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Sommerurlaub in Italien: Was Reisende zur Coronalage wissen müssen

Sommerferien 2021
Urlaub in Italien: Was Reisende zur Coronalage wissen müssen

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von Emily Bartels

Das Land jenseits der Alpen gehört zu den Lieblingszielen der Deutschen: Ob Gardasee, Südtirol oder Adria – seit Kurzem ist die Einreise nach Italien wieder möglich. Doch es gibt einiges zu beachten. Antworten auf die wichtigsten Fragen für Italien-Reisende.

Hinter dem Brenner beginnt das gelobte Urlaubsland: Nach langer Zug- oder Autofahrt können die Sommerferien beginnen; Italien ist laut dem Robert Koch-Institut kein Risikogebiet mehr. Doch in dieser Urlaubssaison wird unter Coronabedingungen vieles anders.

Monatelang hatte sich Italien abgeschottet. Schon die Wintersaison fiel in Südtirol und im Trentino aus. Erst seit Mitte Mai ist die Einreise aus Ländern der Europäischen Union und damit auch aus Deutschland nach Italien ohne eine Quarantänepflicht wieder gestattet, wenn folgende Kriterien erfüllt werden:

  • Es muss das negative Ergebnis eines PCR- oder Antigentests vorgelegt werden, der höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Italien vorgenommen wurde.
  • Unabhängig vom Grund der Reise, sei sie geschäftlich oder touristisch, muss zuvor das digitale Passagier-Lokalisierungsformulars (dPLF) ausgefüllt werden.

Die Testpflicht besteht auch für Geimpfte und Genesene. Für Urlauber in der autonomen Region Südtirol gibt es ein eigenes Formular zur Anmeldung in deutscher Sprache. Die Einreiseregeln basieren auf dem Decreto-Legge Nr. 65 vom 18. Mai 2021 und der Verordnung des Gesundheitsministeriums vom 11. Juni 2021. Die Maßnahmen gelten bis zum 31. Juli 2021.

In ganz Italien besteht die Pflicht, an öffentlichen Orten in geschlossenen Räumen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen; auch im Freien gilt Maskenpflicht, sobald sich Personen, die nicht im selben Haushalt leben, in der Nähe befinden. "In der Region Latium besteht Maskenpflicht im Freien in jeder Situation", heißt es auf der Website des Agenzia Nazionale Tourismo (ENIT). 


Farbschema auf einer Italienkarte

Das ganze Land ist zwischen Alpen und Sizilien je nach epidemiologischer Lage auf einer interaktiven Italienkarte in vier Kategorien eingeteilt, in weiße, gelbe, orange und rote Zonen. Je nach aktueller Einstufung sind unterschiedlich restriktive Maßnahmen vorgesehen.

Reisen innerhalb Italiens können je nach Einstufung der Region als gelbe, rote oder orange Zone eingeschränkt werden. Im Moment gibt es keine orange oder rot markierte Regionen oder autonome Provinzen (Stand 15. Juni).

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In den weißen Regionen sind Bars, Restaurants, Eisdielen und Konditoreien geöffnet. Ein Schild signalisiert die Höchstzahl an Personen, die sich gleichzeitig im Innenraum aufhalten dürfen. Im Freien gibt es keine Einschränkungen, was die Zahl der Personen, die an einem Tisch sitzen dürfen, angeht. In Innenräumen dürfen dagegen höchstens sechs Personen an einem Tisch sitzen, die nicht zum selben Haushalt gehören.

Ebenso haben Themen- und Freizeitparks, Thermen, Hallen- und Freibäder wieder geöffnet. In öffentlichen Verkehrsmitteln wie den Zügen von Trenitalia gilt eine Obergrenze, nach der nur 50 Prozent der Plätze besetzt werden dürfen.

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Wer aus Italien zurück nach Deutschland reist, für den besteht keine Melde- oder Testpflicht. Anders jedoch für Flugreisende, die bereits beim Check-in in Italien das negative Ergebnis eines Corona-Tests vorlegen müssen: Ein PCR-Test darf höchstens 72 Stunden alt sein, ein Antigen-Schnelltest höchstens 48 Stunden. Genesene und vollständig Geimpfte sind von dieser Testpflicht ausgenommen.

Quellen: www.italia.it/de, www.governo.it, www.esteri.it, https://ambberlino.esteri.it

Quellen

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