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Sommerurlaub 2021 buchen: Diese Tipps sollten Reisende beachten

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Sommerurlaub 2021 buchen: Diese Tipps sollten Reisende beachten

Eine Frau sitzt am Laptop. Wer seinen Sommerurlaub 2021 buchen will, muss einiges beachten.

Sommerurlaub 2021 buchen: Diese Tipps solltest du beachten

Der Sommer kommt – und die Aussichten auf Urlaub werden immer besser! Trotztem beeinflusst die Corona-Pandemie auch den Sommerurlaub 2021. Worauf sollten Reisende beim Buchen achten? Ein Ratgeber.

CS

Catharina Schulz

Die Impfkampagne schreitet voran, die dritte Corona-Welle ist gebrochen, der Sommer rückt immer näher – und bei vielen Menschen in Deutschland herrscht wortwörtlich Aufbruchsstimmung. Sommerurlaub 2021: Wir kommen!

Das Angebot für Reisende wird immer größer. Und doch beeinflusst Corona auch in diesem Sommer noch die Urlaubsplanungen. Hundertprozentige Sicherheit, ob, wann, wo und wie das Virus neue Einschränkungen erforderlich machen wird, gibt es nicht. Trotzdem können Reisende sich absichern, indem sie clever buchen.

Welche Tarife bieten die Reiseveranstalter an? Welche Versicherungen sind sinnvoll? Worauf sollten Pauschalurlauber und Individualreisende achten? Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Buchung klären wir in diesem Ratgeber.

Sommerurlaub trotz Corona: Allgemeine Hinweise zur Buchung

Ob es dich in die Berge oder an den Strand zieht, du deinen Urlaub in Griechenland, Italien, Österreich oder Deutschland verbringen willst: Die Chancen auf Sommerurlaub stehen gut, insbesondere in Europa. Die Reisewarnungen wurden für einige Regionen beziehungsweise Länder bereits aufgehoben und besonders geimpfte Urlauber genießen immer mehr Freiheiten. Die beliebtesten Reiseziele lockern – und wollen wieder Touristen zu sich locken.

Trotzdem solltest du dich vor deiner Buchung über die aktuellen Bedingungen und Bestimmungen für Reisende informieren. Einen Überblick bietet dir unsere Coronavirus-Themenseite: Hier findest du stets die Liste der Risikogebiete, die Regeln für Reisende in beliebten Urlaubsländern und andere nützliche Informationen zu Reisen in der Corona-Pandemie.

Sommerurlaub 2021: früh buchen oder abwarten? 

Auch wenn du dir unsicher bist, wie sich die Lage an deinem Traumziel entwickelt, solltest du dennoch nicht all zu lang mit deiner Buchung zögern. Andernfalls könnte es gut sein, dass dein Wunschurlaub bereits ausgebucht ist oder teurer wird. Stichwort: Angebot und Nachfrage.

Das ließ sich etwa im Frühjahr beobachten, als die Reisewarnung für Mallorca aufgehoben wurde: Plötzlich gab es eine riesige Nachfrage und die Preise für Flugtickets schossen in die Höhe. An den Osterfeiertagen kostete ein One-Way-Ticket auf die Baleareninsel bisweilen mehr als 450 Euro, berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. 

Du möchtest trotzdem noch mit der Buchung warten? Dann solltest du flexibel sein. Wer nicht an einem fixen Reisedatum hängt und beim Urlaubsort nicht zu festgefahren ist, kann auch kurzfristig seinen Sommerurlaub buchen. Netter Nebeneffekt: Abseits der Touri-Hochburgen ist es nicht so voll.

Flex-Tarife der Reiseveranstalter: Darauf musst du achten

Pauschalurlaub war bisher nicht so dein Ding? Nun, vielleicht ist 2021 das beste Jahr, um trotzdem mal darüber nachzudenken. Zum Einen bieten manche Reiseveranstalter Vergünstigungen, wenn Reisewillige frühzeitig buchen, oder versuchen mit anderen Deals und Schnäppchenpreisen, das Geschäft wieder anzukurbeln. Spricht etwa das Auswärtige Amt eine Reisewarnung aus, können Pauschalurlauber zudem kostenlos von ihrem Vertrag zurücktreten und ihr Geld zurückverlangen.

Zum Anderen können sich Urlauber durch sogenannte Flex-Tarife zusätzlich absichern: Diese ermöglichen es Reisenden, ihren Urlaub auch kurzfristig abzusagen oder umzubuchen – ohne, dass dafür die sonst üblichen Stornogebühren fällig werden. Allerdings kostet der Flex-Tarif selbst einen Aufschlag, der je nach Anbieter unterschiedlich hoch ausfällt. Verbraucher sollten aber genau hinschauen, denn die Angebote gelten bisweilen nur für einzelne Reiseformen – zum Beispiel für Flug-Pauschalreisen, nicht aber für Kreuzfahrten. 

Worauf du bei Flex-Tarifen sonst noch achten solltest und welche Tipps Verbraucherschützer geben, haben wir in diesem Artikel für dich zusammengefasst.

Extra Covid-Versicherung für Reisen: Sinnvoll oder nicht?

Eine Reiserücktrittsversicherung übernimmt die Stornokosten für dich, wenn du zum Beispiel den Urlaub aufgrund einer Krankheit abblasen musst. Auch wenn dein Corona-Test positiv ist, kann das der Fall sein – muss es aber nicht zwangsläufig. Einige Reiserücktrittsversicherungen enthalten Klauseln, die Krankheiten vom Versicherungsschutz ausschließen, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Pandemie eingestuft wurden. Deshalb solltest du unbedingt das Kleingedruckte checken.

Darüber hinaus gibt es mittlerweile auch spezielle Corona-Reiseversicherungen, die zahlreiche Reiseveranstalter kostenlos in ihre Pauschalangeboten inkludiert haben. Eine Covid-Zusatzversicherung erstattet Urlaubern Kosten, die im Zuge einer Infektion oder Quarantäne entstehen können, etwa im Zusammenhang mit nicht stattgefundenen Reiseleistungen oder Hotelkosten im Isolationsfall. Einige Pauschalreiseveranstalter wie Tui oder FTI bieten diesen Corona-Schutz kostenlos für ihre Kunden an.

Worauf sollten Individualreisende bei der Buchung achten?

Du willst dir deine Reise selbst zusammenstellen, Flug oder Anreise mit dem Auto selbst planen, ein Ferienhaus direkt beim Anbieter buchen oder den Campingplatz deiner Träume ansteuern? Nur zu! Mit einer Individualreise kannst du deinen Sommerurlaub flexibler gestalten.

Allerdings sind Inidvidualreisende auch weniger abgesichert als Pauschalurlauber. „Bei einzeln gebuchten Reiseleistungen besteht ein Recht auf kostenfreie Stornierung nur dann, wenn es vertraglich vereinbart wurde“, schreibt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Ist dies nicht der Fall, hätten Anbieter einen Anspruch auf die vereinbarte Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen, wie etwa Steuern und Gebühren für Flüge. Für Unterkünfte würden demnach 60 bis 90 Prozent des ursprünglichen Preises fällig. 

Nicht zahlen müssen Individualreisende nur dann, wenn die gebuchte Leistung nicht erbracht werden kann, etwa durch ein Beherbergungsverbot. Im Ausland gilt das jeweilige Recht des Landes, in dem sich die Ferienunterkunft befindet.

Quellen

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