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Urlaub in Dänemark: Diese neuen Highlights gibt es seit 2021

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Urlaub in Dänemark: Diese neuen Highlights gibt es seit 2021

Das neue Hans-Christian-Andersen-Museum auf Fühnen ist auch architektonisch ein Hingucker.

Urlaub in Dänemark: Diese neuen Highlights gibt es seit 2021

Ein Urlaub in Dänemark ist ohne großen Corona-Auflagen möglich, das Land schafft alle Restriktionen am 10. September ab. Zudem können sich Reisende auf einige neue Highlights freuen, von Museen bis Aussichtstürmen. 

Urlaub in Dänemark: Diese neuen Highlights gibt es seit 2021

Miriam Keilbach

Der Dänemark-Urlaub 2021 wird noch einfacher: Am 10. September, so hat es das skandinavische Land angekündigt, werden alle Corona-Beschränkungen aufgehoben. Nichts mehr mit Maskenpflicht, Abstandsregelungen und Zugangsbeschränkungen! 

Die Einreise ist zudem derzeit recht simpel möglich: Die Einreise ist für Geimpfte und Genesene sowohl in Dänemark als auch in Deutschland ganz ohne Testpflicht möglich, eine Quarantänepflicht gilt generell nicht mehr. Nur wer nicht genesen oder vollständig geimpft ist, muss vor der Abreise in beide Länder einen Corona-Test machen (PCR-Test maximal 72 Stunden alt, Antigen-Schnelltest maximal 48 Stunden alt), Dänemark verlangt zudem für deutsche Reisende, die nicht aus Schleswig-Holstein kommen, einen zweiten kostenfreien Test binnen 24 Stunden nach Einreise.

Dem Herbsturlaub im nordischen Nachbarland steht also nichts mehr im Wege. Gleichzeitig können sich Dänemark-Fans auch auf einige Neuigkeiten einstellen, denn im Jahr 2021 gibt es zahlreiche neue Highlights für Touristen, wie die dänische Tourismus-Organisation „Visit Denmark“ verrät.

Hans-Christian-Andersen-Erlebnismuseum und Märchenwelt

„Die Prinzessin auf der Erbse“, „Die kleine Meerjungfrau“, „Däumeline“ oder „Das hässliche Entlein“ – sie alle haben eines gemeinsam. Sie wurden von Dänemarks berühmtestem Dichter und Schriftsteller Hans Christian Andersen erfunden. 

In seinem Geburtsort Odense auf der Insel Fünen eröffnete im Juni 2021 eine Märchenwelt und ein Erlebnismuseum zu Ehren von Hans Christian Andersen. In dem von Kengo Kuma & Associates gestalteten Bau im Herzen der Altstadt geht es auf 5600 Quadratmetern um das Leben und die Werke von Hans Christian Andersen. Besucherinnen und Besucher sollen sich fühlen wie im Wald, erleben, was Andersen zu seinen Geschichten inspirierte, und in einem interaktiven Teil auch tiefer in die Märchen eintauchen.

Das neue Museum ist eingebunden in den Themenkomplex rund um den berühmten dänischen Dichter: Es verbindet das nebenan liegende Hans-Christian-Andersen-Haus, in dem er seine Kindheit verbrachte, und das Kinderkulturhaus Fyrtøjet (zu Deutsch: Feuerzeug) miteinander. Zwei Drittel des Museums sind unterirdisch.

Für all jene, die einen Trip im Spätsommer planen: Bis zum 30. September fällt nur die Hälfte des Eintrittspreises an, weil einige Bereiche wegen technischer Probleme noch nicht zugänglich sind. Erwachsene zahlen deshalb umgerechnet nur 11 Euro.

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Noch bis 30. September können Besuchende das Hans-Christian-Andersen-Museum zum halben Preis erkunden.

Marsktårnet: Das Wattenmeer aus neuer Perspektive

Seit Frühsommer gibt es eine neue, ganz spezielle Aussicht auf Dänemark. Vom Marsktårnet aus kannst du über die Region Tøndermarsch und das Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer blicken. 25 Meter hoch ist der spiralförmige Marsktårnet. Oben angekommen wartet eine 110 Quadratmeter große Besucherplattform mit Ausblick über die Marschlandschaft bis nach Esbjerg, Rømø und Sylt.

Der Turm wurde von den weltberühmten Architekten der Bjarke Ingels Group entworfen. Drum herum ist zudem eine Art Erlebniswelt entstanden: Es gibt einen Campingplatz für 125 Wohnmobile, ein Restaurant, ein Eisladen und ein Spielplatz. Auch eine Minigolfanlage hat Platz gefunden. So soll der Aussichtsturm zum neuen Wahrzeichen von Tøndermarsch werden. Der Eintritt auf die gesamte Anlage kostet rund 12 Euro für Erwachsene, Kinder bis sechs Jahre zahlen keinen Eintritt.

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Der Marsktårnet soll ein Besuchermagnet werden.

„Lego Movie World“ im Legoland Billund: Kampf im Weltall

Die Eröffnung verschob sich ein wenig, doch seit dem Frühsommer ist das Legoland Billund um einige Highlights reicher geworden. Seither ist nämlich die neue Themenwelt „Lego Movie World“ mit vier Attraktionen rund um die Figuren Emmet, Lucy und die Baumeister öffnet.

„Emmet’s Flying Adventure – Masters of Flight“ bildet Skandinaviens erstes fliegendes Kino. Durch Spezialeffekte wird Wind in die Haare gepustet, während Zuschauerinnen und Zuschauer dem Geschehen auf dem 180-Grad-Bildschirm folgen. 

Bei der interaktiven Attraktion „Apocalypseburg Sky Battle“, die sich an ältere Kinder richtet, soll mit einem Flugzeug in 14 Metern Höhe eine Invasion aus dem Weltall bekämpft werden. Eine Art Freefall-Tower ist „Unikitty’s Disco Drop“, der der gleichnamigen Figur nachempfunden ist. In dem zwölf Meter hohen regenbogenfarbenen Turm geht es hoch und runter, bis der Magen auf dem Kopf steht. Schließlich richtet sich der Spielplatz „Benny’s Playship“ an jüngere Kinder.

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Ende Mai eröffnete die neue Themenwelt „Lego Movie“ im Legoland in Billund.

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Mit dem Fahrrad um den Horsens Fjord

Dass Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen sehr radfahrerfreundlich ist, ist bekannt. Aber im gesamten Land gibt es zahlreiche Fahrradstrecken und Routen, die dich in die Natur entführen und dir die Schönheit Dänemarks näherbringen. 

Eine neue Strecke wird 2021 eröffnet, der Fjordmino-Radweg. Auf 52 Kilometern führt er rund um die Ostsee-Förde Horsens Fjord. Es geht dabei durch Wälder und kleine Dörfer, über Wiesen und Felder und entlang an schönen Stränden. Vom Radweg aus kannst du auch einen kleinen Abstecher machen: Mit der Fahrradfähre kommst du zwischen Mai und September auf die in der Förde gelegenen Inseln Alrø und Hjarnø. 

In den kommenden Jahren sollen übrigens rund um den neuen Radweg noch zahlreiche weitere Radstrecken und Wandertrails eröffnen.

Urlaub in Dänemark: Diese neuen Highlights gibt es seit 2021

Der Horsens Fjord gehört zu einer der landschaftlich schönsten Gebiete in Dänemark – und wird für Radfahrer nun noch attraktiver.

Europas erstes Campingmuseum auf Schloss Egeskov

Auf der Insel Fünen gibt es nicht nur die neue Museumswelt rund um Hans Christian Andersen, auch dem Camping wird sich in einem neuen Museum gewidmet. Auf Schloss Egeskov wurde im Frühjahr Europas erstes Camping Outdoor Museum eröffnet. Zu sehen gibt es verschiedene Wohnwagen und Wohnmobile.

Im Museum geht es auch um die Geschichte des Campens und die damit einhergehenden Werte: Freiheit, Zusammengehörigkeit und Naturverbundenheit. Da Dänemark vor allem bei Camping-Urlaubenden beliebt ist, könnte das doch den ein oder anderen Touristen oder die ein oder andere Touristin anlocken. 

Im Übrigen ist das Campingmuseum in guter Gesellschaft, denn auf Schloss Egeskov gibt es auch noch ein Oldtimermuseum, ein Falck-Museum (zur Geschichte der Rettungsdienste) und Ausstellungen zu Mensch, Mode und Technik. In der weitläufigen Gartenanlage kann nach all dem Input entspannt und gespielt werden. 

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Im Jahr 2021 eröffnet das Campingmuseum auf Schloss Egeskov.

Die große Wildnis: Besucherzentrum für den Thy-Nationalpark

Als „Dänemarks größte Wildnis“ gilt der Thy-Nationalpark im Nordwesten des Landes. Für Besucher gibt es bald noch mehr zu sehen als Natur pur. Denn im Sommer 2021 wurde das neue, 244 Quadratmeter große Besucherzentrum mit verschiedenen Ausstellungsräumen eröffnet. Das Nationalparkcenter Thy, wie es offiziell heißt, ergänzt damit die kleineren Informationshäuschen Svanholmen und Stenbjerg Landingsplads. 

Das Gebäude inmitten des Nationalparks ist dabei selbst eine Sehenswürdigkeit – denn es ist direkt in die Nordseedünen eingebettet und geht damit direkt in die sandbedeckte Landschaft über. „Die Grenzen zwischen Museum, Mensch und umgebender Natur schwinden“, heißt es von offizieller Seite. 

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Fünen: Ein Museum zur Geschichte der Insel

Südlich von Fünen, im westlichen Teil der dänischen Ostsee, gibt es sehr viele Inseln. Also eine ganz besondere Landschaft. Und dieser widmet sich ein neues Musuem im Ort Fåborg. Im Mai hat das Øhavsmuseet seine Türen geöffnet und erzählt mehr über das Südfünische Inselmeer.

Das Ziel: die Schönheit und Eigenheiten der 60 Inseln an Besucherinnen und Besucher vermitteln. Das geht übrigens auch durch eigene Erlebnisse. Das Angebot des Museums reicht laut „Visit Denmark“ von einer geführten Schnorchel-Safari bis zu einem Ausritt durch die von der Eiszeit geformte Landschaft.

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Im Øhavsmuseet auf Fünen geht es um die Magie von Natur und Landschaften.

Besucherzentrum an den Felsklippen von Stevns Klint

Einzigartige Felsformationen machen Stevns Klint an der Südostküste von Seeland nicht nur zu einer der großen Sehenswürdigkeiten Dänemarks, sondern auch zu einem Unesco-Weltnaturerbe. Bis zu 65 Millionen Jahre alt sind die Gesteine aus Kreide und Kalk und erzählen damit einiges über die Entstehungsgeschichte des Landes. 

Bis Besucherinnen und Besucher allerdings noch mehr darüber erfahren können, dauert es noch ein wenig. Das für 2021 angekündigte neue Besucherzentrum im nahe gelegenen Kalkbruch Boesdal wird nun doch erst 2022 eröffnet – zumindest nach dem aktuellen Planungsstand. Durch den Kalkbruch kannst du bei deinem Besuch übrigens auch wandern – ein Pfad führt Touristen bis zur 41 Meter hohen und fast 20 Kilometer langen Steilküste von Stevns Klint.

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Mehr über die 65 Millionen Jahre alten Klippen von Stevns Klint kannst du bald in einem neuen Besucherzentrum erfahren.

Bunkerführung in der Anlage Regan Vest

In Berlin oder auf Helgoland sind Bunkerführungen inzwischen Trend: In den Unterwelten warten zahlreiche Geschichten darauf, endlich erzählt zu werden. Bald kannst du auch unter der Erde von Rold Skov in Nordjütland Geschichte erleben, wenn nämlich die Bunkeranlage Regan Vest für Besucherinnen und Besucher eröffnet wird. Das war eigentlich bereits für 2021 angekündigt, verzögert sich nun aber bis ins neue Jahr.

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Regan Vest, Kurzform für Regeringsanlæg Vestdanmark, wurde zur Zeit des Kalten Krieges in 60 Metern Tiefe gebaut, um der Regierung und der Königsfamilie einen atomsicheren Schutz zu bieten. Die Bunkeranlage soll allerdings nicht allein zu einem Publikumsmagneten werden. Es ist ein gesamter Themenkomplex zum Kalten Krieg geplant, mit einem Museum und verschiedenen Ausstellungen – und das über wie unter der Erde.

Quellen

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