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Perugia und Assisi – zwei Städte in Italien, die man gesehen haben sollte

Perugia und Assisi – zwei Städte in Italien, die man gesehen haben sollte

Sehenswert: die beiden Städte Assisi (links) und Perugia in der italienischen Region UmbrienFoto: Getty Images

Umbrien ist die einzige Region Italiens, die keine Meeresküste hat. Wer jedoch nicht nur zum Baden nach Italien reist und sich für Kunst, Architektur und Geschichte interessiert, kommt an Perugia und Assisi nicht vorbei. Beide Städte locken mit bedeutenden Sehenswürdigkeiten.

Übersicht

  • Perugia
    • Sehenswürdigkeiten in der Altstadt von Perugia
    • Schokolade und Jazz: Events in Perugia
    • Perugias Umgebung
  • Assisi
    • Sehenswürdigkeiten in Assisi
  • Karte: Lage von Perugia und Assisi

Perugia

Perugia ist die Hauptstadt der italienischen Region Umbrien und über die Landesgrenzen hinaus auch für seine Universität bekannt. Die Università degli Studi di Perugia besuchen viele Studierende aus anderen europäischen Ländern. Die Folge ist eine ganz besondere internationale Atmosphäre in der Stadt, die architektonisch mit ihren zahlreichen mittelalterlichen Prachtbauwerken und Plätzen italienischer nicht sein könnte.

Sehenswürdigkeiten in der Altstadt von Perugia

Besonders sehenswert ist die Altstadt von Perugia. Und dort vor allem die Fontana Maggiore und die sie umgebende Piazza IV Novembre. Direkt an dem schönsten Platz der Stadt sind ebenso der Palazzo dei Piori mit der Nationalgalerie Umbriens und die Kathedrale von San Lorenzo zu finden.

Perugia und Assisi – zwei Städte in Italien, die man gesehen haben sollte

Die Piazza IV Novembre in der Altstadt von PerugiaFoto: Getty Images

Wer in Perugia in den vielen kleinen Gassen der Altstadt auf Entdeckungstour ist, stößt fast zwangsläufig auf den Etruskischen Bogen (Arco Etrusco) aus dem 3. Jahrhundert vor Christus. Er ist Teil der fast völlig intakten Stadtmauer. Gleich drei erhaltene Stadttore aus der Etruskerzeit sind dort vorhanden. Ebenso einige Torbögen aus der Römerzeit.

Schokolade und Jazz: Events in Perugia

Perugia ist auch die Stadt der Baci Perugina, einer besonderen Variation der Nougatpraline. Diese ist selbstverständlich als Urlaubssouvenir beliebt. Jeweils einmal im Jahr im Oktober findet in der umbrischen Hauptstadt auch die Eurochocolate statt, eine Messe mit Hunderten Veranstaltungen und Ausstellungen, die sich dem Thema Schokolade widmen. Kultureller Höhepunkt im Sommer ist Anfang Juli das zehntägige Musikfestival Umbria Jazz, zu dem Jahr für Jahr Stars aus aller Welt eingeladen werden.

Perugias Umgebung

Perugias Umgebung – die Region Umbrien unter anderem mit Assisi (siehe unten) und dem Lago Trasimeno – ist eine Urlaubsregion mit zahlreichen Agriturismi und Ferienanlagen, die bei Deutschen sehr gefragt ist. Zwar ist Umbrien eine der wenigen Regionen Italiens, die keine eigene Meeresküste hat. Aber das tut der Attraktivität der hügeligen, oft an die Toskana erinnernden Landschaft keinen Abbruch. Besonders umschwärmt von Wanderern und Naturliebhabern ist der umbrische Appenin.

Perugia und Assisi – zwei Städte in Italien, die man gesehen haben sollte

Lago TrasimenoFoto: Getty Images

Assisi

Assisi ist ein Ort mit Jahrtausende alter Geschichte. Als Ausflugsziel für Pilger und Touristen gleichermaßen gehört die seit dem Jahr 2000 zum Weltkulturerbe zählende Stadt am Monte Subasio zu den touristischen Top-Attraktionen Italiens. In der lieblichen Umgebung der zentralitalienischen Region lässt es sich zudem angenehm Urlaub machen.

In Assisi lebten vor den Römern die Umbrer und die Etrusker. Bereits im 4. Jahrhundert vor Christus wurde am Fuß der Westseite des Monte Subasio eine Stadt gebaut. Bis heute sind Teile der römischen Stadtmauer, des Amphitheaters, des Tempels der Minerva sowie des Forum Romanums erhalten.

Perugia und Assisi – zwei Städte in Italien, die man gesehen haben sollte

Altstadt von Assisi mit dem Tempel der MinervaFoto: Getty Images

Rund um Assisi ist eine Vielzahl von Ferienanlagen, Agriturismi und Ferienhäuser zu finden. Der mittelalterliche Stadtkern und die weltberühmte Basilika von San Francesco am Stadtrand sind eine unvergleichbare Kulisse für einen naturnahen Aufenthalt.

Sehenswürdigkeiten in Assisi

Eine der zentralen Attraktionen in Assisi ist die Basilika des Heiligen San Francesco. Tausende christliche Pilger und mindestens ebenso viele Schaulustige zieht es Jahr für Jahr dorthin. Dort in der Krypta kann der Sarkophag des Franziskus von Assisi (1182-1226) besichtigt werden. Nach einem schweren Erdbeben im Jahr 1997 musste die beschädigte Basilika grundlegend saniert werden. In der bereits kurz nach dem Tod von Franziskus gebauten Kirche sind Fresken von unschätzbarem Wert und viele weitere Reliquien und Kunstschätze aus dem Mittelalter zu besichtigen.

Perugia und Assisi – zwei Städte in Italien, die man gesehen haben sollte

Die Basilika des Heiligen San Francesco in AssisiFoto: Getty Images

Die gesamte Altstadt von Assisi mit ihrer Stadtmauer, der Festung Rocca Minore, der mittelalterlichen Piazze und Palazzi, der Kommunalen Pinakothek mit Kunstwerken aus vielen Epochen und den zahlreichen Kirchen ist absolut sehenswert. Und auch im unterhalb der Altstadt liegenden neueren Teil von Assisi sind spektakuläre Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die bombastische Kathedrale Santa Maria degli Angeli aus dem 16. Jahrhundert sowie die kleine Kapelle Portiuncula zu finden, in der Franziskus starb und in der der Franziskaner-Orden gegründet wurde.

Karte: Lage von Perugia und Assisi

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Corona-Hinweis: Aufgrund der aktuellen Corona-Lage warnt das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Italien. Aus Ländern der Europäischen Union wie Deutschland ist die Einreise nach Italien grundsätzlich gestattet, bei Ankunft müssen jedoch eine Einreise-Erklärung und ein negativer PCR- oder Antigen-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorgelegt werden. Eine Übersicht zu den wichtigsten Einreise-Regelungen für Italien und der aktuellen Corona-Lage dort finden Sie in diesem Artikel.

(Text: Jasch Zacharias)

Quellen

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