Reisen

Welche Dinge sich für Reisende im Jahr 2022 ändern

Zum Gewinnspiel

Welche Dinge sich für Reisende im Jahr 2022 ändern

Von Impfzertifikat bis Kreuzfahrt: Für Reisende ändert sich 2022 einiges.

Das ändert sich für Reisende im Jahr 2022

Neues Jahr, neue Regeln: Für Reisende ändert sich 2022 einiges. Ob in puncto Impfzertifikat, Bahntickets, Führerschein oder Bußgeld: Der reisereporter fasst zusammen, was du zu erwarten hast.

KS

Katrin Schreiter

Die Corona-Krise hat die Welt nachhaltig verändert, auch unsere Art zu reisen. Dazu kommt, dass es ständig neue Regelungen in den einzelnen Ländern gibt, die das Reisen beeinflussen. Wie sich die Lage 2022 entwickelt und welche Reisemöglichkeiten es geben wird, bleibt abzuwarten.

Fest steht aber schon jetzt: Ein wichtiger Baustein wird das Thema Sicherheit – und damit auch das Thema Impfen. Auch weitere Änderungen stehen bereits fest – wir geben dir den Überblick.

Deutsche Bahn verkauft keine Tickets mehr an Bord

Die Deutsche Bahn will mehr und mehr eine attraktive Alternative zum Flug und zum Auto werden. Deshalb verfolgt sie ehrgeizige Pläne – und hat zwei wichtige Änderungen geplant.

Erstens gibt es kein Ticket mehr im Zug. Das heißt: Die Fahrkarte kann man nächstes Jahr nicht mehr beim Bahnpersonal kaufen – sie muss am Laptop oder Smartphone selbst online gebucht werden. Hierfür haben die Fahrgäste maximal zehn Minuten nach der Abfahrt Zeit. Eine Ausnahme gibt es für Schwerbehinderte – sie können ihr Ticket weiterhin an Bord kaufen.

Zweitens muss mehr für das Ticket bezahlt werden. Genau genommen gilt das bereits – die Bahn hat seit dem 12. Dezember ihre Fahrpreise um durchschnittlich 1,9 Prozent erhöht. Der Flexpreis und die Preise für Streckenzeitkarten wurden um 2,9 Prozent teurer. Auch bei den Bahncards 25, 50 und 100 ist der Preis um 2,9 Prozent gestiegen.

Welche Dinge sich für Reisende im Jahr 2022 ändern

Die Deutsche Bahn erhöht die Fahrpreise und will 2022 auch einen Service einstellen.

Mallorca: Insel erlaubt maximal drei Schiffe im Hafen

Die Balearen-Regierung hat erstmals eine Obergrenze für Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Palma de Mallorca festgelegt. Ab 2022 dürfen demnach nur drei Kreuzfahrtschiffe pro Tag anlegen. Und nur eines der Schiffe darf eine Kapazität von über 5000 Passagieren haben.

Auch für den wöchentlichen Durchschnitt gibt es neue Bestimmungen: So sollen nicht mehr als 8500 Kreuzfahrttouristinnen und-touristen an einem Tag im Hafen von Palma ankommen dürfen. Nach Angaben der Regierung ist Palma das erste Kreuzfahrt-Reiseziel, das eine solche Obergrenze festlegt.

Welche Dinge sich für Reisende im Jahr 2022 ändern

Mallorca erlaubt nur noch drei Kreuzfahrtschiffe pro Tag im Hafen von Palma.

EU-Impfzertifikat nur mit Booster gültig

Zweimal geimpft? Das reicht bald nicht mehr. Denn ohne Booster sind EU-Impfzertifikate in der Europäischen Union künftig neun Monate nach der Grundimmunisierung gegen das Coronavirus ungültig. Diese Entscheidung tritt am 1. Februar in Kraft – sie gilt aber rückwirkend für alle bereits erfolgten Impfungen.

Einige EU-Mitgliedsstaaten haben die Gültigkeit der Doppel-Impfungen bereits zeitlich beschränkt. So laufen in Frankreich ab dem 15. Januar die Impfnachweise von Erwachsenen – ohne Booster – etwa sieben Monate nach Erhalt der zweiten Corona-Impfung ab.

Zum Angebot

Wie weist man seine Impfungen in Europa nach? Wer sich in einem der EU-Länder impfen lässt, erhält den EU-Impfnachweis direkt nach der Impfung. Er enthält einen QR-Code, der in das EU-weite digitale Covid-19-Zertifikatssystem eingespeist werden kann. In Deutschland funktioniert das über die Corona-Warn-App oder die App CovPass.

Trotz verschiedener Apps werden die Codes der einzelnen Länder überall in der EU erkannt. Sie erleichtern dir auf Reisen die entsprechenden Nachweise über Impfungen, frische Tests und kürzlich überstandene Corona-Infektionen.

Welche Dinge sich für Reisende im Jahr 2022 ändern

Auch beim Thema Reisen wird sich 2022 vieles um Impfschutz und Vorsichtsmaßnahmen drehen.

Mit dem Auto in Deutschland unterwegs

Mit dem 1. Januar 2022 ändert sich auch einiges für Autofahrerinnen und Autofahrer. Wer von 1953 bis 1958 geboren ist, muss bis zum 19. Januar 2022 seinen alten Führerschein gegen einen neuen im Scheckkartenformat eintauschen. Anschließend gilt das dann für Männer und Frauen mit den Geburtsjahren 1959 bis 1964 – sie haben allerdings Zeit bis zum 19. Januar 2023. Der neue Führerschein kostet 25 Euro und ist 15 Jahre gültig. Wer kontrolliert wird und nur seinen alten Führerschein bei einer Polizeikontrolle vorzeigen kann, zahlt ein Verwarnungsgeld von 10 Euro.

Außerdem soll es eine doppelte Maskenpflicht im Auto geben – und zwar im Verbandskasten. Dort müssen sich demnächst zwei Mund-Nasen-Bedeckungen befinden. Ab wann genau das gilt, steht allerdings noch nicht fest. Bisher kostet das Fehlen der Erste-Hilfe-Ausrüstung im Fahrzeug 5 Euro.

Fest steht allerdings schon, dass die Benzinpreise steigen: Denn ab dem 1. Januar 2022 tritt die nächste Stufe der CO₂-Abgabe in Kraft. Pro Tonne CO₂ sind dann 30 Euro fällig. Beim Benzin werden circa 8,4 Cent pro Liter aufgeschlagen, beim Diesel circa 9,5 Cent.

Welche Dinge sich für Reisende im Jahr 2022 ändern

Vom Führerschein-Umtausch bis zu Masken im Verbandskasten: Das nächste Jahr bringt einige Änderungen für Autofahrer und Autokäuferinnen.

Mit dem Auto im Ausland unterwegs

In Deutschland gilt der neue Bußgeldkatalog bereits seit dem 9. November. Doch auch im Ausland werden Autofahrer bei Verstößen gegen die Vorschriften demnächst häufiger zur Kasse gebeten.

Wie der ADAC berichtet, sollen ab Januar 2022 in den Niederlanden die Bußgelder für zahlreiche Verkehrsverstöße, zum Beispiel Tempoüberschreitungen, erhöht werden. Auch die polnische Regierung plant, die Strafen für Verstöße gegen Verkehrsvorschriften zu erhöhen. Bisher sei allerdings noch nicht bekannt, welche konkreten Änderungen beschlossen werden.

Welche Dinge sich für Reisende im Jahr 2022 ändern

Auch im Ausland werden Autofahrer bei Verstößen gegen die Vorschriften demnächst häufiger zur Kasse gebeten.

Wer in Österreich zu schnell unterwegs ist, muss bereits seit September 2021 mit höheren Strafen rechnen. Bei extremen Verstößen gegen Tempolimits kann möglicherweise auch das Fahrzeug beschlagnahmt werden.

Quellen

Verwandte Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to top button
Schließen
Schließen