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Trotz neuer Lockdown-Regeln: Werden Hotel-Öffnungen zu Ostern möglich?

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Trotz neuer Lockdown-Regeln: Werden Hotel-Öffnungen zu Ostern möglich?

Blick auf den bei Touristen beliebten Ostsee-Ort Bansin auf Usedom. Wird der Urlaub zu Ostern in Deutschland noch möglich?

Trotz neuer Lockdown-Regeln: Wird Urlaub an Ostern möglich?

Der Reise-Lockdown geht bis mindestens zum 28. März weiter, Hotels müssen geschlossen bleiben. Mehrere Bundesländer behalten sich aber Abweichungen vor – könnten die Hotels also doch zu Ostern öffnen?

Trotz neuer Lockdown-Regeln: Werden Hotel-Öffnungen zu Ostern möglich?

Maike Geißler

Die Sehnsucht nach Reisen ist groß – doch der Weg hin zu Hotelöffnungen in Deutschland bleibt weiter unklar. Während die Kontaktbeschränkungen ab dem 8. März gelockert werden sollen und Blumenhändler, Gartenmärkte sowie Buchläden ebenfalls öffnen dürfen, bleibt die Tourismusbranche weiter ohne klare Perspektive.

Der Beschluss von Bund und Ländern sieht vor, dass Hotels bis mindestens 28. März geschlossen bleiben müssen. Wie es danach weitergeht, ist aber völlig unklar. Bei dem fünfstufigen Öffnungsplan, den Kanzlerin Angela Merkel nach der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vorgestellt hat, bleiben die Branchen Gastronomie, Kultur, Veranstaltungen, Reisen und Hotels außen vor. Über sie soll beim nächsten Corona-Gipfel beraten werden, dieser findet am 22. März statt.

Lockdown-Verlängerung ohne Perspektive für Hotels

Bis auf Weiteres ruft die Bundesregierung dazu auf, auf Urlaub zu verzichten. Dazu heißt es in dem Corona-Beschluss: „Bund und Länder appellieren weiterhin eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, auf nicht zwingend notwendige Reisen im Inland und auch ins Ausland zu verzichten.“ Ob dieser Appell zu Ostern aufgehoben werden könnte und Hotels öffnen dürfen, bleibt weiterhin unklar.

„Wir haben auf unserer Seite sehr dafür geworben, dass man einem Osterurlaub aus jetziger Perspektive nicht den Riegel vorschiebt“, sagte Schleswig-Holsteins Ministerspräsident Daniel Günther nach der MPK. Er sei froh, dass alles aus dem Papier der Regierungschefs herausgestrichen wurde, „was dem Osterurlaub eine Absage erteilt hätte“.

Wo könnte der Urlaub zu Ostern möglich werden?

Günther hatte bereits vor dem Bund-Länder-Gipfel angedeutet, dass das beliebte Urlaubsland Schleswig-Holstein einen Sonderweg gehen könnte. Die bundeseinheitliche Regelung sei für ihn bei dieser Ministerpräsidentenkonferenz nicht das Wichtigste. Er lehne eine Absage des innerdeutschen Osterurlaubs strikt ab – dafür gebe es „keinen Grund, im Gegenteil“, zitieren ihn die „Lübecker Nachrichten“. Hotels und andere Vermieter seien mit ihren Hygienekonzepten gut vorbereitet und hätten doch selbst überhaupt kein Interesse, dass sich bei ihnen ein Corona-Ausbruch zutrage. Sie bräuchten Öffnungsschritte.

Im ebenfalls beliebten Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern wird der Tourismus über Ostern aber wohl nicht möglich sein. Nachdem zunächst eine Taskforce Hotelöffnungen ab Ende März in Aussicht gestellt hatte, ist dieses Thema nun wieder vom Tisch. „Das macht mich fassungslos, wütend, ärgerlich und verzweifelt“, sagte Lars Schwarz, Chef des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in MV, gegenüber der „Ostsee Zeitung“.

Mit dem beschlossenen Papier „können wir uns das Ostergeschäft abschminken“, so Schwarz – und bei den vielen Öffnungsschritten, die dort vor dem Tourismus benannt würden, gerate dann für die Unternehmen langsam auch Himmelfahrt (13. Mai) und Pfingsten (23./24. Mai) in Gefahr.

Sind Reisen ins Ausland an Ostern möglich?

Reisen ins Ausland sind zwar unerwünscht, aber nicht verboten. Allerdings ist eine Reise in Zeiten der Corona-Pandemie oftmals mit Problemen verbunden – je nachdem, welche Quarantäneregelungen in anderen Ländern gelten und ob das Land als Risikogebiet gilt. 

Bei Einreisen aus ausländischen Risikogebieten (Sieben-Tage-Inzidenz über 50) besteht die Pflicht zur Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung, und es besteht eine Quarantänepflicht für einen Zeitraum von zehn Tagen nach der Rückkehr. Eine vorzeitige Beendigung der Isolation ist nur durch einen negativen Test möglich, der frühestens am fünften Tag nach der Einreise gemacht wurde.

Dies gilt aber seit dem 8. März ausdrücklich nicht bei Rückreisen aus Virusvariantengebieten. Hier ist strikt eine Quarantäne von 14 Tagen einzuhalten. Darüber hinaus ist bei der Rückreise aus Virusvariantengebieten mit eingeschränkten Beförderungsmöglichkeiten zu rechnen.

Das generelle Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten wurde zuletzt ein weiteres Mal verlängert, und zwar bis zum 17. März. Im Prinzip dürfen von dort nur noch Deutsche und Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland einreisen. Unter anderem für Berufspendler, die in systemrelevanten Branchen arbeiten, gibt es Ausnahmen.

Quellen

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