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Urlaub in Portugal 2021 – aktuelle Lage und Corona-Regeln für Reisende

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Urlaub in Portugal 2021 – aktuelle Lage und Corona-Regeln für Reisende

Der Aussichtspunkt Praia da Bordeira an der Algarve in Portugal.

Urlaub in Portugal 2021 – die Corona-Regeln für Urlauber

Portugal hat sich mit einem harten Lockdown aus der dritten Corona-Welle gekämpft. Das Land steht mit Ausnahme von Madeira nicht mehr auf der RKI-Liste der Risikogebiete. Welche Regeln vor Ort gelten.

Urlaub in Portugal 2021 – aktuelle Lage und Corona-Regeln für Reisende

Maike Geißler

Malerische Sandstrände, tiefblaues Wasser und meterhohe Felsen locken viele Tausend Urlauber pro Jahr an die Algarve. Auch während der Coronavirus-Pandemie ist sie ein beliebtes Ziel, ebenso wie Lissabon sowie die Inseln der Azoren und die Insel Madeira.

  • Die aktuelle Lage in Portugal
  • Einschränkungen in Portugal
  • Regeln für die Einreise nach Portugal
  • Regeln für die Einreise auf Madeira und auf die Azoren
  • Sicherheitsmaßnahmen an Portugals Flughäfen
  • Rückreise nach Deutschland

Die aktuelle Lage in Portugal

Die Lage in Portugal hat sich deutlich entspannt, die Infektionszahlen gesunken – dank eines harten Lockdowns. DDie landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 41,9 (Stand: 13. April). Das ist unter der kritischen Grenze von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner. Einzige Ausnahme ist die autonome Insel Madeira, dort sind die Infektionszahlen höher und über dem kritischen Wert. Daher gilt die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes weiterhin.

Aktuelle Regeln in Portugal, die auch Urlauber betreffen

In Portugal gilt weiterhin der Ausnahmezustand (estado de emergência), obwohl die Corona-Zahlen gesunken sind. Damit verbunden sind weiterhin strenge Maßnahmen, wie das Auswärtige Amt informiert. Die Bewegungsfreiheit im öffentlichen Raum ist nach wie vor eingeschränkt.

Portugal hat zum 17. März mehrere Maßnahmen in Kraft gesetzt. Das teilt die Regierung mit.

  • Die maximale Gruppengröße für Spaziergänge und Sport beträgt vier Personen.
  • Bewegung im Freien ist nur für kurze Dauer im Umfeld der eigenen Wohnung erlaubt.
  • Museen und ähnliche Einrichtungen haben wieder geöffnet.
  • Es gilt ein Konsumverbot für Alkohol im öffentlichen Raum. 
  • Private Feiern sind verboten. 
  • Der Mindestabstand im öffentlichen Raum beträgt zwei Meter.
  • Es gilt eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften sowie im öffentlichen Raum, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 500 Euro.

Das Land will die Corona-Maßnahmen jedoch bald lockern: Ab 19. April sollen alle Geschäfte wieder öffnen dürfen, Restaurants und Cafés sollen wieder Gäste empfangen können (mit Einschränkungen).

Regeln für die Einreise nach Portugal, auf Madeira und auf die Azoren

Die Einreise aus Deutschland nach Portugal ist bis zum 15. April für Touristen nicht erlaubt.

Wer einen triftigen Grund hat einzureisen, muss folgende Regeln beachten:

  • Anmeldung: Einreisende müssen vor der Ankunft ein Einreiseformular (Passenger Locator Form) ausfüllen. Darauf müssen sie den Grund ihrer Einreise angeben, ihren Zielort sowie Kontaktdaten.
  • Testpflicht: Ein negativer PCR-Test (keine Schnelltests) ist Pflicht. Dieser darf bei Abflug nicht älter als 72 Stunden sein und muss gegenüber der Fluggesellschaft nachgewiesen werden. Ausgenommen sind Kinder unter zwei Jahren.

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Einreise auf die Azoren und auf Madeira

Urlauber benötigen ebenfalls einen negativen Corona-PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Außerdem gelten je nach automoner Inselregion folgende Regeln:

Auf Madeira kann der Corona-Test auch bei der Einreise kostenlos gemacht werden, das Ergebnis liegt in der Regel innerhalb von zwölf Stunden vor. Wer vollständig gegen Corona geimpft oder von einer Corona-Erkrankung genesen ist, muss keinen Test machen. Bis dahin müssen die Urlauber in Quarantäne. Reisende müssen ein Online-Formular ausfüllen.

Auf den Azoren werden unter Umständen weitere Corona-Tests durchgeführt: Bei einem Aufenthalt von mehr als sieben Tagen erfolgen sie an Tag sechs und Tag zwölf nach dem ersten Test. Die Urlauber müssen für eine Terminvereinbarung mit den örtlichen Gesundheitsbehören Kontakt aufnehmen. Auch hier müssen Einreisende ein spezielles Online-Formular ausfüllen.

Gesonderte Regelungen gelten für Einreisende, die vom portugiesischen Festland aus nach Madeira reisen wollen. Hier gilt ebenfalls eine Testpflicht – gegen Vorlage des Flugtickets können kostenlose PCR-Tests in einigen dazu bestimmten Labors auf dem Festland vorgenommen werden, schreibt das Auswärtige Amt. 

Diese Sicherheitsmaßnahmen gelten an Portugals Flughäfen

Wer mit einem Flugzeug auf dem portugiesischen Festland ankommt, muss sich auf Temperaturmessungen einstellen. Sollte die Körpertemperatur 38 Grad Celsius überschreiten, müssen Urlauber mit weiteren Untersuchungen und häuslicher Quarantäne rechnen. Unter anderem für diesen Fall bietet Portugal Touristen zur Sicherheit eine kostenpflichtige Corona-Versicherung an.

An den Flughäfen selbst gelten außerdem strikte Zugangsregeln. So dürfen nur Passagiere mit einem gültigen Flug-Ticket eintreten.

Regeln für die Rückreise nach Deutschland

In ganz Deutschland gilt eine Corona-Test- und eine Quarantänepflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten. Sie betrifft sowohl Flugreisende als auch Menschen, die mit Bahn, Bus oder Auto reisen. Wer mit dem Flugzeug reist, muss beim Check-in ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen – auch, wenn er aus einem Nicht-Risikogebiet kommt. Diese verschärfte Regelung gilt voraussichtlich bis zum 12. Mai. 

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Daher gilt aktuell:

Wer auf Madeira war, muss beim Check-in vor dem Rückflug ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis vorweisen und vor der Ankunft eine Einreiseanmeldung vornehmen. Nach der Rückkehr muss er für zehn Tage in Quarantäne (außer NRW nach negativem Test). Ein Freitesten ist ab Tag fünf möglich.

Wer mit dem Flugzeug aus Portugal oder von den Azoren nach Deutschland reist, muss sich vor dem Abflug auf Corona testen lassen. Nach der Ankunft in Deutschland müssen Rückkehrer nicht in Quarantäne, weil Portugal und die Azoren aktuell nicht als Risikogebiete eingestuft werden.

Quellen

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