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That’s New York: So witzig haben Sie New York noch nie gesehen

"That's New York"
Manhattan minimalistisch: So witzig haben Sie New York noch nie gesehen

Der Designer Michael Arndt hat New York auf das Wesentliche reduziert. In Grafiken stellt er Typisches gegenüber, schafft so verblüffende Parallelen mit Sprachspielen und viel Witz – eine optisch sehr intelligente Liebeserklärung an eines der beliebtesten Reiseziele.

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That's New York: So witzig haben Sie New York noch nie gesehen

© Michael Arndt/Frederking & Thaler

Bild 1 von 4 der Fotostrecke zum Klicken: 
Hipster gibt es in Williamsburg im Überfluss. Die Gruppe ist schwer zu definieren, aber leicht an Gesichtsbehaarung, Eitelkeitsbrillen und Kopfhörern zu erkennen.
Schon lange sind in diesem Stadtteil auch orthodoxen Juden zu Hause, mit Schläfenlocken, Bart und Pelzhut, dem Schtreimel.

Es ist ein Buch, das fast ohne Text auskommt. Nur mit quadratischen Grafiken, die zunächst einfach erscheinen. Doch bei näherem Hinsehen erzählen sie viel von New York City und gehen in die Tiefe.

So erscheinen auf dem Cover zwei abstrakte Bilder mit jeweils drei Stahlen: einmal drei grüne Zacken vor blauem Grund und drei graue Zacken vor einem silberfarbigen Rund. Dieses Nebeneinanderstellen gehört zu den noch einfach aufzulösenden Bilderrätseln, die mit jeder Kombination verbunden sind: Es sind die Spitzen in der Krone der Freiheitsstatue und die Art-Déco-Elemente in der Architektur des Daches des Chrysler Building aus dem Jahre 1930.

Der preisgekrönte Illustrator Michael Arndt, der mit seinem Hund Clooney und seiner Katze Greta in New York lebt, hat die kleinen, farbigen Kunstwerke geschaffen und in einem Buch zusammengestellt, das unter dem Titel "That’s New York" im Verlag Frederking & Thaler erschienen ist. Fast 100 Doppelseiten geben die Essenz New Yorks wieder, "grafisch, skurril witzig", so der Untertitel des Buches.


Auch NY-Junkies können noch dazulernen

Das Buch ist ein Muss für jeden New-York-Fan. Der Reiz besteht im Interpretieren seiner Grafiken, die oft nur aus Farbpunkten bestehen, die zum Beispiel Subway-Linien markieren oder Linienführungen von Streets und Avenues im Schachbrettmuster im Vergleich zu den engen und verwinkelten Straßen in Lower Manhattan zeigen.

Auch jemand, der noch niemals in New York war, hat Spaß an diesem Buch. Und sollte eine der Grafiken zu abstrakt sein, kann man zum hinteren Teil des Buches blättern. Da erklären kurze Texte, worum es sich dreht – immer um ein minimalistisches Manhattan.

Quellen

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