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Corona-Lage in Spanien – Infos für Urlauber

Corona-Lage in Spanien – Infos für Urlauber

In ganz Spanien gilt im Freien die Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes – auch an Stränden. Hier im Foto: Die Strandpromenade von Barcelona.Foto: dpa picture Alliance

In folgenden Regionen in Spanien liegt die Zahl der Neuinfektionen laut Auswärtigem Amt (AA) über 50 Fälle pro 100.000 Einwohner pro sieben Tage, weshalb sie weiterhin als Risikogebiete eingestuft sind: die autonomen Gemeinschaften Andalusien, Aragonien, Asturien, Extremadura, Kantabrien, Kastilien-Léon, Katalonien, Madrid, Navarra, La Rioja, das Baskenland, die Exklaven Ceuta und Melilla sowie die Kanarischen Inseln. Das AA warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in diese Regionen. Für Mallorca und die anderen Baleareninseln gilt seit dem 14. März keine Reisewarnung mehr.

Was gilt für die Einreise nach Spanien trotz Corona?

Theoretisch ist die Einreise aus Deutschland möglich. Allerdings müssen alle Reisenden ab einem Alter von sechs Jahren, die aus einem Risikogebiet kommen, ein negatives Testergebnis eines molekularbiologischen Tests (entweder ein PCR-Test oder ein sogenannter TMA-Test) vorweisen. Die Testung darf höchstens 72 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Aktuell gilt ganz Deutschland als Risikogebiet.

Flugreisende müssen zudem ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Dies kann auch über die kostenfreie SpTH-App erfolgen. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen.

Bei Einreise findet regelmäßig eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden statt. Personen mit einer Temperatur von über 37.5 °C oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehender Untersuchung unterzogen werden.

Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Spanien

Landesweit gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten, auch im Freien. Das gilt auch für die Strände – lediglich beim Sonnenbaden oder beim Bad im Meer darf sie abgenommen werden. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt Maskenpflicht. Wer gegen diese Maßnahme verstößt, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 100 Euro rechnen. Im Freien gilt ein Rauchverbot, wenn nicht mindestens zwei Meter Abstand eingehalten werden können.

Für alle Einreisenden gilt grundsätzlich die Pflicht, die spanische Corona-App „Radar COVID“ zu aktivieren und diese frühestens 15 Tage nach Urlaubsrückkehr zu deaktivieren.

Besonderheiten in Gebieten mit hohem Inzidenzwert

Die meisten  Autonomen Gemeinschaften auf dem Festland haben Ein- und Ausreisesperren und nächtliche Ausgangssperren erlassen. Das bedeutet, dass nur noch aus triftigen Gründen ein- oder ausgereist werden darf, jedoch nicht zu touristischen Zwecken. Es kann diesbezüglich auch zu kurzfristigen Änderungen kommen. Grundsätzlich sind die Autonomen Gemeinschaften dazu angehalten, bei einer hohen Inzidenzrate selbständig Maßnahmen anzupassen, dazu zählen z. B. strenge Ausgangssperren. Bei zu hohen Inzidenzraten ist laut Auswärtigem Amt außerdem „ein Betreten aus touristischen Gründen nicht möglich“.

Quellen

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