt zunächst bis zum 30. Juni, könnte also rechtzeitig vor den Sommerferien beendet werden. Sollte bis dahin auch das generelle Verbot kippen, wäre der Sommerurlaub in Deutschland gerettet – und damit auch der Urlaub an Nordsee und Ostsee in Schleswig-Holstein und Niedersachsen.

Sinken die Inzidenzzahlen zum Sommer?

Mögliche touristische Öffnungen hängen aber vor allem vom Anteil der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ab. Das Voranschreiten der Imfpkampagne sowie die Einhaltung der Corona-Maßnahmen sollen dazu führen, dass der Inzidenzwert sinkt.

Ein großer Unsicherheitsfaktor sind laut dem RedaktionsNetzwerk Deutschland aber Virusvarianten wie B1.617. Virologen zeigen sich in dem Bericht zurückhaltend mit Prognosen. In Modellrechnungen könne man nur schlecht die Bürokratie, die Politik und das Verhalten der Bevölkerung einbeziehen, so Virologe Christian Drosten.

Wie bereitet sich die Tourismusbranche auf den Sommer vor?

Wenn Urlaub in Deutschland wieder möglich ist, möchte die Branche an den hohen Hygienestandards des vergangenen Jahres anknüpfen beziehungsweise sie noch weiter verbessern. So könne beispielsweise in den öffentlichen Bereichen die Pflicht einer medizinische Mund-Nasen-Bedeckung eingeführt werden. Vielleicht sogar in den Außenbereichen der Hotellerie.

„Auch die Kontaktnachverfolgung per App wird ein Thema. Da setzt Mecklenburg-Vorpommern auf die App Luca“, sagte Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbands Mecklenburg-Vorpommern e.V., gegenüber dem reisereporter.

Als dritten Punkt nennt er das Thema Testen, das seitens der Politik neu definiert werden könnte. „Es bleibt abzuwarten, ob aus der freiwilligen Verpflichtung der Unternehmen eine verbindliche Verpflichtung werden könnte, beispielsweise wie in den Schulen mit Schnelltest.“ Auch für Gäste könne ein Corona-Test zur Voraussetzung werden.

Quellen

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