Reisen

Urlaub in Frankreich im Sommer 2021: Einreise und Corona-Regeln

Wir finden für dich die besten Reisedeals!

Verpasse kein Traumangebot mit unserem Newsletter.

Urlaub in Frankreich im Sommer 2021: Einreise und Corona-Regeln

Eine kleine Gasse im französischen Ort Antibes – ein Urlaub in Frankreich ist im Sommer 2021 möglich.

Urlaub in Frankreich 2021: Die Regeln für Reisende

Die Sommerferien stehen vor der Tür – und Frankreich lockert rechtzeitig die Regeln für die Einreise. Ab dem 9. Juni reicht ein Antigen-Schnelltest für den Urlaub. Welche Regeln Reisende beachten müssen: der Überblick.

Urlaub in Frankreich im Sommer 2021: Einreise und Corona-Regeln

Maike Geißler

Bonjour et salut! Frankreich gehört zu den liebsten Reisezielen der Deutschen. Und das Land öffnet sich nach einer heftigen zweiten Welle samt Lockdown langsam wieder. Kurz vor den Sommerferien gelten ab dem 9. Juni vereinfachte Einreiseregeln: Dann reicht ein Antigen-Schnelltest, bisher war ein PCR-Test erforderlich.

Noch gilt zwar das gesamte Festland von Frankreich als Risikogebiet, doch das könnte sich bis zum Beginn der Sommerferien noch ändern, sollte sich der positive Trend im Land fortsetzen. Du planst einen Urlaub am Meer an der Côte d’Azur, in der Bretagne, im Elsass, in der Provence oder in der wunderschönen Stadt Paris? Wir informieren dich über die aktuelle Lage, die Regeln für die Einreise, vor Ort sowie für die Rückreise nach Deutschland.

Wie ist die Corona-Lage in Frankreich?

Auch, wenn die Zahlen zurückgehen: Frankreich ist von der Corona-Pandemie derzeit noch stärker betroffen als Deutschland. Die Sieben-Tage-Inzidenz in unserem Nachbarland liegt nach Angaben der französischen Gesundheitsbehörde aktuell bei 72 (Stand: 7. Juni) – und damit noch oberhalb des kritischen 50er-Wertes.

Damit gilt Kontinental-Frankreich (Ausnahme: die Mittelmeerinsel Korsika) weiterhin als Corona-Risikogebiet, es gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Diese Ziele in Frankreich gelten noch als Risikogebiet

Das gesamte Festland von Frankreich gilt weiterhin als Risikogebiet. Nicht mehr auf der entsprechenden Liste des Robert Koch-Institutes stehen (Stand: 8. Juni):

  • Korsika
  • französische Überseedepartments Mayotte, Saint-Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna, Französisch-Polynesien, Neukaledonien

Welche Regeln gelten für die Einreise nach Frankreich?

Die Einreise nach Frankreich ist für alle Bürgerinnen und Bürger aus der EU – also auch für Deutsche – grundsätzlich möglich. Bislang muss dafür noch ein PCR-Test vorgezeigt werden, doch das Land lockert zum 9. Juni seine Einreiseregeln. Es gilt dann:

Bei der Reisen nach Frankreich müssen Deutsche von Mittwoch, 9. Juni, an nur noch einen Antigen-Schnelltest (maximal 72 Stunden alt) vorweisen. Geimpfte sind von der Testpflicht befreit, sie müssen einen entsprechenden Impf-Nachweis mit sich führen.

Akzeptiert werden die von der EU zugelassenen Covid-Impfstoffe Pfizer, Moderna, Astrazeneca sowie Johnson & Johnson, wie die Agentur für die touristische Entwicklung Frankreichs (Atout) mitteilt. Der Impfnachweis wird Atout zufolge nur dann anerkannt, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • zwei Wochen nach der zweiten Spritze mit einem Impfstoff, der aus zwei Dosen besteht (Pfizer, Moderna, Astrazeneca)
  • vier Wochen nach einem Covid-Impfstoff, der einmalig verabreicht wird (Johnson & Johnson)
  • zwei Wochen nach der Impfung Genesener

Wichtig: Für die Einreise nach Frankreich muss die im Land geltende Ausgangssperre beachtet werden. Urlauberinnen und Urlauber müssen vor 21 Uhr am Reiseziel ankommen (ab 9. Juni vor 23 Uhr).

Besonderheiten für die Reise nach Korsika

Wer nach Korsika reisen will, muss einen maximal 72 Stunden alten PCR-Test mit sich führen und eine Gesundheitserklärung schriftlich ausfüllen. Das gilt für die Einreise per Flugzeug und Fähre. Bei letzterer Reiseform werden Touristinnen und Touristen vorab vom Anbieter per E-Mail oder SMS informiert. 

Besondere Bestimmungen (PCR-Testpflicht, siebentägige Quarantäne, danach erneuter Test) gelten auch für Reisen in die karibischen Überseegebiete und La Réunion, schreiben die deutschen Auslandsvertretungen. Reisen nach Französisch-Polynesien und Neukaledonien sind weiterhin nur mit einem besonderen Reisegrund gestattet.

Urlaub in Frankreich im Sommer 2021: Einreise und Corona-Regeln

Der Yachthafen von Bonifacio auf Korsika gilt als Herzstück des Städtchens.

Diese Corona-Regeln gelten in Frankreich am Strand und im Restaurant

In Frankreich gelten weiterhin Beschränkungen des öffentlichen Lebens, über welche die deutschen Auslandsvertretungen in Frankreich im Detail informieren:

  • Landesweite Ausgangssperre zwischen 21 und 6 Uhr, ab 9. Juni beginnt sie erst ab 23 Uhr. Touristische Aktivitäten sind in dieser Zeit verboten, ebenso die Einreise aus dem Ausland ohne triftigen Grund.
  • Maskenpflicht für alle Menschen ab elf Jahren in allen öffentlich zugänglichen geschlossenen Räumen (zum Beispiel Flughäfen, Bahnhöfe und Züge, Geschäfte). Diese Pflicht wurde auch auf Straßen, Plätze und andere öffentliche Orte mit dichterem Publikumsverkehr ausgedehnt.
  • Cafés und Restaurants dürfen in den Außenbereichen 50 Prozent der Kapazitäten nutzen, pro Tisch sind maximal sechs Personen erlaubt. Die Innengastronomie darf ab dem 9. Juni öffnen.
  • Museen, Sehenswürdigkeiten und Theater dürfen unter strengen Hygieneauflagen wieder für Besucherinnen und Besucher öffnen.
  • Shoppen ist möglich, die Geschäfte sind geöffnet.
  • Hotels, Pensionen und Campingplätze dürfen Urlauberinnen und Urlauber aus der EU aufnehmen. Viele Unterkünfte sind aber noch geschlossen.
  • Veranstaltungen sollen ab 9. Juni wieder mit maximal 5000 Gästinnen und Gästen stattfinden dürfen. Dazu zählen Festivals, Konzerte und Sportevents. Alle Gästinnen und Gäste müssen aber einen Gesundheitsnachweis (Test, Impfung) vorlegen.
  • An Flughäfen wird bei allen Ausreisenden vor dem Boarding die Körpertemperatur gemessen, schreibt der ADAC.

Das gilt bei der Rückreise von Frankreich nach Deutschland

Für die Rückreise nach Deutschland müssen Reisende beachten, ob sie mit dem Flugzeug oder auf dem Landweg (per Auto, Bahn oder Bus) unterwegs sind und ob sie aus einem Risikogebiet in Frankreich kommen.

Regeln für Flugreisende: Wer mit dem Flugzeug nach Deutschland zurückreist, muss beim Check-in im Reiseland einen Corona-Test vorzeigen. Der Antigen-Schnelltest darf maximal 48 Stunden alt sein, der PCR-Test maximal 72 Stunden. Damit entfällt automatisch die Quarantänepflicht, sollten Reisende aus einem französischen Risikogebiet kommen. Genesene und Geimpfte sind generell von der Test- und Quarantänepflicht ausgenommen.

Alle Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland müssen sich vor der Einreise vorab online registrieren auf www.einreiseanmeldung.de. Dort können auch entsprechende Nachweise (Test, Impfung, Genesung) hinterlegt werden.

Rückreise mit dem Auto, der Bahn oder dem Bus: Wer auf dem Landweg zurückreist und nicht aus einem Risikogebiet kommt, kann frei und ohne Beschränkungen einreisen. Wer aus einem Risikogebiet kommt, muss spätestens 48 Stunden nach der Einreise ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen können. Wer schon vor der Einreise einen Antigentest (nicht älter als 48 Stunden) oder einen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) macht, kann so die Quarantänepflicht komplett umgehen, diese würde sonst zehn Tage betragen.

Für Genesene und Geimpfte entfällt die Test- und Quarantänepflicht, sie müssen sich aber wie alle Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer aus Risikogebieten auch vor der Einreise auf dem Landweg anmelden auf www.einreiseanmeldung.de und dort entsprechende Nachweise hochladen.

Ausnahmen für kleinen Grenzverkehr

Ausnahmen von der Corona-Testpflicht gelten im kleinen Grenzverkehr für maximal 24-stündige Fahrten nach Frankreich im Umkreis von weniger als 30 Kilometern um den eigenen Wohnort.

Quellen

Verwandte Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to top button
Schließen
Schließen