Reisen

Urlaub in Spanien: 5 Regeln, die du aus Versehen brechen könntest

Zum Gewinnspiel

Urlaub in Spanien: 5 Regeln, die du aus Versehen brechen könntest

Neue Regeln auf spanischen Stränden: Am Playa de Palma auf Mallorca gilt Rauchverbot. Auch das Mitbringen von Gläsern ist untersagt.

Urlaub in Spanien: 5 Regeln, die kaum jemand kennt

Du möchtest 2022 nach Spanien verreisen? Dann solltest du diese fünf neuen und ziemlich überraschenden Regeln beachten. Sonst droht der guten Urlaubslaune ein gemeiner Dämpfer.

CC

Christian Carstens

Spanien zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen und nach den coronabedingten Reiseeinschränkungen ist die Nachfrage nach Flügen auf die Balearen und auf das spanische Festland wie schon bei den Lockerungen im Sommer 2021 gigantisch.

Doch bei aller Vorfreude auf die spanische Wärme droht vielen Reisenden nach der Ankunft auf den Balearen oder auf dem spanischen Festland eine kalte Dusche – wenn sie diese fünf neuen Regeln nicht kennen.

1. Beachtennis nur mit Mindestabstand

Diesen Anblick kennen erfahrene Strandurlaubende gut: Für etwas Abwechslung zwischen den Bade- und Sonn-Intervallen spielen Kinder – aber auch viele Erwachsene – gerne mal eine Runde Beachtennis.

Urlaub in Spanien: 5 Regeln, die du aus Versehen brechen könntest

Beach-Tennis am Strand: So mancher Badegast fühlt sich davon gestört.

In der Regel daddeln sich zwei Beachballspielende einen kleinen Ball mit überbreiten Holzschlägern zu, aufgrund mangelnder Tennis-Kenntnisse meist etwas unbeholfen. Und so kommt es oft vor, dass der Gummiball schon mal auf der Strandliegen-Nachbarin landet oder ein Beachballer beim Hinterherhechten gar blindlinks über diese hinwegstolpert.

Deshalb hat die Stadt Cádiz im spanischen Andalusien inzwischen einen Mindestabstand für Beachtennis- und „Paddle“-Spiele erlassen. Heißt: Wer innerhalb von sechs Metern Entfernung von anderen Strandurlaubenden Beachtennis spielt, kann von den Ordnungskräften ermahnt oder sogar mit einem Bußgeld bestraft werden. 

2. Immer mehr Strände sind rauchfrei

Für die Natur sind sie eine große Gefahr und für Urlaubende kein schöner Anblick: Zigarettenstummel am Strand. Vor allem an Stadtstränden und Orten mit Partymeilen treten Strandbesucher und Strandbesucherinnen häufig in eklige Kippenreste. 

Urlaub in Spanien: 5 Regeln, die du aus Versehen brechen könntest

Zigarettenkippen vermüllen immer mehr Strände und gefährden Badegäste.

Aufgrund des zunehmenden Müllaufkommens und der Verletzungsgefahr hatten einige spanische Küstenorte bereits Rauchverbote an ihren Stränden erlassen. Nun hat das spanische Parlament solche Verbote nochmals erleichtert und eine landesweite Regelung beschlossen. Jede Stadt und Gemeinde kann nun ganz einfach und jederzeit ein Rauchverbot an den Stränden verhängen. 

Spanien-Urlaubende sollten sich künftig also erst informieren, bevor sie sich am Strand eine Kippe anzünden. Denn wer in einer Verbotszone raucht, muss mit einer Strafe in Höhe von bis zu 2000 Euro rechnen.

Zum Angebot

3. Bikini-Verstoß kostet bis zu 300 Euro

Schon etwas länger ist das Schwimmsachen-Verbot in Kraft. In mehreren spanischen Städten ist es untersagt, im Bikini oder in Badehose durch die Stadtzentren zu flanieren.

Urlaub in Spanien: 5 Regeln, die du aus Versehen brechen könntest

Strand von Barcelona: Ein Bummel in Badeklamotten durch die Stadt ist Tabu.

Auch in Barcelona und an vielen Stränden auf Mallorca riskieren Badegäste, die sich außerhalb der Strandbereiche in Badeklamotten auf die Suche nach einer Erfrischung machen, Strafen zwischen 120 und 300 Euro. Bei „Ersttätern“ bleibt es in der Regel aber bei einer Ermahnung.

4. Mallorca: Drinks werden limitiert

Mallorca versucht schon lange, mit verschiedenen Maßnahmen gegen exzessive Partytouristen vorzugehen. Aus diesem Grund wurden strenge Regeln erlassen, die den Verkauf von Alkohol an Kiosken und in Supermärkten zwischen 21.30 Uhr abends und 8 Uhr morgens verbieten.

Urlaub in Spanien: 5 Regeln, die du aus Versehen brechen könntest

Alkoholverkauf am Ballermann: Inzwischen gelten dafür neue Regeln und Öffnungszeiten.

Außerdem sind Happy Hours, All-you-can-drink-Angebote und organisierte Kneipentouren in den Regionen Playa de Palma, S’Arenal und Magaluf nicht mehr erlaubt. All-inclusive-Hotels in Magaluf, Sant Antoni und Playa de Palma dürfen ihren Gästinnen und Gästen nicht mehr als sechs Drinks pro Tag ausschenken.

5. „Balconing“-Verbot soll Leben retten

Ein Hotelzimmer mit Balkon zum Swimmingpool verleitet so manchen Gast schon mal zu einem Gedankenspiel: Warum erst durch das ganze Hotel laufen, wenn man doch auch direkt vom Balkon in das kühle Nass springen könnte?

Urlaub in Spanien: 5 Regeln, die du aus Versehen brechen könntest

Viele Hotel-Pools liegen direkt unter den Balkonen. Manche betrunkene Partygäste können der gefährlichen Versuchung eines Sprunges nicht widerstehen.

Doch diese Versuchung ist absolut lebensgefährlich. In Spanien kommt es beim sogenannten Balconing immer wieder zu schweren Verletzungen und sogar zu Todesfällen. Meistens sind es Partytouristinnen und -touristen unter Alkoholeinfluss, die in den Tod stürzten.

Auf den Balearen gibt es nun ein neues Gesetz, das den gefährlichen Trend zumindest eindämmen soll. Wer beim Balconing, also beim Klettern oder Springen von Balkonen, erwischt wird, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 600 bis 1200 Euro rechnen.  

Quellen

Verwandte Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to top button
Schließen
Schließen