Reisen

Urlaub in Italien 2021 – die aktuelle Lage und Regeln für Reisen

Wir finden für dich die besten Reisedeals!

Verpasse kein Traumangebot mit unserem Newsletter.

Urlaub in Italien 2021 – die aktuelle Lage und Regeln für Reisen

In Italien verschärft sich die Corona-Lage. Die Regierung hat strenge Maßnahmen ergriffen. (Symbolbild)

Urlaub in Italien 2021 – die Corona-Regeln für Reisende

Italien ist ein beliebtes Ziel deutscher Urlauber. Doch die Corona-Pandemie macht Reisen schwer: Das Land gilt aktuell als Risikogebiet, auch Sardinien wieder. Was Touristen beim Planen und vor Ort beachten müssen.

Urlaub in Italien 2021 – die aktuelle Lage und Regeln für Reisen

Maike Geißler

Italien ist eines der Länder in Europa, die am härtesten von der Corona-Pandemie getroffen wurden. Das gesamte Land gilt als Corona-Risikogebiet und steht auf der entsprechenden Liste des Robert-Koch-Institutes. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen dorthin. Sollte sich die Lage weiter verschärfen, könnte Italien sogar als Hochinzidenzgebiet ausgewiesen werden. Wir informieren Reisende darüber, was sie bezüglich der Urlaubsplanung und vor Ort in Italien beachten müssen. 

  • Die aktuelle Corona-Lage in Italien
  • Diese Regeln gelten für die Einreise nach Italien
  • Die wichtigsten Corona-Regeln in Italien
  • Vier Risikostufen in Italien mit unterschiedlichen Einschränkungen
  • Diese Regeln gelten für die Rückkehr nach Deutschland

Die aktuelle Corona-Lage in Italien

Italien ist eines der Länder in Europa, die am härtesten von der Corona-Pandemie getroffen wurden. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt mit aktuell 225,66 (Stand: 12. April) weiter deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner. Ganz Italien gilt seit dem 8. November 2020 als Corona-Risikogebiet und steht auf der entsprechenden Liste des Robert-Koch-Institutes. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen dorthin.

Sollte sich die Lage weiter verschärfen, könnte Italien sogar als Hochinzidenzgebiet ausgewiesen werden – das geschieht, wenn die Inzidenz für mehrere Tage über 200 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt.

Italien selbst teilt die 20 Regionen des Landes je nach Infektionsgeschehen in vier Risikozonen ein – es gelten unterschiedliche Einschränkungen.

Einreise nach Italien – die Vorschriften

Aus Ländern der Europäischen Union – und damit auch aus Deutschland – sowie aus Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich ist die Einreise nach Italien zwar grundsätzlich gestattet. Es gelten aber mehrere Einschränkungen.

Zur Einreise müssen sich Touristen über ein Online-Formular anmelden. Außerdem muss ein negativer PCR- oder Antigen-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorgelegt werden. Verschiedene Airlines verlangen verpflichtend einen negativen Test beim Boarding. Außerdem ist für Einreisende bis zum 30. April 2021 eine fünftägige Quarantäne und die Vorlage eines zweiten negativen Tests nach fünf Tagen erforderlich. 

Für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in Tirol aufgehalten haben oder durch Tirol durchgefahren sind, beträgt die Quarantänepflicht 14 Tage.

Besonderheiten gelten für Sardinien: Die Einreise ist für Menschen, die auf der Insel nicht ihren Wohnsitz haben, bis zunächst 30. April 2021 nur unter Nachweis triftiger beruflicher oder gesundheitlicher Gründe möglich. Das Aufsuchen einer Ferienwohnung zählt nicht zu den Ausnahmegründen, darüber informiert das Auswärtige Amt.

Die wichtigsten Corona-Regeln in Italien

In Italien gelten grundsätzlich ähnliche Regeln wie in anderen europäischen Ländern, auch für Touristen. Darüber informiert das Auswärtige Amt:

  • Abstand von ein bis zwei Metern ist vorgeschrieben.
  • Maskenpflicht im öffentlichen Raum, ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren. Der Mund-Nasen-Schutz muss im Freien, auch in Geschäften, Zügen oder anderen geschlossenen Räumen getragen werden.
  • Ausgangssperre von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens In öffentlichen Verkehrsmitteln darf maximal die Hälfte der Plätze besetzt sein.
  • Temperaturmessungen vor dem Betreten von Einrichtungen wie Behörden, Geschäften oder Sehenswürdigkeiten statt.

Die einzelnen Regionen und Kommunen in Italien können in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens individuelle Regeln und Beschränkungen erlassen. Dafür entscheidend ist auch der nächste Punkt:

Einteilung des Landes in vier Risikostufen

Italien teilt die 20 Regionen des Landes je nach Infektionsgeschehen in vier Risikozonen ein – rot, orange, gelb und weiß. Die aktuellen Einstufungen sind auf einer Karte des italienischen Gesundheitsministeriums nachzusehen. Allerdings hat die italienische Regierung mitgeteilt, dass es bis Ende April 2021 keine weißen und gelben Zonen mehr geben soll, sondern alle Regionen unter die strengen Regeln für orange und rote Zonen fallen.

Je nach Einstufung gelten unterschiedliche Abstufungen und Einschränkungen (Stand: 12. April 2021):

  • roten Zonen gelten Ausgangssperren. Die Menschen dürfen ihre Wohnungen grundsätzlich nur aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen verlassen, das berichtet der „ADAC“. Die Ein- und Ausreise in rote Zonen ist grundsätzlich verboten. Restaurants und Bars sind dicht; auch alle Geschäfte, die keine lebenswichtigen Produkte anbieten, müssen schließen. Es gilt ein touristisches Beherbergungsverbot: Hotels dürfen keine Urlauber aufnehmen, sondern nur Geschäftsreisende.
    Rot sind derzeit folgende Regionen: Aostatal, Apulien, Kampanien, Sardinien.
  • orangen Zonen (alle anderen Regionen) sollen die Menschen in der Regel ihre Orte nicht verlassen. Restaurants und Bars dürfen nur noch Außer-Haus-Verkauf anbieten. Hotels dürfen aber grundsätzlich Übernachtungsgäste empfangen.
    Orange sind derzeit folgende Regionen: Abruzzen, Basilikata, Kalabrien, Emilia Romagna, Friaul Julisch Venetien, Latium, Lombardei, Ligurien, Marken, Molise, Piemont, Sizilien, Toskana, Umbrien und Venetien sowie in die autonomen Provinzen Bozen und Trient.
  • gelben Zonen (derzeit keine Region) dürfen Restaurants und Bars von 5 bis 18 Uhr öffnen – bis 22 Uhr darf Essen zum Mitnehmen angeboten werden. Museen dürfen von Montag bis Freitag öffnen.
  • weißen Zonen (derzeit keine Region) sind die meisten Beschränkungen aufgehoben.

Regeln für die Rückkehr aus Italien nach Deutschland

Auch für die Rückreise nach Deutschland müssen Urlauber mehrere Regeln beachten: In ganz Deutschland gilt eine Anmeldepflicht sowie eine Corona-Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten. Sie betrifft sowohl Flugreisende als auch Menschen, die mit Bahn, Bus oder Auto unterwegs waren.

Für Flugreisende gelten bis voraussichtlich 12. Mai noch strengere Regeln: Sie müssen bereits beim Check-in am Abflugort ein negatives Testergebnis vorweisen – selbst wenn sie aus Nicht-Risikogebieten nach Deutschland kommen. Ohne diesen Nachweis dürfen Airlines die Passagiere nicht befördern.

Quellen

Verwandte Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to top button
Schließen
Schließen