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Winterflugplan: Mehr Flüge, aber Lücken im Inland und nach Asien

Einige Ziele fast auf Vorkrisen-Niveau
Ab Sonntag gilt der Winterflugplan: Mehr Flüge, aber Lücken im Inland und nach Asien

Winterflugplan: Mehr Flüge, aber Lücken im Inland und nach Asien

Ab November hat auch die Lufthansa die Anzahl der USA-Flüge erhöht

Mit der Zeitumstellung am kommenden Wochenende tritt auch der neue Winterflugplan in Kraft. Die Airlines haben  zahlreiche Corona-Lücken geschlossen, wie die aktuelle Auswertung des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft zeigt.

Die Luftverkehrsbranche überwindet in Deutschland langsam die Corona-Krise. In dem ab Sonntag (31. Oktober) geltenden Winterflugplan der Flughäfen sind 68 Prozent des Flugprogramms aus der Vorkrisenzeit wiederhergestellt, wie aus einer Auswertung des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hervorgeht. Im vergangenen Winter hatten die Fluggesellschaften ihr Angebot aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Reisebeschränkungen deutlich zurückgefahren.

Besonders große Lücken im Vergleich zum Stand von 2019/2020 sind noch bei den innerdeutschen Verbindungen sowie im Verkehr in die Region Asien-Pazifik zu finden. Hier bestehen weiterhin hohe Einreisehürden. "Hier braucht es dringend praktikable Regelungen bei den Einreisebestimmungen, die sich am tatsächlichen Pandemiegeschehen orientieren", erklärte dazu BDL-Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow. Bei den Interkontinentalflügen zeigen dagegen der Nahe Osten und Nordamerika starke Comebacks mit jeweils rund 80 Prozent des Vorkrisen-Niveaus.

In die Türkei sind von den deutschen Flughäfen derzeit sogar neun Prozent mehr Flüge geplant als vor zwei Jahren. Auch Griechenland, Portugal und Spanien kommen fast ans Vorkrisen-Niveau heran, weil hier auch über den Winter vergleichsweise viele Touristen erwartet werden. Gut 307.000 geplante Europaflüge entsprechen 72 Prozent des Aufkommens aus dem Winter 2019/2020. Im vergangenen Winter hatte es nur knapp 87.000 Europaflüge aus Deutschland gegeben.


Ab 8. November: USA heben Einreisestopp für geimpfte EU-Bürger auf

Ein Angebot von 80 Prozent des Vorkrisen-Niveaus können die Passagiere nach Nordamerika nutzen, wo die USA ihre Grenzen ab dem 8. November für geimpfte Europäer wieder öffnen wollen. Auch Kanada und Mexiko ziehen wieder an. Die angebotenen 14.624 Flüge gehen zu 27 Zielen, so dass auf dem Kontinent lediglich noch Fort Myers und Puerto Rico fehlen. In den Raum Asien-Pazifik werden hingegen lediglich 7839 Flüge angeboten, was 54 Prozent des Volumens von 2019 entspricht.

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Die Zahl der deutschen Inlandsflüge steigt zwar in der Jahresfrist von knapp 17.000 auf gut 44.000. Aber der innerdeutsche Verkehr zeigt im aktuellen Winterflugplan eine Wiederaufnahmerate von 50 Prozent. Gründe für die unterproportionale Entwicklung sind vielseitig. Dazu gehören eine veränderte Verkehrsmittelwahl bei den Menschen, die verstärkt PKW und Bahn nutzen, weitere Fortschritte bei der intermodalen Verknüpfung von Bahn- und Luftverkehr, der Rückzug des Anbieters easyJet aus dem innerdeutschen Markt sowie der Wegfall von Reiseanlässen, etwa durch ausfallende Messen und Veranstaltungen.

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